Montag, 27. September 2021

Klima, Klima! Klima, Klima!

Viele haben nur das eine Thema und wissen trotzdem nicht Bescheid!
Sie reden trotzdem, engagieren sich und demonstrieren bis der Arzt kommt.

Hallo wach hinter der grünen Brille!
Ein e-Auto ohne CO2-frei erzeugten Strom fährt nicht klimaneutral. Sogar ein moderner Diesel verursacht HEUTE weniger CO2!

Und MORGEN mit CO2-neutralem Brennstoff würde ein "Verbrenner" genau so klimaneutral sein wie ein e-Auto mit CO2-freiem Strom. Und das dauerhaft, nicht nur als Übergangslösung!

Es gäbe dann nicht das Batterien-Umwelt-Problem und nicht das Stromtrassen- und Ladestations-Problem. Man benutzte die bestehende Tankstellen- und Speicherlogistik einfach weiter. Beispiel: Im Notfall reicht ein 5-Liter-Kanister für 100km Autofahrt oder für 5 Std Notstromaggregat für ein 1-Familienhaus.

Mal zuende denken und sich dann neu aufregen:
Was bedeuten e-Antriebe für Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW und Bundeswehr, ja sogar das Mobilfunknetz und die Intensivstationen im Krankenhaus, wenn das Stromnetz regional länger ausfällt?

Und was ist mit Schiffen und Flugzeugen? Wollen wir die etwa mit Lastenfahrrädern ersetzen?

Deutschland 100% elektrisch geht also nicht. Wir benötigen zusätzlich die CO2-neutralen Brennstoffe!

Samstag, 25. September 2021

Fridays for Future als Festival mit Antifa und Enteignungsforderung

 tichyseinblick-24.9.21-Fridays for Future als Festival mit Antifa und Enteignungsforderung

Von Larissa Fußer
Fr, 24. September 2021
Es kommen in der Spitze laut Polizei etwas über 30.000 Menschen – Luisa Neubauer phantasiert von 100.000 Menschen: Als Querdenken vor kurzem ähnliche Zahlenspiele anstellte, reagierte die Medienöffentlichkeit noch höhnisch – hier nicht. Ist ja auch für die gute Sache.

So sieht die grüne Zukunft aus

Dahl am 23.Sept. 2021

 

Die neue Doku Headwind“21 von Marijn Poels ist jetzt online:

Pressemitteilung:

Headwind”21 stellt Fragen zur Windenergie und versucht, das globale grüne Narrativ zu visualisieren.  Letztlich reibt er die Wahrheit tief in die Wunden der Windindustrie. Poels brauchte ein halbes Jahr, um diesen Film zu recherchieren und zu produzieren, als er erstmals mit dem ehemaligen Londoner Banker Alexander Pohl in Kontakt kam, der jahrelang für eine der grünsten Banken der Welt arbeitete.
Alexander wurde allmählich klar, dass das heutige grüne System in Wirklichkeit ein egogetriebenes, korruptes und kaputtes System ist. 

Er gab das Bankgeschäft auf und wanderte mit seiner Familie in ein kleines Waldparadies im abgelegenen Nordschweden aus.  Sein Traum war es, zur Natur zurückzukehren, einen Ökobauernhof zu gründen und so viel Abstand wie möglich zwischen seiner Familie und der Industrialisierung der Natur zu schaffen. 

Bis ….. 

 Vor den Toren seines Paradiesgartens ein Windpark geplant war.
Poels und Pohl machen sich gemeinsam auf den Weg, um Fragen zu stellen und das grüne Wunderland auf seinen wahren Kern zu enträtseln. „Alexander und ich sind echte Umweltschützer“, sagt Poels, „und wir sind beide bereit, einen Aufwand zu betreiben, um das natürliche Gleichgewicht zu stabilisieren, wenn es nötig ist. 

