Sonntag, 27. November 2022

Aus dem Archiv, Vor 20 Jahren

 

 Pressemitteilung des Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) vom 21. April 2002

Der Brand einer Windkraftanlage im Bereich der A 44 nahe dem Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren wurde gestern, 20. April 2002 um 14:45 Uhr, der Polizei Paderborn gemeldet. Von dem brennenden Rotorkopf schlugen die Flammen in den nach oben stehenden 5 Tonnen schweren Flügel aus Fiberglas. Die Windkraftanlage vom Typ Vestas mit einer Leistung von 1,5 MW ist 108 m hoch bis zur Flügelspitze. Deshalb war ein Löschen nicht möglich. Die rund 400 m entfernt verlaufende Autobahn A 44 wurde wegen der Gefahr von fliegenden Wrackteilen in beiden Richtungen gesperrt. Erst um 3:45 Uhr heute morgen wurde die Autobahn wieder geöffnet.
Flügelteile und Eisbrocken fliegen seit Jahren von Windkraftanlagen aus bis über 400 Meter weit. Sie trafen Menschen und durchschlugen Autos und Gebäude. Mindestens 600 Meter Sicherheitsabstand von Straßen und Wegen sind zum Schutze von Leib und Leben erforderlich. Die informierten Behörden und der ADAC bleiben untätig.
Am Mittwoch, 24.4.2002, 10-11.00 Uhr, werden in der Plenarsitzung im Landtag Anfragen der FDP Nordrhein-Westfalen zur Verkehrssicherheit von geplanten Windkraftanlagen entlang der A 1 von der Landesregierung beantwortet.
Der Landesparteitag der FDP RHEINLAND-PFALZ hat gestern, 20. April 2002, in Bellheim/Pfalz beschlossen, daß die FDP sich auf Bundes- und Landesebene dafür einsetzt,
"die gesetzliche Festlegung der Einspeisevergütung (für Strom aus Windkraftanlagen) gemäß §§ 3 und 7 EEG
(Erneuerbare -Energien-Gesetz) ZÜGIG AUF WETTBEWERBSNIVEAU ABZUSENKEN....
Die Priviligierung für Windkraftanlagen gemäß § 35 Bundesbaugesetz aufzuheben.
Die Errichtung von Windkraftanlagen nicht gegen den Willen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort durchzuführen ( siehe Kooalitionsvereinbarung Rheinland-Pfalz).
Die FDP-Landtagsfraktion wird gebeten, in gleicher Absicht auf die Landesregierung einzuwirken".
Die Abschaffung der Einspeisungsvergütung für Windstrom und der baurechtlichen Privilegierung von Windkraftanlagen fordern auch die CDU Rheinland-Pfalz und die FDP Nordrhein-Westfalen. Letztere veranstaltet am 4. Mai 2002 einen landesweiten Aktionstag gegen Windkraftanlagen in NRW mit Veranstaltungen an 100 verschiedenen Orten.
Steuerverschwendung in Höhe von 183. 422 Euro brutto übt die Bundesregierung mit zwei halbseitigen Anzeigen zu Lasten der Steuerzahler und zugunsten der Windkraftindustrie und ihrer eigenen Wahlwerbung in der BILD AM SONNTAG vom 14. April 2002 (DEUTSCHLAND WIRD WELTMEISTER! JEDENFALLS IN DER WINDENERGIE) und in der BILD vom 16.4.02 April 2002
.......................................................
Text: Dieter Krämer
Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) e. V.

 


 Pressemitteilung des Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) vom 25. April 2002
NRW-Bauminister Vesper peitscht Windkraft rücksichtslos durch
Der nordrhein-westfälische Bauminister Dr. Michael Vesper hielt in der gestrigen Fragestunde des Landtages einen Mindestabstand von 100 Metern zwischen Windkraftanlagen und Autobahnen für ausreichend. Beim Brand eines Windrades an der A 44 bei Bad Wünnenberg am Samstag habe es sich um "einen Einzelfall" gehandelt.
Vesper täuscht damit die Öffentlichkeit wider besseres Wissen und nimmt die Gefährdung von Leib und Leben billigend in Kauf.
Die rund 400 m entfernt verlaufende Autobahn A 44 war wegen der Gefahr von fliegenden Wrackteilen, die auch 200 Meter weit flogen, in beiden Richtungen 13 Stunden lang gesperrt.
Der BLS hat eine Dokumentation von Unfällen, die den Behörden bekannt ist. Danach fliegen Flügelteile und Eisbrocken seit Jahren von Windkraftanlagen aus bis über 400 Meter weit. Sie trafen Menschen und durchschlugen Autos und Gebäude. Erst am 18. Februar 2002 flog bei Jever ein Flügel 235 Meter weit
Allein innerhalb eines Monats sind 5 Unfälle bekannt geworden, außer den unbekannten.
Das Rheinische Straßenbauamt Aachen forderte schon am 27. März 2000 "aufgrund der Gefahr von Eisabwurf einen Mindestabstand von 150 Meter zu einer Straße".
Mindestens 600 Meter Sicherheitsabstand von Straßen und Wegen sind zum Schutze von Leib und Leben erforderlich.
Vesper empfing am Montag einige sogenannte Windkraftgegner zum "Gedankenaustausch über die Zukunft der Windenergie in Nordrhein-Westfalen" im Rahmen der Steigerung der "Akzeptanz vor Ort". Sie fordern in dem neuen Windkrafterlaß einen "Mindestabstand von Windanlagen zu jeglicher Wohnbebauung von 500 m".
Der Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) distanziert sich von solchen "Konsensgesprächen" und fordert die sofortige Beendigung der ökologisch kontraproduktiven und volkswirtschaftlich ruinösen Windkraftnutzung.
Text: Dieter Krämer, Bundesverband Landschaftsschutz (BLS) e. V.

