Dienstag, 19. Juli 2016

Selbstmord aus Angst vor dem Tod

Energiewende richtet größeren Schaden an als die Klimaveränderung

14.06.2016
Kommentar von FOCUS-Online-Autor Florian Asche
Leseprobe:
[...]
Doch die Stille in diesem einmaligen Naturraum scheint der Vergangenheit anzugehören. In einem neuausgelegten Sonderwindeignungsgebiet sollen auf knapp 400 ha Windkraftanlagen des neuesten Typs entstehen und die Energiewende nach vorne bringen. Mit 230 Meter Höhe und Schallwirkungen bis zu 10 Kilometer Entfernung werden diese Industrieanlagen dazu führen, dass nichts mehr am Galenbecker See sein wird wie zuvor.
[...]
Der Wald“, meint Fücks, ist doch meistens ohnehin nur ein reiner Altersklassenbestand ohne Naturwert“. Dass nach den Feststellungen des Weltklimarates (IPCC) bisher keine einzige Art klimabedingt ausgestorben ist, verschweigt er wohlweislich.
Doch auch ihm ist es ein wenig unwohl, als der Zoologe Josef Reichholf erwidert: „Ökologisch gesehen sind Warmzeiten regelmäßig viel artenreicher als die Kaltzeiten, in deren Ausgangsphase wir uns gerade befinden.“
[...]
In Friedland geht es den Menschen anders. Hier hat sich eine von bundesweit über 1000 Bürgerinitiativen gebildet, der die eigene Landschaft wichtiger ist als ein ineffizienter Klimaschutz, der doch nur den Anlegerfonds und den Ingenieurbüros nutzt. In ihrer einzigartigen Landschaft erkennen die Menschen in Friedland, was wirklich ihre Identität ausmacht. Wird sie zerstört, dann stellt sich die Frage, wofür sich die dann aufgestellten Windriesen noch drehen sollen. Für ein nicht mehr lebenswertes Leben? Wir begehen Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Alles lesen:
http://www.focus.de/wissen/experten/florian_asche/klimaschutz-paradox-kommentar-energiewende-richtet-groesseren-schaden-an-als-die-klimaveraenderung_id_5612641.html
Diese Passage wurde Ihnen von windwahn unter http://www.windwahn.de/index.php/news/allgemein/klimaschutz-paradox-selbstmord-aus-angst-vor-dem-tod.html
zur Verfügung gestellt.

Sonntag, 17. Juli 2016

EPAW newsletter 2/2016

TA Lärm - "Medizinpolitischer und verfassungsrechtlicher Skandal"

Ein Leserbrief im aktuellen Ärzteblatt ist das Treffenste, was in den letzten 20 Jahren in dieser kurzen Form zum Thema TA Lärm veröffentlicht wurde.
Alle Politiker, Behördenmitarbeiter und WEA-Profiteure sollten den Inhalt dieses Leserbriefes genau lesen und verinnerlichen, dass eine technische Verwaltungsvorschrift wie die TA Lärm nicht geeignet ist, das Schutzgut Mensch vor Schäden durch Schall zu bewahren.
Weitere Beiträge zum Thema Lärm

Verfassungsbeschwerde

Die Verfassungsbeschwerde ist zurückgewiesen worden. Nun gehen wir gerade, wie zu erwarten war, den zweiten Weg über die Instanzen.

Artenschutz

Andreas Kieling, aktuell Deutschlands bekanntester Tierfilmer, hat mit Hilfe seines Hundes  innerhalb von nur 15 Minuten 6 mittels Vogelschlag und Barotrauma durch eine WKA getötete Tiere gefunden: einen Mäusebussard, eine Singdrossel, zwei Wacholderdrosseln und zwei Fledermäuse - an nur einer einzigen Windkraftanlage!
WEA-Profiteure unternehmen alles, um ihre Projekte zu realisieren. Moral und Gesetz sind da nur hinderlich.