Wir diskutieren gerne aus einer demokratischeren und ganzheitlicheren Perspektive. Aber wir haben festgestellt, dass große Unternehmen, die sich für „gute Zwecke“ engagieren, über ihr Ziel hinausschießen und die großen Interessen eine Richtung vorgeben, die korrupt und das Gegenteil von Naturmanagement ist. Es ist nicht die Überbevölkerung, es ist nicht der Unwille der Menschen, sondern es ist einfach die Ordnung des Denkens…“ Poels hat diesen Film für jedermann frei zugänglich gemacht und es geschafft, seine Geschichte vollständig durch Spenden seiner Anhänger zu finanzieren.

Samstag, 18. September 2021

Wir müssen reden...

 .. über unser Tun


... über die Natur

mehr dazu hier


.. über Versorgungsscherheit

mehr dazu hier

 

…über Strompreise

Nach aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamtes zahlen deutsche Haushalte mittlerweile die höchsten Strompreise in Europa. Bewegten sie sich 1999 noch im europäischen Mittelfeld, so kennen die hiesigen Strompreise seitdem nur eine Richtung: aufwärts. Dies ist zu einem wesentlichen Teil dem subventionierten und mehrfach privilegierten Ausbau von Windkraftanlagen zu verdanken: Über EEG-Umlage, Netzentgelte, notwendige Stabilisierungsmaßnahmen (Redispatch-Kosten) und Kuriositäten wie der Vergütung für nicht-produzierten Strom schlagen sich Ausbau und Betrieb der wetterabhängigen Erzeuger in den Strompreisen nieder. Eine soziale Schieflage ergibt sich daraus, dass einkommensschwache Haushalte einen besonders hohen Anteil für Strom ausgeben müssen (Beleg). Auch für die Wirtschaft haben sich die Strompreise zum echten Problem entwickelt. Energieintensive Industrien üben sich seit Jahren in Investitionszurückhaltung. Erweiterungsinvestitionen werden im Zweifel eher in den USA oder Frankreich getätigt. Dies führt zu einer schleichenden De-Industrialisierung.

…über gesunden Schlaf


 


Der bisherige Ausbau von Windkraftanlagen bedeutet für unzählige Mitbürger im ländlichen Raum einen erheblichen Verlust an Lebensqualität bis hin zu handfesten Gesundheitsschäden. Aktuelle Planungen lassen erwarten, dass diese Verluste und Schädigungen demnächst flächendeckend zu beklagen sein werden. Neben den psychologischen Auswirkungen des Verlusts von Heimat und Stille, der optischen Bedrängung, sowie der Belästigung durch Schlagschatten und hörbaren Lärm, ist zu den potentiell krank machenden Effekten der Windkraft das Phänomen des unhörbaren Infraschalls zu zählen. Obwohl im Prinzip seit vielen Jahren bekannt, ist dessen Wirkung immer noch kaum erforscht. Die Windkraftlobby und ihr nahestehende Kreise verbreiten seit April 2021 die These, dass sich dieses Thema wegen eines Messfehlers erledigt hätte. Tatsächlich ist das Gegenteil richtig. Die Beschwerden sind real, ihre pandemische Ausbreitung ist zu befürchten.

…und über vernünftige Alternativen.


Einspeisevorrang, Abnahmegarantie, Festpreis, baurechtliche Privilegierung, Sonderrechte bei Natur- und Artenschutz – für die Windkraftindustrie sind die Rahmenbedingungen seit über 25 Jahren ganz hervorragend.  Gleichwohl trägt die Windenergie bislang nur marginal zur Energieversorgung bei. Für ihre grundsätzlichen Probleme – die geringe Energiedichte und die Unzuverlässigkeit („Volatilität“) – ist keine realistische Lösung in Sicht. Nur der technologieoffene Wettbewerb kann uns langfristig Wohlstand, Lebens- und Umweltqualität sichern. Die Stromerzeugung der Zukunft muss den Kriterien Umweltverträglichkeit, Bezahlbarkeit und Verlässlichkeit Rechnung tragen und dahingehend fortwährend optimiert werden. Im Wettbewerb verdrängt das Bessere das Gute. Aktuell verdrängt das deutlich Schlechtere das Passable. Unser Alternative lautet:

    marktwirtschaftlicher Wettbewerb in Verbindung mit
    technologieoffener Ausweitung der Energieforschung bei
    stringentem Schutz von Mensch und Natur

…und über vernünftige Alternativen.