Samstag, 12. November 2022

RICHTIGSTELLUNG: WIR SIND DIE GUTEN!

RICHTIGSTELLUNG: WIR SIND DIE GUTEN!

Immer wieder wird VERNUNFTKRAFT. verleumdet. Im November 2022 sogar mit Hilfe Ihrer Rundfunkgebühren (Link). Um einer inhaltlichen Befassung mit unseren Argumenten aus dem Weg zu gehen, verbreiten Akteure aus dem Umfeld der milliardenschweren EEG-Branche immer wieder Unwahrheiten über uns

 

 

 

  •  NEIN, wir sind keine Industrielobby 
 
 
  •  NEIN, wir sind keine “Klimaleugner” 
 
 
  •  NEIN, wir sind nicht politisch “rechts” 
 
 
  •  NEIN, wir sind kein Teil eines “dubiosen Netzwerks” 
 

 

Tatsächlich ist VERNUNFTKRAFT. von rein ehrenamtlicher Tätigkeit getragen und unterhält keinerlei Beziehungen zur Energiewirtschaft. Weder zur Nuklear‑, noch zur Gas‑, noch zur Kohleindustrie. Unsere Einkünfte sind gerade so kostendeckend und setzen sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zusammen (Danke!). 

Tatsächlich leugnen wir überhaupt nichts. Der Klimawandel im engeren Sinne (was verursacht ihn, welcher atmosphärische Faktor spielt welche Rolle etc.) ist einfach nicht unser Thema. Für uns ist er nur soweit relevant, als dass mangelndes Verständnis technischer, ökonomischer und ökologischer Zusammenhänge unsachgerechten und naturschädlichen “Gegenmaßnahmen” Vorschub leistet. Wie die Wirtschaftsweisen und viele Andere plädieren wir für effiziente und rationale Ansätze – für Vernunft und gegen Panik.

Tatsächlich sind wir dezidiert parteineutral und lehnen jede Form des Extremismus ab. Wir bemühen uns um den Austausch mit allen relevanten Parteien und Akteuren, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und dessen Werte leben (Beispiel, Beispiel).

Tatsächlich leisten wir Aufklärungsarbeit und betreiben eigene wissenschaftliche Forschung zu energiewirtschaftlichen und ökologischen Themen und nehmen zu energiepolitischen Fragen Stellung – dabei agieren wir seit jeher ausnahmslos völlig transparent

Trotzdem werden immer wieder solche Vorwürfe verbreitet – sie waren, sind und bleiben falsch: Beispiel, Beispiel, Beispiel, Beispiel.

Sofern sich die Vorwürfe auf Quellen stützen, handelt es sich meist um Zitate (von Zitaten (von Zitaten…)) der Schrift eines Greenpeace-Mitarbeiters (Redelfs), der Anfang 2021 im Tandem mit einem Spiegel-Mitarbeiter (Kwasniewski)  seine “Erkenntnisse” verbreitete. Es handelt sich um die Ursuppe allen schmutzigen Gewäschs, das interessierte Kreise immer wieder über uns ausgießen. Fakt ist: Die “Untersuchungsergebnisse” von Greenpeace haben mit der Wahrheit wenig bis nichts zu tun. In diesem PDF (LINK) hat Dr. Nikolai Ziegler explizit und detailliert zu allen darin enthaltenen Vorwürfen Stellung genommen. 

Wir haben das bisher nur intern verteilt, um diesen abseitigen Themen nicht unnötig Auftrieb zu geben.  Nun, im November 2022, da wir uns massiven Angriffen und unerträglichen Unterstellungen (Nähe zu Reichsbürgern!) ausgesetzt sehen, haben wir dies neu bewertet. 

Bitte bilden Sie sich Ihre eigene Meinung über uns und unser Anliegen. Nutzen Sie dazu gerne unser erstes Positionspapier aus (2014) und unser aktuelles Kompendium (2022). 

Auch wenn Sie unsere Ziele nicht teilen sollten, bitten wir Sie: Lassen Sie nicht zu, dass ehrenamtliches Engagement aus der Mitte der Gesellschaft durch gezielte Verleumdungen torpediert wird.

 RICHTIGSTELLUNG: WIR SIND DIE GUTEN!

7. Nov 2022

Immer wieder wird VERNUNFTKRAFT. verleumdet. Im November 2022 sogar mit Hilfe Ihrer Rundfunkgebühren (Link). Um einer inhaltlichen Befassung mit unseren Argumenten aus dem Weg zu gehen, verbreiten Akteure aus dem Umfeld der milliardenschweren EEG-Branche immer wieder Unwahrheiten über uns.

    NEIN, wir sind keine Industrielobby

    
    NEIN, wir sind keine “Klimaleugner”

    
    NEIN, wir sind nicht politisch “rechts”

    
     NEIN, wir sind kein Teil eines “dubiosen Netzwerks”


    

Tatsächlich ist VERNUNFTKRAFT. von rein ehrenamtlicher Tätigkeit getragen und unterhält keinerlei Beziehungen zur Energiewirtschaft. Weder zur Nuklear‑, noch zur Gas‑, noch zur Kohleindustrie. Unsere Einkünfte sind gerade so kostendeckend und setzen sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zusammen (Danke!).