EEG

Das neue EEG wird es den WEA-Profiteuren noch leichter machen richtig Geld zu verdienen.
Nicht nur, dass man bemüht ist, "mögliche Umgehungs- und Missbrauchsmöglichkeiten zu reduzieren".  Man hat auch "Sonderregeln für die Bürgerenergie und kleine Akteure" geschaffen.
Nimmt man alles zusammen, ergibt sich folgendes Bild:
In Zukunft wird es anstelle großer Wind"parks" einer einzigen Betreibergesellschaft auf gleicher Fläche fünf Wind"parks" mit maximal je sechs WEA verschiedener  Bürgerenergiegenossenschaften (BEG) geben.
Warum? BEG werden mit besonderen Privilegien verwöhnt!
Die Immissionsschutzrechtliche Genehmigung muss für BEG im Bieterverfahren noch nicht vorliegen, sog. Kleine Akteure genießen Sonderregelungen, damit sie nicht unter hohen Kosten für teure Gutachten zusammenbrechen.
Wenn eine BEG das niedrigste Gebot abgibt, orientiert sich die Vergütung am Gebot des Höchstbietenden. Man braucht also nur zwei BEG. Eine bietet exorbitant niedrig, die andere unverschämt hoch....
Unbedingt auch lesen:

... und vieles mehr finden Sie wie üblich auf www.windwahn.de, www.opfer.windwahn.de und natürlich auf http://www.epaw.org/

Sonntag, 10. Juli 2016

Im Endspurt zum Europameister

Das Sintfeld als Hidden Champion der Windindustrie?

Schon lange ist klar: aus dem von den CDU Spitzen 2013 im Kreis geforderten geogra-phischem Deckel ist ein geographischer Topf geworden, der sich anschickt alle Rekorde zu brechen und nun endgültig überzulaufen. Grund sind die Änderungen im EEG 2016, das für die zukünftige Windenergienutzung Ausschreibungen und Wettbewerb fordert.

Ausgenommen sind die Anlagen, die bis zum 31.12. diesen Jahres noch genehmigt werden. Diese erhalten dann noch die hohe, 20 Jahre durch die Umlage sozialisierte und garantierte Vergütung von zur Zeit noch 8,9 Cent /kWh. Die Bundesnetzagentur erwartet bei den ersten Ausschreibungen 2017 Ergebnisse zwischen 6 und 6,6 Cent. Entsprech-end hoch ist der Druck auf die Kommunen und den Kreis als Genehmigungsbehörde. Der Endspurt hat für alle mehr als spürbar begonnen.

Vorm Endspurt schon rekordverdächtig

Er war schon bei Fertigstellung 2001 das größte Windenergiegebiet Europas, zumindest im Binnenland, der Windpark auf dem Sintfeld südlich von Paderborn.

Das Sintfeld ist als Teil der Paderborner Hochfläche ein Hochplateau im Kreis Paderborn mit Randlagen im Hochsauerlandkreis, NRW, das sich hauptsächlich um die Stadt Bad Wünnenberg ausbreitet. Begrenzt durch das Eggegebirge im Osten und die Berge des Sauerlandes im Süden ist die Hochfläche Teil der deutschen Mittelgebirge. Zudem ist das Sintfeld durch seine Lage am östlichen Rand der westfälischen Bucht und mit seinen durchschnittlichen Höhenlagen von über 300 m ü. NHN eines der windhöffigsten Gebiete in NRW. 100 m über Grund weht der Wind durchaus vergleichbar mit der Situation an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste.
Lage des Sintfeldes auf der Paderbor-
  ner Hochfläche und Blick von Westen
  in Richtung Eggegebirge (Luftbild BI
  Windvernunft)


Diese besondere Lage war auch den Pionieren der Windenergienutzung in OWL bekannt. Bereits 1995 wurden in den einzelnen Windparks Elisenhof und Meerhof die ersten Anlagen mit einer durchschnittlichen Leistung von 750 kW in Betrieb genommen. 2001 waren bereits über 80 Anlagen im Betrieb.

In mittlerweile 7 Windparks zusammengefasst wurden bis 2014 zwischen Bad Wünnenberg (Kreis Paderborn) und Marsberg (Hochsauerlandkreis) 119 Anlagen in Betrieb genommen. Auf der rund 130 km² großen Fläche des Sintfeldes bedeutete das bereits 2014 eine Anlagendichte von 92 Anlagen auf 100 km², damals schon rekordverdächtig, aber es geht noch besser.