Einspeisevorrang, Abnahmegarantie, Festpreis, baurechtliche Privilegierung, Sonderrechte bei Natur- und Artenschutz – für die Windkraftindustrie sind die Rahmenbedingungen seit über 25 Jahren ganz hervorragend.  Gleichwohl trägt die Windenergie bislang nur marginal zur Energieversorgung bei. Für ihre grundsätzlichen Probleme – die geringe Energiedichte und die Unzuverlässigkeit („Volatilität“) – ist keine realistische Lösung in Sicht. Nur der technologieoffene Wettbewerb kann uns langfristig Wohlstand, Lebens- und Umweltqualität sichern. Die Stromerzeugung der Zukunft muss den Kriterien Umweltverträglichkeit, Bezahlbarkeit und Verlässlichkeit Rechnung tragen und dahingehend fortwährend optimiert werden. Im Wettbewerb verdrängt das Bessere das Gute. Aktuell verdrängt das deutlich Schlechtere das Passable. Unser Alternative lautet:

  • marktwirtschaftlicher Wettbewerb in Verbindung mit
  • technologieoffener Ausweitung der Energieforschung bei
  • stringentem Schutz von Mensch und Natur

Sonntag, 12. September 2021

Keine Windkraftanlagen im Wald - Rettet den Regenwald e.V.

 

Der Reinhardswald ist das „Schatzhaus der europäischen Wälder“. Doch in Hessens größtem Waldgebiet sollen 20 Windräder errichtet werden. Örtliche Umweltschützer wollen das Projekt verhindern und sind nicht allein. Bundesweit wehren sich Bürger gegen Windkraftanlagen im Wald.

www.regenwald.org

Freitag, 10. September 2021

Kurze Rede an die wohlstands-verwahrlosten Luxuskinder

Carlos A. Gebauer, Gastautor / 09.09.2021

Eine Generation, die nicht mehr weiß, was körperliche Arbeit ist, bekämpft den Motor und setzt auf Muskelkraft.

Es ist die Generation Zentralheizung, die glaubt, Wärme komme einfach aus der Wand. Die Generation, die nie Kohle aus dem Keller in den fünften Stock geschleppt hat, um es warm zu haben.

Ohne Aufzug. Die Generation, die nicht einmal mehr den Satz auf den Mülltonnen kennt „Keine heiße Asche einfüllen“.

Eine Generation, die jeden erdenklichen Luxus – von der Waschmaschine über den Wäschetrockner bis zur Spülmaschine und von der elektrischen Zahnbürste über den Akkurasierer bis zum Kaffeevollautomaten – für naturgegeben hält.

Es ist diese Generation, die nun ganze Städte zu Fußgängerzonen umbauen will, damit die alternde Bevölkerung ihre Wasserkästen möglichst nicht nach Hause transportieren kann, sondern Flasche für Flasche einkaufen muss; so wie sie auch jede einzelne Flasche aus dem Müll fischt, um das Pfand in Rente zu wechseln.

Die wohlstandsverwahrlosten Luxuskinder, deren Schweiß bislang allenfalls im Fitnessstudio floss. All diese Entschleuniger und Natureinklangsfetischisten, die Work-Life-Balancierer und Latte-Macchiato-Jonglierer werden lernen: Motorsägen und Elektrobohrer, Fahrstühle und Lkws, sie alle wurden nicht erfunden, um das Biotop des dreifach gefächerten Wildlurchs oder das Habitat der fluoreszierenden Zwerglaus zu stören, sondern um den endlosen Schmerz, die ächzende Pein und das zerrende Keuchen bei der Bewältigung alltäglichen Tuns zu reduzieren, um das Leben lebenswerter und die Welt freundlicher zu gestalten.

Ich wage vorauszusehen: Erst wenn Ihr Euer letztes Bettgestell, Eure letzte Schrankwand, Euren letzten Bierkasten und Euren letzten Gartengrill im Nieselregen eines Herbstnebeltages auf dem Lastenfahrrad den Berg hochgezerrt habt, werdet Ihr begreifen, warum Opa froh war, ein Auto zu besitzen.