Tatsächlich leugnen wir überhaupt nichts. Der Klimawandel im engeren Sinne (was verursacht ihn, welcher atmosphärische Faktor spielt welche Rolle etc.) ist einfach nicht unser Thema. Für uns ist er nur soweit relevant, als dass mangelndes Verständnis technischer, ökonomischer und ökologischer Zusammenhänge unsachgerechten und naturschädlichen “Gegenmaßnahmen” Vorschub leistet. Wie die Wirtschaftsweisen und viele Andere plädieren wir für effiziente und rationale Ansätze – für Vernunft und gegen Panik.

Tatsächlich sind wir dezidiert parteineutral und lehnen jede Form des Extremismus ab. Wir bemühen uns um den Austausch mit allen relevanten Parteien und Akteuren, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und dessen Werte leben (Beispiel, Beispiel).

Tatsächlich leisten wir Aufklärungsarbeit und betreiben eigene wissenschaftliche Forschung zu energiewirtschaftlichen und ökologischen Themen und nehmen zu energiepolitischen Fragen Stellung – dabei agieren wir seit jeher ausnahmslos völlig transparent.

Trotzdem werden immer wieder solche Vorwürfe verbreitet – sie waren, sind und bleiben falsch: Beispiel, Beispiel, Beispiel, Beispiel.

Sofern sich die Vorwürfe auf Quellen stützen, handelt es sich meist um Zitate (von Zitaten (von Zitaten…)) der Schrift eines Greenpeace-Mitarbeiters (Redelfs), der Anfang 2021 im Tandem mit einem Spiegel-Mitarbeiter (Kwasniewski)  seine “Erkenntnisse” verbreitete. Es handelt sich um die Ursuppe allen schmutzigen Gewäschs, das interessierte Kreise immer wieder über uns ausgießen. Fakt ist: Die “Untersuchungsergebnisse” von Greenpeace haben mit der Wahrheit wenig bis nichts zu tun. In diesem PDF (LINK) hat Dr. Nikolai Ziegler explizit und detailliert zu allen darin enthaltenen Vorwürfen Stellung genommen.

Wir haben das bisher nur intern verteilt, um diesen abseitigen Themen nicht unnötig Auftrieb zu geben.  Nun, im November 2022, da wir uns massiven Angriffen und unerträglichen Unterstellungen (Nähe zu Reichsbürgern!) ausgesetzt sehen, haben wir dies neu bewertet.

Bitte bilden Sie sich Ihre eigene Meinung über uns und unser Anliegen. Nutzen Sie dazu gerne unser erstes Positionspapier aus (2014) und unser aktuelles Kompendium (2022).

Auch wenn Sie unsere Ziele nicht teilen sollten, bitten wir Sie: Lassen Sie nicht zu, dass ehrenamtliches Engagement aus der Mitte der Gesellschaft durch gezielte Verleumdungen torpediert wird.

RICHTIGSTELLUNG: WIR SIND DIE GUTEN!

Immer wieder wird VERNUNFTKRAFT. verleumdet. Im November 2022 sogar mit Hilfe Ihrer Rundfunkgebühren (Link). Um einer inhaltlichen Befassung mit unseren Argumenten aus dem Weg zu gehen, verbreiten Akteure aus dem Umfeld der milliardenschweren EEG-Branche immer wieder Unwahrheiten über uns

 

 

 

  •  NEIN, wir sind keine Industrielobby 
 
 
  •  NEIN, wir sind keine “Klimaleugner” 
 
 
  •  NEIN, wir sind nicht politisch “rechts” 
 
 
  •  NEIN, wir sind kein Teil eines “dubiosen Netzwerks” 
 

 

Tatsächlich ist VERNUNFTKRAFT. von rein ehrenamtlicher Tätigkeit getragen und unterhält keinerlei Beziehungen zur Energiewirtschaft. Weder zur Nuklear‑, noch zur Gas‑, noch zur Kohleindustrie. Unsere Einkünfte sind gerade so kostendeckend und setzen sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zusammen (Danke!). 

Tatsächlich leugnen wir überhaupt nichts. Der Klimawandel im engeren Sinne (was verursacht ihn, welcher atmosphärische Faktor spielt welche Rolle etc.) ist einfach nicht unser Thema. Für uns ist er nur soweit relevant, als dass mangelndes Verständnis technischer, ökonomischer und ökologischer Zusammenhänge unsachgerechten und naturschädlichen “Gegenmaßnahmen” Vorschub leistet. Wie die Wirtschaftsweisen und viele Andere plädieren wir für effiziente und rationale Ansätze – für Vernunft und gegen Panik.

Tatsächlich sind wir dezidiert parteineutral und lehnen jede Form des Extremismus ab. Wir bemühen uns um den Austausch mit allen relevanten Parteien und Akteuren, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und dessen Werte leben (Beispiel, Beispiel).

Tatsächlich leisten wir Aufklärungsarbeit und betreiben eigene wissenschaftliche Forschung zu energiewirtschaftlichen und ökologischen Themen und nehmen zu energiepolitischen Fragen Stellung – dabei agieren wir seit jeher ausnahmslos völlig transparent

Trotzdem werden immer wieder solche Vorwürfe verbreitet – sie waren, sind und bleiben falsch: Beispiel, Beispiel, Beispiel, Beispiel.