Blick von Meerhof, Ortsausgang (Landstraße nach Fürstenberg) auf den 2001 errichteten Windpark Meerhof mit inzwischen ein paar dazu gebauten, weiteren Anlagen und der immer gerne als „Vorbelastung“ bezeichneten Hochspannungsleitungen.


Repowern „auf westfälisch“
Die besondere Lage und dementsprechend hohe Stromerträge ließen die Begehrlichkeiten und damit den Druck auf die Kommunen im Kreis Paderborn wachsen. Gerichtsurteile und Schadensersatzandrohungen führten zu regelrechten Angstplanungen der betroffenen Kommunen, die mit Ausweisung von Vorranggebieten zur Windenergienutzung von über 10 % der gesamten Stadtflächen in Bad Wünnenberg und Lichtenau führten. Aber auch damit geben sich die Windaktivisten nicht zufrieden und legen dagegen Normenkontrollklagen ein.
Da die Kreise Paderborn und Hochsauerland auf ihren Internetseiten in ihren Geoportalen die jeweilige Situation ausschließlich bis an die Kreisgrenzen darstellen, lässt sich nur durch den Blick vom kleinen Hellweg, der Sindfeldhöhenstrasse in Bad Wünnenberg-Helmern, nahe der A 44 in ihrer, das gesamte Ausmaß der massiven Ausweitung der Neubaumaßnahmen erahnen. Bei guter Sicht kann man inzwischen nahezu 600 Wind-energieanlagen im Betrieb bewundern, die sich im Kreis Paderborn und den angrenzenden Gebieten des Hochsauerlandes drehen.
Die anstehenden Änderungen des EEG haben den Baudruck der Investoren und damit auch den Druck auf die Genehmigungsbehörden massiv erhöht. Neben dem Bau von Anlagen der 3-4 MW-Klasse auf den neu ausgewiesenen Konzentrationszonen werden auch bestehenden Windparks repowert, allerdings auf „westfälische Art“.
Kleine Anlagen als Unterholz
Da die meisten alten Anlagen um 2001 herum errichtet worden waren, können die zumeist bereits abgeschriebenen Anlagen noch 5 Jahre die Vorteile des EEG genießen, warum sollten diese dann Platz machen für die neuen, viel größeren Anlagen? Diese können doch mit einer Nabenhöhe von 149,5 m und einer Gesamthöhe von über 220 m einfach darüber gebaut werden.
In den neu erarbeiteten und von den wenigen als unbefangen in den Räten verbliebenen Ratsfrauen und -herren verabschiedeten Nutzungsplänen sind keine Mengen- oder Höhenbegrenzungen festgelegt, den Mut haben nur die Borchener Ratsvertreter mit ihrem SPD-Bürgermeister Allerdissen. So lassen sich nun bei Lichtenau mehrere Windanlagen-wände mit kleinen Gittermastanlagen aus den 90´ern, den 100 m hohen Anlagen aus 2001 und den neuen, großen Anlagen erblicken. Keine Chance für Zugvögel.


Repowern „auf westfälisch“: Der Windpark nördlich von Lichtenau mit alten, kleinen und neuen, großen Anlagen, Blick vom Norden in Richtung Lichtenau im Frühjahr 2016

Das östliche Sintfeld deutscher Champion ?
Mit den Windparks Elisenhof, Meerhof und Gut Wohlbedacht sind auf rund 50 km² zwischen dem Kloster Dahlheim (Lichtenau) im Nordosten und Essentho (Marsberg) im Südosten bereits seit vielen Jahren 71 Anlagen (32 auf der Seite des Kreis PB und 39 auf Seite des HSK) in Betrieb.
Mit der Ausweisung neuer Konzentrationszonen „Nordholz“ (Lichtenau) und „Himmelreich“ (Marsberg) und der Ausweitung der bestehenden Zonen in Elisenhof, Helmern, Körtge, Meerhof und Gut Wohlbedacht kommen einige neue Anlagen (Stand Juni 2016) hinzu:

Elisenhof:                     5 Anlagen im Bau, eine Anlage in Planung (beantragt)

Körtge (Fürstenberg):             2 Anlagen in Planung (beantragt)

Nordholz (Lichtenau-Husen):         16 Anlagen (beantragt)

Helmern (östl. Dahlheimer Str.):         5 Anlagen im Bau, 2 Anlagen Rückbau (geplant)

Eilern (östliche Gemarkungsgrenze):     5 Anlagen im Bau

Gut Wohlbedacht (Fürstenberg):         3 Anlagen in Planung (beantragt),
                        11 weitere im Ersatz der bestehenden (geplant)

Himmelreich (Meerhof-Essentho):         10 Anlagen im Bau

Meerhof:                     3 Anlagen im Bau,
                        26 Anlagen beantragt (nur geringer Rückbau)
130 Anlagen auf 50 km²
Zur Zeit sind in diesem Bereich somit 28 Anlagen im Bau und weitere 59 Anlagen in der Planung bzw. bereits im Genehmigungsverfahren.
89 neue, große Anlagen werden dann rund 30 kleine Anlagen ersetzten, rund 40 kleine Anlagen werden dann mindestens noch weitere 5 Jahre in der „unteren Etage“ weiter betrieben. Damit dürfte der östliche Teil des Sintfeldes eines der oder das am stärksten mit Windanlagen bebaute Gebiet im Binnenland Deutschlands sein.


Blick auf die „andere Seite“: Auszug aus dem Geodatenprotal des HSK – Windpark Meerhof und Himmelreich (Stadt Marsberg, HSK) in direkter Angrenzung an den Kreis Paderborn (Bad Wünnenberg im Westen und Lichtenau im Norden) – Stand Juni 2016  (grün: im Betrieb, Lila: im Bau, rot: beantragt)
Das gesamt Sintfeld mit insgesamt 180 bis 200 Anlagen auf 130 km² oder die Paderborner Hochfläche mit Teilflächen in Lichtenau (Sorratfeld), Büren, Borchen, Salzkotten, Bad Wünnenberg sowie den Flächen bei Marsberg dürften damit den bisherigen, rekordver-dächtigen Wert von 80 Anlagen auf 100 km² locker überschreiten.
Dieses Fass ist schon lange übergelaufen. Vernünftige Energiewende sieht anders aus. Bei uns heißt es nur noch: „Nehmt mit, was ihr noch kriegen könnt...“ - Fragt sich nur, wer sich über diese Meisterschaft freuen kann?Die Investoren? Die Politik? Ich sicherlich nicht!
Hubertus Nolte
01.07.2016
Quellen:
http://www.hochsauerlandkreis.com/buergerservice/bauen_wohnen_kataster/geo_service/open/Windkraftanlagen.php
http://www.kreis-paderborn.de/kreis_paderborn/geoportal/solarkataster/seiten/erneuerbare_energien_des_kreises_paderborn.php
https://de.wikipedia.org/wiki/Sintfeld   -  https://de.wikipedia.org/wiki/Windpark_Sintfeld

Freitag, 1. Juli 2016

Paypal Spenden

Lieber Spender
Vielen Dank für Deine Bereitschaft, Deine Bürgerinitiative in Sachen Windvernunft unterstützen zu wollen.
Eine Möglichkeit, über PAYPAL eine Zahlung sicher anzuweisen ist folgende:

Rufe deine PAYPAL Seite auf (wir schreiben Dir keinen Link vor) z.B. Paypal.com

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Donnerstag, 30. Juni 2016

Fakten zur Energiewende


Wie sinnvoll ist der rasante Ausbau mit Wind und Sonnen Energie,
wenn nach wie vor Speicher und Leitungen fehlen?
Laut dem Netzbetreiber Tennet haben die Maßnahmen zur Spannungsstabilisierung die Milliardengrenze geknackt.
 2015 wurden allein für Notabschaltungen von Windkraftanlagen 329 Millionen ausgegeben.