Und wenn Ihr dann in einer anschließenden Zwischenphase wieder zwischen Bergen von Pferdeäpfeln über die Straßen gehüpft seid, dann kommt der Tag, an dem Ihr Euer Lastenfahrrad in einem glücktriefenden Moment zum Sperrmüll stellt.

Sei’s drum: Jede Generation hat das Recht, aus ihrer eigenen Dummheit zu lernen. Schmerzen sind der beste Lehrer.

Zuerst erschienen bei eigentümlich frei.

 

Freitag, 3. September 2021

Pressestimmen

newstral-24-9-21-250 Prozent „Gasflation“- Droht Deutschland jetzt das Briten-Szenario

tichyseinblick-
24.9.21-Fridays for Future als Festival mit Antifa und Enteignungsforderung

NZ-24.9.21-Europa schlittert vor dem Winter in eine Energiekrise

Welt-24.9.2021- Klimawandel- Ist der Mensch wirklich schuld an Erderwärmung und Klimakrise

Spektrum-15.9.2021-Bestäuber im Sinkflug

rbb24-8.9.2021-Was mit alten Windrädern passiert

Amazon-Wie die Wissenschaftler der Welt für den »Klimawandel« weichgeklopft wurden

Deutschlandradio-17.9.2021-Steigender Strombedarf - Metall-Arbeitgeber für Rückkehr zur Atomenergie

Welt 9.9.21 Politik der Verbote- Dieses Land ist eine Warnung für alle

DWN 9.9.21 Klima_ Studie zerreißt Klima-Aktionismus der Grünen

Westfalen-Blatt 9.9.21 Gefährden Windräder Europas größte Vogelwarte

tichyseinblick.de 8.9.21 Die künstlich erzeugte Angst vor der Fünf-Grad-Erwärmung

nebelspalter.ch 7.9.21 Wissenschaftlicher Frontalangriff auf den Weltklimarat

 Riff-Reporter 7.9.21 Diese Energiewende ist ein Irrweg  auch hier

derstandard.de 2. Der Klimawandel und Folgen für die Energiewende

 tichyseinblick.de 6.9.21 Retuschen und falsche Interviewte Die verzerrte Wirklichkeit der Öffentlich-Rechtlichen

Merkur  7.9.21 Stadtwerke- Hürden für Windkraft zu hoch

pro-lausitz.de Industrieverband warnt vor einem Vorziehen des Kohleausstiegs

 capital.de 7.9.21 Deutschland sitzt in der selbst gebauten Energiefalle

N.Z.Z.  6.9.21 Deutschland- Wo die Blamage politischer Alltag ist

exxpress.at 6.9.21 Preise auf Rekordhoch- Trifft uns jetzt die Energiekostenkeule

Welt 6.9.21 „Wir werden einen hohen Preis bezahlen“

Welt 5.9.21 Klimawandel: Wahrheiten über das gefährliche Wetter 

kalteSonne.de 5.9.21 Wie die Sonnenaktivität in Deutschland

tichyseinblick.de 5.9.21 Was das EuGH-Urteil für die deutsche Energiewirtschaft und -politik bedeutet

NZZ 5.9.21 Bundestagswahl- Der Mittelstand fürchtet Rot-rot-grün

derstandard.de 4.9.21 Das lukrative zweite Leben von Atommüll - Zukunft
Fabian Sommavilla

F.A.Z  4.9.21 Umfrage:Ist Klimaschutz gerecht? 

exxpress 4.9.21 Anna Dobler: Warum ich nicht die Grünen wählen werde

3sat.4.9.21 Kampf um Strom - Welchen Preis zahlen wir für die - Energiewende?

blackout news 3.9.21 Stromversorgung: Erste Industriebetriebe verlassen Deutschland

taz, 3.9.21 Konferenz zum Artensterben: Unangenehme Wahrheiten

F.A.Z  4.9.21 Umweltverbände wollen Klimaschutz erzwingen

Aachener Zeitung 3.9.21 Klimakrise- BDI hält vorzeitigen Kohleausstieg für schwierig