Sofern sich die Vorwürfe auf Quellen stützen, handelt es sich meist um Zitate (von Zitaten (von Zitaten…)) der Schrift eines Greenpeace-Mitarbeiters (Redelfs), der Anfang 2021 im Tandem mit einem Spiegel-Mitarbeiter (Kwasniewski)  seine “Erkenntnisse” verbreitete. Es handelt sich um die Ursuppe allen schmutzigen Gewäschs, das interessierte Kreise immer wieder über uns ausgießen. Fakt ist: Die “Untersuchungsergebnisse” von Greenpeace haben mit der Wahrheit wenig bis nichts zu tun. In diesem PDF (LINK) hat Dr. Nikolai Ziegler explizit und detailliert zu allen darin enthaltenen Vorwürfen Stellung genommen. 

Wir haben das bisher nur intern verteilt, um diesen abseitigen Themen nicht unnötig Auftrieb zu geben.  Nun, im November 2022, da wir uns massiven Angriffen und unerträglichen Unterstellungen (Nähe zu Reichsbürgern!) ausgesetzt sehen, haben wir dies neu bewertet. 

Bitte bilden Sie sich Ihre eigene Meinung über uns und unser Anliegen. Nutzen Sie dazu gerne unser erstes Positionspapier aus (2014) und unser aktuelles Kompendium (2022). 

Auch wenn Sie unsere Ziele nicht teilen sollten, bitten wir Sie: Lassen Sie nicht zu, dass ehrenamtliches Engagement aus der Mitte der Gesellschaft durch gezielte Verleumdungen torpediert wird.

RICHTIGSTELLUNG: WIR SIND DIE GUTEN!

Immer wieder wird VERNUNFTKRAFT. verleumdet. Im November 2022 sogar mit Hilfe Ihrer Rundfunkgebühren (Link). Um einer inhaltlichen Befassung mit unseren Argumenten aus dem Weg zu gehen, verbreiten Akteure aus dem Umfeld der milliardenschweren EEG-Branche immer wieder Unwahrheiten über uns

 

 

 

  •  NEIN, wir sind keine Industrielobby 
 
 
  •  NEIN, wir sind keine “Klimaleugner” 
 
 
  •  NEIN, wir sind nicht politisch “rechts” 
 
 
  •  NEIN, wir sind kein Teil eines “dubiosen Netzwerks” 
 

 

Tatsächlich ist VERNUNFTKRAFT. von rein ehrenamtlicher Tätigkeit getragen und unterhält keinerlei Beziehungen zur Energiewirtschaft. Weder zur Nuklear‑, noch zur Gas‑, noch zur Kohleindustrie. Unsere Einkünfte sind gerade so kostendeckend und setzen sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zusammen (Danke!). 

Tatsächlich leugnen wir überhaupt nichts. Der Klimawandel im engeren Sinne (was verursacht ihn, welcher atmosphärische Faktor spielt welche Rolle etc.) ist einfach nicht unser Thema. Für uns ist er nur soweit relevant, als dass mangelndes Verständnis technischer, ökonomischer und ökologischer Zusammenhänge unsachgerechten und naturschädlichen “Gegenmaßnahmen” Vorschub leistet. Wie die Wirtschaftsweisen und viele Andere plädieren wir für effiziente und rationale Ansätze – für Vernunft und gegen Panik.

Tatsächlich sind wir dezidiert parteineutral und lehnen jede Form des Extremismus ab. Wir bemühen uns um den Austausch mit allen relevanten Parteien und Akteuren, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen und dessen Werte leben (Beispiel, Beispiel).

Tatsächlich leisten wir Aufklärungsarbeit und betreiben eigene wissenschaftliche Forschung zu energiewirtschaftlichen und ökologischen Themen und nehmen zu energiepolitischen Fragen Stellung – dabei agieren wir seit jeher ausnahmslos völlig transparent

Trotzdem werden immer wieder solche Vorwürfe verbreitet – sie waren, sind und bleiben falsch: Beispiel, Beispiel, Beispiel, Beispiel.

Sofern sich die Vorwürfe auf Quellen stützen, handelt es sich meist um Zitate (von Zitaten (von Zitaten…)) der Schrift eines Greenpeace-Mitarbeiters (Redelfs), der Anfang 2021 im Tandem mit einem Spiegel-Mitarbeiter (Kwasniewski)  seine “Erkenntnisse” verbreitete. Es handelt sich um die Ursuppe allen schmutzigen Gewäschs, das interessierte Kreise immer wieder über uns ausgießen. Fakt ist: Die “Untersuchungsergebnisse” von Greenpeace haben mit der Wahrheit wenig bis nichts zu tun. In diesem PDF (LINK) hat Dr. Nikolai Ziegler explizit und detailliert zu allen darin enthaltenen Vorwürfen Stellung genommen. 

Wir haben das bisher nur intern verteilt, um diesen abseitigen Themen nicht unnötig Auftrieb zu geben.  Nun, im November 2022, da wir uns massiven Angriffen und unerträglichen Unterstellungen (Nähe zu Reichsbürgern!) ausgesetzt sehen, haben wir dies neu bewertet. 

Bitte bilden Sie sich Ihre eigene Meinung über uns und unser Anliegen. Nutzen Sie dazu gerne unser erstes Positionspapier aus (2014) und unser aktuelles Kompendium (2022). 

Auch wenn Sie unsere Ziele nicht teilen sollten, bitten wir Sie: Lassen Sie nicht zu, dass ehrenamtliches Engagement aus der Mitte der Gesellschaft durch gezielte Verleumdungen torpediert wird.