Darüber hinaus exportieren wir 60 TWh, also 60 000 000 000 KWh, für wenige Cent manchmal sogar kostenlos in die Nachbarländer.
Dies sind etwa 10% der Gesamtproduktion in Deutschland.
Nachzulesen bei Frauenhofer „Energy Charts“

Besonders die Niederländer freuen sich über diese preiswerten Lieferungen.
Man kann dort mit Gaskraftwerken sehr schnell reagieren und Gas sparen, wenn der Wind weht.
Während bei uns die Strompreise immer weiter steigen, fallen sie in den Niederlanden und sind nun bei ca. 17 Cent angekommen.
Fällt Wind und Sonne bei uns aus, müssen wir Strom zukaufen von den ca. 17 TWh kommen etwa 10 TWh aus Frankreich, also in Teilen Atomstrom.
70%  des Strombedarfs in Frankreich stammt aus Atomkraftwerken.
Auch die CO2  Belastung verringert sich nicht.
Braun- und Steinkohlekraftwerke belasten unsere Umwelt nach wie vor.
Als Zwischenlösung bieten sich sehr viele sauberere Gaskraftwerke an.

Wenn die hier aktiven Investoren die Energiewende und den Klimaschutz als ihre Motivation beschreiben, sollten sie mit dem Bau eines Gaskraftwerkes im Kreis Paderborn beweisen, dass die Energiewende gelingt.
Die Kombination Wind-Sonne-Gas würde das Problem neuer Stromtrassen erheblich reduzieren bzw. überflüssig machen.
Auch mit einer Anlage zur Wasserstofferzeugung und Methanisierung können die Investoren beweisen, dass die Energiewende gelingt und sie dem Klimaschutz dienen.
Dazu ein passender Link zur aktuellen Energieversorgung, dem Agorameter

Dietmar Halbig

Egoistische und unersättliche Investoren ..