F.A.Z  3.9.21 Taunuskamm- Grüne Einflussnahme auf Windradprozess-

tichyseinblick.de, 3.9.21 Flaute treibt Energiepreis auf Rekordhöhe  v. Holger Gouglas

F.A.Z , 3.9.21 Bundesnetzagentur - Deutschlands Regulierer ist nicht unabhängig genug

Vernunftkraft.de, 3.9.21  Sichere Versorgung? Chaos droht, v. K-E. Wagner

Die Welt, 3.9.21 DUH und Greenpeace - Jetzt beginnt die Ära der Klimaklagen, v. Daniel Zwick

ntv, 2.9.21 NABU zeigt sich entsetzt: Klima spielt für ältere Wähler kaum Rolle 

Zeit 2.9.21 Im Moment überwiegen die Hinweise, dass der Golfstrom nicht kippt

der Freitag,  Klimawandel ǀ „Grünes Wachstum“ wird uns nicht retten 

Energiewende: 9.21 Offenen Auges in den Untergang

Blick.ch 8.8.21 Rotorblatt von Windrad stürzt in Österreich zu Boden

F.A.Z 13.8.21 Der bedenkenlose Landschaftsverbrauch

Donnerstag, 26. August 2021

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“

 Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
 
sie kündigen in der Sonntagsausgabe der FAS  bei einem Wahlsieg ein Planungsbeschleunigungspaket binnen 100 Tagen an
 


Zitat:
 

„Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) will im Falle eines Sieges bei der
 
Bundestagswahl in den ersten hundert Tagen seiner Amtszeit ein
 
Planungsbeschleunigungspaket vorlegen, zu dem auch ein „Fast-Track-
 
Genehmigungsverfahren“ gehören soll. Dieses Vorhaben werde er „zuallererst
 
anpacken“, sagte Laschet der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Um
 
Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren und international nicht abgehängt
 
zu werden, müsse man in Deutschland „schneller planen, genehmigen und
 
umsetzen“ können.  

 
 

Dafür müsse zunächst das Verbandsklagerecht beschränkt werden, sagte Laschet der Zeitung. Außerdem sollten gerichtliche Klagen nur jenen möglich sein, die auch am Verwaltungsverfahren beteiligt gewesen seien. Das sei heute nicht so. „Sie können klagen, obwohl Sie im ganzen langen Verfahren zuvor nie Bedenken geäußert haben“, kritisierte der Unionspolitiker. Hier sei eine europarechtskonforme Neuregelung nötig. Ohne solche Schritte könnten Großprojekte wie die Energiewende „nie zum Erfolg werden“, warnte Laschet. Das beschleunigte Verfahren solle unter anderem für Stromtrassen, Windräder und Bahnstrecken gelten sowie für Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum, sagte er der „FAS“. „Dies nützt den Menschen unmittelbar: schnellere
 
Bauzeiten, schnelleres Internet im ländlichen Raum, schnellere Bahnverbindungen.“
Soweit es um Genehmigungsverfahren bei Windanlagen geht werden vom Bundesverband Windenergie und anderen nicht belastbare Zahlen in Umlauf gebracht,. So wird behauptet, dass Genehmigungsverfahren für Windnlagen sechs Jahre (Min ister Olaf Scholz) oder sogar sieben Jahre (DR. Markus Krebber, RWE) dauerten.
 

Diese Zahlen können wir nicht bestätigen.
 

Schon das InvestitionsBeschlG hat Anwohnern viele Rechte genommen: Es gibt nur noch eine gerichtliche Instanz, das Widerspruchsverfahren ist abgeschafft, fast kein Eilverfahren ist mehr möglich usw
 


Im Beschleunigungsverfahren könnte eine Windanlage schon heute nach 6 Monaten genehmigt werden. Für Windanlagen braucht es deshalb gar keinen „Fast-Track“. Den gibt es schon jetzt. Der Durchschnitt der Genehmigungen liegt dennoch bei 2 bis 3 Jahren. Uns ist in ganz Deutschland kein Genehmigungsverfahren bekannt, das 6 oder 7 Jahre gedauert hat. Warum also dauern manche Verfahren etwas länger bzw länger als 6 Monate. Hier eine Liste der wesentlichen Ursachen:
 
 
1.
 Die Projektierer legen unvollständige Unterlagen vor. Sehr häufig sind die Unterlagen – aus
 unserer Sicht vorsätzlich - fehlerhaft.
 