Donnerstag, 10. November 2022

MAKA-Wind informiert, Info: 10.11.2022


Info: 10.11.2022

Wieder massive Abschaltungen



Unser Direktvermarkter, die Westfalen-Wind-Strom GmbH aus Lichtenau, hat uns heute um 11.45 Uhr wieder den Park abgeschaltet. Ganz Deutschland kocht- doch hier wird wieder Strom zurückgehalten.
,,Aus wirtschaftlichen Gründen", wie uns der Geschäftsführer des Unternehmens mitteilt.
Insgesamt ist heute bereits 15 Mal geschaltet worden. Abgeschaltet.
Bisher im November insgesamt 98 Mal. Und der November ist noch gar nicht so alt.

 

Quelle: https://www.makawind.de/index.php?show=news

Samstag, 15. Oktober 2022

Presseberichte Okt. 2022

17.10.2022 Sauerland.de
Neue Windräder in Marsberg geplant
https://www.radiosauerland.de/artikel/neue-windraeder-in-marsberg-geplant-1456059.html

17.10.2022 microsoft msn
Akkuversagen nach Hurrikan: Teslas gehen in Florida in Flammen auf
https://www.msn.com/de-de/video/other/akkuversagen-nach-hurrikan-teslas-gehen-in-florida-in-flammen-auf/vp-AA133GUU

17.10.2022 Merkur
Mehr Flächen für Windräder im Oberland?  von Melina Staar
https://www.merkur.de/lokales/region-miesbach/miesbach-ort29062/mehr-flaechen-fuer-windraeder-im-oberland-91851232.html

17.10.2022  Focus.de
Wie geht es im Ernstfall weiter? Der Blackout-Fahrplan für Deutschland -von Thomas Sabin
https://www.focus.de/finanzen/news/berlin-duesseldorf-hamburg-muenchen-blackout-fahrplan-so-sind-deutsche-grossstaedte-auf-den-ernstfall-vorbereitet_id_163298373.htm

17.10.2022 Bild
Alle drei Atomkraftwerke laufen weiter!  Olaf Scholz
https://www.bild.de/news/inland/news-inland/machtwort-von-kanzler-scholz-alle-drei-atomkraftwerke-laufen-weiter-81651162.bild.html

 17.10.2022 Kalte Sonne
Das Auerhuhn und die Windkraft
https://kaltesonne.de/das-auerhuhn-und-die-windkraft/
 
16.10.2022 Kölner Stadtanzeiger
Erneuerbare Energien in Bergheim Grüne fordern Windkraft im Wald - von Marco Führer
https://www.ksta.de/region/rhein-erft/bergheim/erneuerbare-energien-in-bergheim-gruene-fordern-windkraft-im-wald-39990700?cb=1666042409958&originalReferrer=https://l.facebook.com/&originalReferrer=https://www.google.com/

16.10.2022  Kalte Sonne
Klimaschau 130: Die Kehrseite der Windkraft: Massentötung von Vögeln und Fledermäusen
https://kaltesonne.de/klimaschau-130-die-kehrseite-der-windkraft-massentoetung-von-voegeln-und-fledermaeusen/

16.10.2022  Tagesspiegel
Treffen von Scholz, Lindner und Habeck: Sondergipfel im Kanzleramt endet ohne Lösung des AKW-Streits
https://www.tagesspiegel.de/politik/treffen-von-scholz-lindner-und-habeck-sondergipfel-im-kanzleramt-endet-ohne-losung-des-akw-streits-8758543.html

16.10.2022  Opera News App Merkur.de
Die Grünen nach dem Parteitag: Fesseln für Robert Habeck und ein Rückschritt für das Land
https://www.operanewsapp.com/de/de/share/detail?news_id=161b00382ae49dff4fcfde033d76996c&news_entry_id=7507be20221016de_de&open_type=transcoded&from=apex&request_id=share_request

16.10.2022 Bild
„Eine Kostenlawine rollt auf die Leute zu“ von T.Block, A.Hellemann, M.Wiegers, M.Hellwig
https://www.bild.de/geld/mein-geld/ratgeber/wirtschaftsweise-warnt-die-regierung-eine-kostenlawine-rollt-auf-die-leute-zu-81628700.bild.html

15.10.2022 Die Welt
CDU-Chef Merz warnt im AKW-Streit vor grüner „Geiselhaft“ von
https://www.welt.de/politik/deutschland/article241615505/CDU-Chef-Merz-warnt-im-AKW-Streit-vor-gruener-Geiselhaft.html

 15.10.2022 Blackout News
Greta Thunberg spricht sich für Weiterbetrieb der Atomkraftwerke aus
https://blackout-news.de/aktuelles/greta-thunberg-spricht-sich-fuer-weiterbetrieb-der-atomkraftwerke-aus/

15.10.2022 Business Insider
„Kurz gesagt, das Schlimmste kommt noch“: - von Romanus Otte
https://www.businessinsider.de/wirtschaft/konjunktur-rezession-prognose-internationaler-waehrungsfonds-deutschland-russland-schlusslichter-c/?utm_campaign=whatsapp&utm_medium=onsite_button&utm_source=social

15.10.2022 Die Welt +
Dann stellen wir eben auf Batteriebetrieb um - von Dirk Schümer
https://www.welt.de/kultur/plus241576203/Robert-Habeck-und-die-AKW-Dann-stellen-wir-eben-auf-Batteriebetrieb-um.html

 14.10.2022 TAZ
Chlor in die Nordsee
https://taz.de/LNG-Terminal-in-Wilhelmshaven/!5884134/

 14.10.2022 Radio Gütersloh
Rietberg will in Zukunft mehr auf Windenergie setzen
https://www.radioguetersloh.de/nachrichten/kreis-guetersloh/detailansicht/rietberg-will-in-zukunft-mehr-auf-windenergie-setzen.html