.. klagen gegen den rechtskräftigen Flächennutzungsplan der Stadt Bad Wünnenberg.
Für das ,,Erneuerbare-Energie-Gesetz" haben die Bewohner in Bad Wünnenberg schon einen überdurchschnittlich hohen Beitrag geleistet. Die geführte Klage gegen den rechtskräftigen Flächennutzungsplan der Stadt Bad Wünnenberg sorgt im Ort erneut für starke Unruhe. Geplante Windkraftanlagen im südwestlichen Oberfeld von Bad Wünnenberg (Richtung Bleiwäsche/Alme) darf es nicht geben. Denn sollte jetzt noch die letzte freie Himmelsrichtung mit Windrädern bebaut werden, so wäre das das Ende für die weitere Wohnbebauung bzw, zukünftige Entwicklung des Kneippheilbades Bad Wünnenberg. Richtung Leiberg und Fürstenberg befinden sich Gewerbebetriebe sowie Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiete. Das Sintfeld (Richtung Haaren) ist bereits in überdurchschnittlich hoher Anzahl und zudem viel zu nah zum Ort durch hohe Windräder belastet. Bauliche Entwicklungen in diesen drei Richtungen sind somit nicht mehr möglich. Von den z.Zt. im Oberfeld geplanten Windkrafträdern sind 7 Anlagen zum Bau beantragt. Da Bad Wünnenberg sich baulich nur noch in diese Richtung ausweiten kann, sollte in Absprache mit der Stadt Bad Wünnenberg in diesem Bereich keine Bebauung mit Windrädern erfolgen. Die Windkraftanlagen würden westlich der Wohngebiete ,,Zum Schlankerberg", ,,Mordian-Loer-Weg", ,,Brede 1", und ,,Brede 2" gebaut. sie würden tlw. noch östlich der Straßenabzweigung nach Bleiwäsche errichtet. Was da auf Bad Wünnenberg zukommt, ist für den Ort schädlich und katastrophal. Einen Neubau in Richtung von bestehenden Wíndrädern zu errichten, wird jeden potentiellen Bauinteressenten abschrecken. Wer möchte in einem solchen Gebiet noch wohnen oder sich neu ansiedeln? Wir sind nicht generell gegen Windkraft, sondern dagegen, dass Orte im südlichen Kreis Paderborn durch den Bau von weiteren Windkraftanlagen noch mehr - wie bereits geschehen - belastet werden. Die Menschen benötigen noch Luft zum Atmen. Durch die schon bestehenden Windkraftanlagen in Bad Wünnenberg und Umgebung ist die Lebensqualität bereits stark gemindert. Nicht nur Natur-, Landschafts- und Umweltschutz sondern auch den Schutz der hier lebenden Menschen sollten die von uns gewählten Politiker beachten. ln einer lnformationsveranstaltung in der,,Gaststätte Wilms" mit dem Thema: ,,Zukunftsgestaltung für Bad Wünnenberg" wurde den Anwesenden vom Landrat des Kreises Paderborn, Manfred Müller, ein Foto in Richtung Bleiwäsche / Alme gezeigt. Die Ansicht ist vom bereits mit Windrädern verspargelten Sintfeld aufgenommen. Die Worte des Landrates waren seinerzeit: ,,so schön ist Bad Wünnenberg!" Nach Meinung fast aller Bad Wünnenberger Bürger soll es so auch bleiben, Es kann nicht sein, dass wenige unersättliche und landschaftszerstörende Personen durch den Bau weiterer Windräder in Bad Wünnenberg die Zukunft des Kneippheilbades sowie auch den Ortsfrieden und die Gesundheit einer ganzen Stadt zerstören. Dieser maßlosen Übertreibung von Windkraftanlagen in unserer Stadt muss Einhalt geboten werden. Mit den von der Stadt Bad Wiinnenberg ausgewiesenen Windkonzentrationszonen im Sintfeld wurde der Windkraft mehr als genügend substanzieller Raum gegeben. Bereits durch die Lage des Windpark Leiberg/Haaren wird Bad Wünnenberg am stärksten negativ beeinträchtigt. Bei den beantragten Windrädern im Bad Wünnenberger Oberfeld ist interessanterweise auch ein verantwortlicher Politiker aus einem Nachbarort als lnvestor beteiligt. Was aber sollte man schon erwarten, er sieht die hässlichen Blinklichtanlagen ja nicht aus seiner Wohnlage. Noch betroffener macht es, dass auch Bad Wünnenberger Investoren gegen den Flächennutzungsplan der Stadt klagen. Das für den Zusammenhalt so wichtige innerörtliche Klima scheint ihnen aus egoistischem Selbstnutz völlig egal zu sein. Die verantwortlichen Politiker im Kreis Paderborn sollten alles dafür tun, dass das Oberfeld (Richtung Bleiwäsche / Alme) sowie auch das letzte noch freie Teilstück östlich der B480 frei von Windkraftanlagen bleibt.
Gerhard Hegers, Werner Hesse, Karl Scharfen, Reinhold Borghoff, 33181 Bad Wünnenberg

Freitag, 24. Juni 2016

"Die Abstimmungsmaschine"

ein Lehrbeispiel aus dem Sauerland zum Zustand unserer lokalen
Demokratie in Zeiten der erneuerbaren Energien


Die Sauerländer Bürgerliste vom 24.6.2016
http://sbl-fraktion.de/?p=6765

Sonntag, 15. Mai 2016

3. Rotmilan im Südkreis durch WKA getötet

Die Funde häufen sich nun. Nachdem mitte April im Windpark beim Gut Wohlbedacht ein halber Rotmilan von einem Paziergänger unterhalb einer Windkraftanlage gefunden wurde hat auch der Wewelsburger Windpark sein Opfer gefunden.


Quer durchtrennter Rotmilankadaver, Fund am 14.04.2016, Windpark Gut Wohlbedacht
Fundort: an der Via regia, direkt zwischen Feldscheune (Gutsverwaltung Graf von Westphalen) und der ersten WEA in der 4`rer – Reihe (Gemarkungsgrenze zwischen Fürstenberg und Essentho)
Ebenfalls im April wurde ein zerfetzter Rotmilan im Windpark Eilern in WKA-Nähe von einem Verwandten des Herbramer Försters gefunden. Die genaue Todesursache ist noch nicht bekannt, die Untersuchungen in Berlin laufen.