2  
 Die Projektierer wollen besonders nah an die Wohnbebauung, also unter 1000m Abstand.
 Dann sind Probleme intendiert. Zudem sind damit enteignungsgleiche Eingriffe in das Eigentum der Anwohner verbunden. Wenn Betroffene ihre Heimat gegen Braunkohletagebaue verteidigen dürfen so gilt das nicht weniger für Betroffene deren Heimat durch Windindustrieanlagen zerstört werden soll.  
 

3.  
 Die Projektierer wollen in Schutzgebieten bauen. Schon 25% aller Windanlagen stehen in
 Schutzgebieten. Das ist mit dem Schutzanspruch für 30% aller Gebiete zum Schutz der
 Biodiversität im Rahmen des EU Vorschriften unvereinbar. Dazu läuft bereits ein
 Verletzungsverfahren der EU gegen die Bundesrepublik Deutschland.  
 Das EU-Recht fordert zahlreihe Rücksichtnahmen auf die Natur und die Bevölkerung.
 Immer mehr EU-Recht ist nicht umgesetzt oder wird nicht beachtet
 

4.  
 Komplexe Vorbelastungen durch immer häufiger schon existierende Windanlagen oder
 andere Lärm- und Schallquellen. Je mehr Windanlagen errichtet werden, desto dichter
 stehen sie und desto häufiger kommt es zu rechtlichen Herausforderungen durch
 Vorbelastungen.
 

5.  
 Windanlagen schränken immer häufiger andere Gebietsplanungen von Kommunen ein,
 sowohl Gewerbe – wie auch Wohngebiete. Beide werden aber dringend gebraucht.
 

6.
 Windanlagen sind heute industrielle Großanlagen mit 260m und mehr Gesamthöhe. Solche
 Großanlagen bedürfen umfassender und vertiefender Planungen und Prüfungen.
 

7.
 Die Personalausdünnung bei den Genehmigungsbehörden hat dramatische Auswirkungen
 auf die Verfahren. Diese Verantwortung und Ursache ist öffentlich zu machen.
 
 
8.
 Bitte bedenken Sie die Rechtsweggarantie gem. Art 20 GG.
 Der singuläre Fall „Corona“ sollte singulär bleiben.
 

9.
Nach Meinung von unabhängigen Energiefachleuten ist eine Stromversorgung allein auf
 Basis von Wind- und Solarstrom nicht sicher, In jedem Monat- so zeigen die Daten der
 Bundeszetzagentur- gibt es leider 5-6 Tage, an denen Sonnen und Wind fast keinen Beitrag
 zur Stromversorgung leisten. Durch immer komplexeres Strommangement zur Erhaltung der
 Netzstabilität wird dazu die Stromkosten weiter verteuern, wenn Kern und Kohlekraftwerke
 abgeschaltet sind.
 

10.
 Bisher werden 70 % des Primärenergiebedarfs aus dem Ausland impostiert. Wenn die
 eigenen Energie-Ressourcen in Deutschland abgeschaltet werden, wird noch mehr Energie
 importiet werden müssen,  Dazu ist Nord Stream 2 ein  Teil der Lösung. Oder wozu sonst ist
 diese Leitung gegen die USA und NGO durchgesetzt worden?  
 
Bitte bedenken Sie diesen Teil Ihrer Verlautbarung. Wir empfehlen, dass Sie wie bisher als Ministerpräsident in NRW auch als CDU Vorsitzender und Kanzlerkandidat  den Wählerinnen und Wählern Wege aufzeigen, die technologisch, ökologisch und ökonomisch realisiebar sind.
 
Volker Tschischke

Sonntag, 22. August 2021

Wieviel Zappelstrom verträgt das Netz

 Ein Vortrag von Prof. Sinn

https://www.youtube.com/watch?v=rV_0uHP3BDY

 Münchner Seminar, 18.12.2017 www.ifo.de/de/w/7GwZaVJ8 Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts a.D.