14.10.2022 Nordkurier
Windrad brennt an der Müritz - von Michael Brockmöller
https://www.nordkurier.de/mueritz/windrad-brennt-an-der-mueritz-1449995510.html

14.10.2022 RP ONLINE
Wissenschaftler sehen C02-Ersparnis „von nahezu Null“ - Von Sina Zehrfeld
https://www.cicero.de/innenpolitik/bundesparteitag-grune-nouripour-habeck-atomkraft-energiekrise?utm_source=cicero_nl&utm_medium=cicero_nl&utm_campaign=newsletter

14.10.2022 Frankfurter Allgemeine
Mehr Atomkraft wagen von Manfred Lindinger
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/anna-veronika-wendlands-buch-atomkraft-ja-bitte-18367186.html 

 14.10.2022 Cicero
Die Grünen sind eine Hochrisikopartei -von Daniel Gräber
https://www.cicero.de/innenpolitik/bundesparteitag-grune-nouripour-habeck-atomkraft-energiekrise?utm_source=cicero_nl&utm_medium=cicero_nl&utm_campaign=newsletter

14.10.2022 RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mehrheit der Deutschen offen für AKW-Weiterbetrieb über 2024 hinaus
https://www.rnd.de/politik/akw-laufzeit-ueber-2024-hinaus-mehrheit-der-deutschen-offen-GLQEN7HJTIYA55PJNG4IFS3TUA.html?fbclid=IwAR3OkHteRu3ZSyfZHG_yAdiyH5ruqFnY94buzJ-z-byeb_hN8ULWYA9EKZ4

 10.10.2022 Top Agrar online
Wichtige Änderungen für Wind- und Solarenergie: Bundesrat verabschiedet EnSiG 3.0  von Hinrich Neumann
https://www.topagrar.com/energie/news/wichtige-aenderungen-fuer-wind-und-solarenergie-bundesrat-verabschiedet-ensig-3-0-13207399.html

10.10.22 Forst Praxis - von Heinrich Höllerl
Pseudowissenschaftliche Hetze gegen Holzheizung
https://www.forstpraxis.de/hetze-gegen-holzheizung/?fbclid=IwAR0RIhdybWw5aKlvdgcbLMyKSP-64TRTXq-gBWWvrYB2wciwmxHN_L_HiFo

3.10.2022 Börse online
Deutsche Gasreserven gehen im Winter meistbietend an ausländische Unternehmen - Von Frank Pöpsel
https://www.bne-online.de/de/news/detail/bne-pressemitteilung-potenzial-von-elektroautos-als-energiespeicher-jetzt-freisetzen/

Montag, 3. Oktober 2022

Ungerechtigkeiten im deutschen Strommarkt

Deutschlands Norden erzeugt Strom im Überfluss, aber der Verbaucher im Norden zahlt dafür mehr als der Verbraucher im Süden.
Die EU-Agentur ACER schlägt in einer Studie vom 08.08.2022 ("Decision" genannt) vor, den bislang einheitlichen Strommarkt in Deutschland in zwei bis fünf Strompreiszonen aufzuteilen (Link s.u.)  


Einen Artikel darüber schrieb Volker Kühn am 27.09.2022 im Portal EnergieWinde (Link s.u.). Hier das Wesentliche:
Die Folgen wären gravierend. Bislang ist Strom, der an der Börse gehandelt wird, überall in Deutschland gleich teuer. Damit wäre es bei einer Aufteilung vorbei. Nach dem Gesetz von Angebot und Nachfrage würde der Preis in Regionen, die mehr Strom erzeugen als verbrauchen, deutlich fallen. In Regionen mit zu wenig eigenem Strom stiege er dagegen.
Wo besonders viele Windparks angeschlossen werden, müssen die Netzbetreiber stark in den Ausbau der Leitungen investieren. Die Kosten dafür werden heute auf die regionalen(!) Verbraucher umgelegt (per Gesetz, nach dem "Verursacherprinzip") – selbst wenn die Leitungen vor allem dazu dienen, den Strom in den Süden und Westen Deutschlands abzutransportieren.

Europaweit sind geteilte Strompreiszonen, im Fachjargon Gebotszonen genannt, nicht ungewöhnlich.
- Dänemark etwa ist in zwei Zonen geteilt,
- Norwegen in fünf,
- Italien sogar in sieben.
- In Schweden setzte Acer vor einigen Jahren eine Teilung in vier Zonen durch.

* Hier der ganze Artikel:
Debatte um Strompreiszonen - Sezession im Stromnetz
https://energiewinde.orsted.de/energiepolitik/strompreis-deutschland-aufteilung-gebotszonen

* Hier das Dokument der EU-Agentur mit der Fakten aller untersuchten EU-Länder:
ACER - EU Agency for the Cooperation of Energy Regulators
https://www.acer.europa.eu/sites/default/files/documents/Individual%20Decisions_annex/ACER%20Decision%2011-2022%20on%20alternative%20BZ%20configurations%20-%20Annex%20I.pdf
 
* Hier mehr zum deutschen Strommarkt:
- Länder-Zwist um Strompreise: Nordosten fordert Netzumlage
Die Zeit 26. September 2022, 14:47 Quelle: dpa Mecklenburg-Vorpommern
https://www.zeit.de/news/2022-09/26/laender-zwist-um-strompreise-nordosten-fordert-netzumlage
- Die Strombörse muss reformiert werden. Der Merit-Order-Mechanismus aus der Zeit der fossilen Kraftwerke passt nicht zu Erneuerbaren - sagt der Energiewissenschaftler Carsten Agert am 30.08.2022
Er leitet das Institut für Vernetzte Energiesysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oldenburg.
https://energiewinde.orsted.de/energiepolitik/carsten-agert-merit-order-passt-nicht-zu-erneuerbaren-energien