Im Windpark Wewelsburg hat Bürens Bürgermeister Schwuchow im Mai einen toten Rotmilan an den WKA´s (s. Foto) gefunden. Der Vogel befindet sich im GfN-Haus im Gefrieschrank und wird auch dem Zoologischen Institut in Berlin zugesandt und zur Dörr-Liste angemeldet.


3 geschützte Großvögel sterben durch Windkraftanlagen

Donnerstag, 7. April 2016

Völliges Unverständnis


des Regionalbündnisses Windvernunft Paderborn e.V. & der BI Windvernunft Bad Wünnenberg zu beantragten Errichtung 7 weiterer Winkraftanlagen auf dem Bad Wünnenberger Stadtgebiet (öffentliche Bekanntmachung des Kreises Paderborn - Az. 66.3/2089-13-14, 66.3/574-13-14) vom 05.04.2016

Völliges Unverständnis
Bürgerinitiative und Regionalbündnis Windvernunft wendet sich gegen weitere Anlagen auf dem Sintfeld
Mit dem Beschluss des Rates der Stadt Bad Wünnenberg im Oktober 2014 insgesamt 1.576 ha als Konzentrationszonen für die Nutzung der Windenergie auszuweisen, wurden erstmals in NRW rund 10 % einer gesamten Stadtfläche (161 km²) der Windenergienutzung gewidmet.

Diese riesigen Flächen stehen im absoluten Kontrast zur Wohnbebauung der Stadt und ihrer 7 Ortsteile. Wurde damit der Windenergie ein substantieller Raum von fast 60 % der nach Abzug der hier festgelegten harten und weichen Tabuzonen verbleibenden Fläche (2.673 ha) gegeben, steht den hier lebenden Menschen an Gebäude-, Frei- und Betriebsflächen, sowie an Grün- und Sportflächen mit insgesamt 6,12 km² gerade einmal 3,8 % der gesamten Stadtfläche als eigener substantieller Raum zur Verfügung.
Obwohl der zwischenzeitlich erfolgte massive Ausbau gegen den Willen des vorherigen Stadtrates und weiten Teilen der Bevölkerung erfolgte, hatte man sich in Bad Wünnenberg mit dem inzwischen von der Bez.Reg. Detmold genehmigten Flächennutzungsplan arrangiert. Das Ergebnis wurde von vielen als absolute Obergrenze betrachtet, aber einiges wie das immer noch nicht abgeschaltete Blinklicht verursachen auch weiterhin Ärger.
Auf völliges Unverständnis stößt nun aber bei der Bad Wünnenberg Bürgerinitiative und beim Regionalbündnis Windvernunft Paderborn e.V. die öffentliche Bekanntmachung über die geplante, zusätzliche Errichtung von 7 Windkraftanlagen inmitten des Sintfeldes, außerhalb der neu geschaffenen und genehmigten Konzentrationszonen.
Das Sintfeld als größter und prägendster Bestandteil der Paderborner Hochfläche ist eine
 kulturhistorisch gewachsene große Offenlandschaft, die durch ihre außergewöhnliche Aufgeräumtheit eine weithin freie Sicht ermöglicht. Gab es zwar mit der B 480 und den großen Freileitungen schon eine Vorbelastung dieser besonderen Landschaftsform, so wurde diese durch die Errichtung der bereits bestehenden Windkraftanlagen bereits technisch überformt und somit optisch überbelastet.
Bei Genehmigung der beantragten Anlagen würde das jetzt noch bestehende, etwa 2 km breite Sichtfenster geschlossen und es entsteht ein mehr als 15 km langer Riegel in westöstlicher Ausbreitung. Viele Bewohner der Sintfeldgemeinden werden dieses als optische Bedrängung wahrnehmen, das nächtliche Blinken erhöht diese Belastung zusätzlich.
Hinzu kommt die nicht wahrnehmbare und bislang viel zu wenig erforschte gesundheitliche
Beeinträchtigung durch Infraschall. Diese hohe Belastungen werden nach Auffassung der Bürgerinitiative unweigerlich zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der betroffenen Bürger führen, die nicht nur zu vermeiden sondern gänzlich auszuschließen sind.
Neben der Beeinträchtigung der hiesigen Bevölkerung stehen dieser geplanten Baumaßnahme auch wichtige Belange des Artenschutzes entgegen. Unterschiedliche Fachleute weisen dieser noch frei gebliebenen Teilfläche aus artenschutzrechtlichen Gründen eine sehr hohe Bedeutung zu.
Neben dem Vorkommen windenergiesensibeler Vogel- und Fledermausarten stellt die verbliebene Offenfläche einen leider schon erheblich reduzierten, aber umso wichtigeren Rastplatz für durchziehende Vogelarten dar. Allein die Erfassung von rund 10.000 Kiebitzen in unterschiedlich großen Trupps unterstreichen die besondere Bedeutung dieser Rastmöglichkeit, ohne zudem auf die Störung des allgemeinen Vogelzuges, wie bei den hier durchziehenden Kranichen in diesem Jahr bereits zu beobachten war,
einzugehen.
Die Bad Wünnenberger Bürgerinitiative und das Regionalbündnis Windvernunft fordert daher die Politik und die Genehmigungsbehörde auf, die Maßnahme in ihrer Gesamtheit abzulehnen.
„Bad Wünnenberg hat bereits mehr als genug für den Ausbau der Windenergie geleistet.
Es ist für viele von uns daher nicht mehr nachvollziehbar, warum hier bisher nicht oder vielleicht zu wenig zum Zuge gekommene Grundbesitzer und Investoren ein gerade mit vielen Schmerzen geschlossenes Fass wieder aufmachen und ihren Eigennutz dem Allgemeinwohl voranstellen“, so der Sprecher der BI´s Hubertus Nolte und ergänzt: „hier sollte die Politik diesem Begehren Einzelner endlich ein Ende zu setzen und vielmehr die Gelegenheit nutzen, die Windenergienutzung für die Menschen in unserer Region endlich verträglicher zu gestalten.“
Die BI und das Regionalbündnis weisen darauf hin, dass die Bürger bis einschließlich 25.04.2016 beim Kreis Paderborn bzw. der Stadt Bad Wünnenberg Einwendungen gegen diese Maßnahme machen können.