Sonntag, 2. Oktober 2022

PRESSEMITTEILUNG 29.September 2022

 

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  29.September 2022

Ehrenamtliche engagieren sich für eine vernünftige Energiepolitik

Verein Vernunftkraft NRW e.V. hält erstmals hybride Jahreshauptversammlung

Havixbeck/Münster/NRW - Der Verein Vernunftkraft NRW e.V., Landesverband der BürgerInnen und Bürgerinitiativen für eine vernünftige Energiepolitik, tagte kürzlich in Havixbeck bei Münster. Seit Jahren finden die jährlichen Hauptversammlungen des Vereins in einem der fünf Regierungsbezirke von NRW statt. Erstmalig und erfolgreich waren diesmal auch Online-Teilnehmer zugeschaltet. Der Verein setzt sich für eine durchdachte und weitsichtige, eine Menschen- und sozialverträgliche Nutzung der Windenergie ein, um die Lebensqualität der Bevölkerung zu erhalten und die gewachsenen Natur- und Kulturlandschaften zu schützen. Momentan ist dies das Hauptthema, neben all den anderen energiepolitischen Themen, wie u.a. Fracking, Solarenergie und Wasserkraft. Das Online-Format soll zukünftig für regelmäßige Informationsangebote des Vereins genutzt werden.


 

Kernpunkte der Tagung waren einige Fachvorträge mit anschließender Diskussion. So befasste sich ein Referat mit den Auswirkungen von Schall und Infraschall und erläuterte die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm), die Grenzwerte für die Schallimmission festlegt. In vielen Bereichen des Lebens wird die Aussage zitiert „Lärm macht krank“, die auch im Falle der Windkraft gilt. Daher wird es als sehr problematisch angesehen, dass die Bunderegierung aktuell an einer Änderung des Energiesicherungsgesetzes arbeitet, auf deren Basis die in den Genehmigungen der Windkraftanlagen festgesetzten Grenzwerte der Schallleistungspegel um bis zu 4dB(A) auch im Nachtbetrieb überschritten werden dürfen.

Ein weiterer Vortrag befasste sich mit dem Wind-an-Land-Gesetz (WaLG), das den Ausbau der Windenergie beschleunigen soll. Eine Auswirkung wird die Aufhebung der in NRW geltenden 1000m Abstandsregel zu Wohngebieten sein. Im Zusammenhang mit den Lockerungen des Bundesnaturschutzgesetzes und der Priorisierung der Windenergie als „im überragenden öffentlichen Interesse“ wird ein rücksichtsloser Zubau befürchtet. Die Verfahren sollen beschleunigt und die Einspruchsrechte der Bürger beschnitten werden. Die entsprechenden Signale aus der Politik waren bereits aus Düsseldorf zu hören mit Schlagzeilen wie „NRW-Ministerin Neubaur fordert Turbo bei Windkraft“. Das Land überabreitet derzeit seine Potenzialstudie und wird dann die Flächenbeitragswerte auf die Regionen herunter brechen. Die Baugenehmigungen für WEA erteilen in Zukunft lt. Gesetz die Regierungsbezirke, nicht mehr die Kreise.

Der Verein Vernunftkraft NRW e.V. wird sich in die Planungsprozesse einbringen und Einfluss geltend machen. Insbesondere die Erhaltung der 1000m als Mindestabstand ist ein wichtiges Ziel. Vernunftkraft NRW arbeitet vollständig ehrenamtlich und gehört gemeinsam mit den meisten weiteren Bundesländern dem Verein Vernunftkraft mit Sitz in Berlin an. Dort erschien im Mai das „Kompendium für eine vernünftige Energiepolitik“, ein 64-seitiges Werk, das leicht verständlich ist und die Energiewende an physikalisch-technischen Rahmenbedingungen spiegelt und auf ökologische, wirtschaftliche und soziale Auswirkungen prüft (Download unter https://www.vernunftkraft.de/kompendium-2-0/.)

Die Zahl der Bürger, die von der Windkraft beeinträchtigt werden oder der zunehmenden Zerstörung der Natur nicht mehr länger zusehen wollen, wird durch den beschleunigten Ausbau deutlich und schnell zunehmen, so die Erwartung von Vernunftkraft NRW. Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme, so Volker Tschischke, 1. Vorsitzender des Vereins. Kontakt kann über unsere Homepage https://vernunftkraft-nrw.org/ geknüpft werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 VERNUNFTKRAFT NRW e.V.

Volker Tschischke

Vorstand

verein@vernunftkraft-nrw.org

 

Samstag, 1. Oktober 2022

Energieverbrauch in Windanlagen

Energieverbrauch in Windanlagen
"Große Windräder benötigen viel Energie, um zu funktionieren. Kleine Windräder verbrauchen im Allgemeinen ihren eigenen Strom, und der Unterschied zwischen der Menge, die sie erzeugen und der Menge, die ans Netz geliefert werden, ist leicht zu erkennen. Windkraftanlagen verbrauchen jedoch Strom aus dem Netz, was in ihren Produktionszahlen NICHT berücksichtigt wird!
Zu den Funktionen von Windrädern, die Strom verbrauchen, gehören folgende:

  • Der Mechanismus (um die Klingeneinheit senkrecht gegen den Wind zu halten; gegebenenfalls auch die Elektrokabel im Turm zu drehen) - die Gondel (Turbinenhaus) und die Klingen wiegen zusammen 92 Tonnen auf einer GE 1,5 MW Turbine.