Freitag, 4. März 2016

Werden die Stadtkassen durch Windkraft gefüllt ?

Ein gewichtiger Grund für den unverhältnismäßigen Ausbau der Windkraft in Lichtenau war die Sorge um die finanzielle Situation der Stadt .
Nach dem Bericht von Herrn Liedmann WV sehen die Einnahmen mit 260.000 €
für Lichtenau sehr bescheiden aus.
Dazu schreiben die Herren Agethen und Lackmann, dass die Stadt Lichtenau wegen „Untätigkeit“ auf höhere Einnahmen verzichtet hat.
Sicher wird Herr Bürgermeister Hartmann zu dieser Situation öffentlich Stellung nehmen und die exakten Daten liefern.
Betrachtet man die Realität, so werden die Zweifel an zukünftigen hohen Einnahmen aus der Gewerbesteuer groß.
Die Investoren mit ihren Steuerberatern und Juristen werden schon wissen, wie man die Gewerbesteuer niedrig hält oder gar auf Null bringt.
Verlustzuweisungen und Kreditzinsen führen dazu, dass in den ersten Jahren nach Fertigstellung einer Anlage praktisch keine Gewerbesteuer fällig wird.
Folgt man den Aussagen der Fachleute fallen praktisch in den ersten 7 Jahren keine Gewerbesteuern an. Wenn dann die Kreditzinsen möglicherweise entfallen, bleiben weiterhin die Abschreibungen. Gewerbesteuer fällt natürlich auch  dann nur an, wenn tatsächlich Gewinne erzielt werden und die Freibeträge ausgeschöpft sind.
Für diese geringen Einnahmen hat man die Lichtenauer Landschaft aufgegeben,  den Artenschutz weitgehend ausgeschaltet und kritische Bürger als Dorftrottel verhöhnt.

Dietmar Halbig