  • Blätteraufstieg Check (damit die Rotoren regelmäßig drehen), Lampen, Steuergeräte, Kommunikation, Sensoren, Messungen, Datenerfassung etc.
  • Flügel erhitzen - dies kann 10%-20% des nominalen Effekts der Turbine erfordern
  • Heizen und Entfeuchten der Gondel – laut dem dänischen Hersteller Vestas muss mit Stromverbrauch zum Heizen und Trocknen der Gondel in Zeiten erhöhter Luftfeuchtigkeit, niedriger Temperaturen und niedriger Windgeschwindigkeiten gerechnet werden“
  • Ölheizung, Pumpe, Kühler und Filteranlage im Getriebe
  • Hydraulische Bremse (um Klingen bei sehr starkem Wind zu sperren)

  • Tyristoren (um die Verbindung und Trennung zwischen Generator und Stromnetz zu bewerten) — 1%-2% des Energieübergangs geht verloren

  • Für die Stator-Magnetisierung - die Induktionsgeneratoren, die in den meisten großen netzverbundenen Turbinen verwendet werden, benötigen eine „große“ Menge kontinuierlicher Strom aus dem Netz, um die magnetischen Spulen aktiv um den asynchronen „Rotor“, der rator das Oraxle, das bei Nennwindgeschwindigkeiten dazu beiträgt, die Rotorgeschwindigkeit konstant zu halten, und wenn der Wind anfängt zu wehen, hilft es, die Rotoren zu starten, bei den nominalen Windgeschwindigkeiten der Stator kann Effekte von 10% der Nennkapazität der Turbine verwenden, bei langsameren Winden möglicherweise viel mehr.

  • Den Generator als "Motor" nutzen zu können (damit die Flügel bei niedrigen Windgeschwindigkeiten sich drehen) - (oder wie viele vermuten, die Illusion aufrechtzuerhalten, dass die Anlage Strom produziert, wenn sie es nicht tut!). Es scheint möglich, dass der magnetisierte Stator arbeiten muss, um die 40 Tonnen schwere Klingeneinheit drehen zu lassen, zusammen mit den Zahnrädern, die den Klingenumsatz um das 50fache erhöhen können.
[...]

die Branche veröffentlicht keine Daten, die das Gegenteil belegen, eingehende Wirkung / Konsum ist anscheinend nicht normal registriert.

Unabhängig von der tatsächlichen Verbrauchsmenge sieht es stattdessen so aus, als könnte industrielle Windkraft ein Wäscheprogramm sein: "Schmutzige" Energie geht rein, "saubere" Energie kommt raus. Das würde erklären, warum Entwickler Rechtsvorschriften verlangen, um einen Markt für "grüne Kredite" zu schaffen - ein Zeichen für "saubere" Energie."

Quelle: Benny Brandt, Schwede, übersetzt aus dem Schwedischen.

Mit "Kingen" sind natürlich die Flügel der schrottigen Windräder gemeint. Windräder funktionieren. Sie sind zu teuer und ineffizient, verprassen die Rohstoffe, zerstören die Umwelt und Natur und man kann keine Industrienation damit betreiben!

What´s problem?
Das Problem ist nicht, dass Windräder IRGENDWANN diese Energie wieder produzieren.
Das Problem ist, dass dies alle Windräder gleichzeitig tun, weil in D entweder überall Wind ist oder nirgendwo.

Das Problem ist weiter, dass wir in der Flaute wegen der wetterabhängigen hochkorrelierten Energien mit dem Blackout kämpfen und die Windräder ausgerechnet dann noch unfassbare Mengen Strom ZUSÄTZLICH und zur UNZEIT fressen.
 

Montag, 19. September 2022

Insider Wissen

 Täglich dreht sich mir der Magen um. Nachrichten über Preise und speziell Strompreise- ich kann das nicht mehr hören. Warum?
Weil die Politik nicht an die Wurzeln geht. Strom ist knapp und teuer. Das Letze stimmt so gar. Doch knapp? Unser Windpark in Fürstenau läuft nur noch wenig. Zumindest, wenn Wind weht. Nicht, weil die Maschinen defekt sind. Nicht etwa, weil das Netz knapp ist. Nein. Weil an der Börse gezockt wird.
Wir als Windkraftbetreiber sind an diese Börse gezwungen worden. Vom Gesetzgeber. Jetzt heißt es, wir bekommen zu viel für unseren Strom. Für den Monat August 2022 gab es rund 46 Cent für unsere Produktion an der Börse. Dafür muss man sich schämen. Das darf man niemanden erzählen. Aber wir können nichts dafür. Wir müssen an die Börse. Wenn der Strom wenigstens knapp wäre und wir liefern auf Angebot und Nachfrage für diesen Preis. Nein.
Aktuell: Heute ist Samstag, 17. September 2022. Unser Park könnte pro Stunde rund 8000 KWh produzieren. Er ist aber abgeregelt. Abgeregelt, weil an der Börse wieder spekuliert wird. Jetzt sollte uns das gar nicht stören. Wir bekommen nämlich den abgeregelten ,,Strom” voll vergütet. Zahlt ja der Kunde. Dem wird erzählt, der Strom sei knapp und er müsse sparen. In Wahrheit zahlt er den abgeschalteten und den dadurch verknappten Strom und weiß nicht, wie er das stemmen soll.
Pervers. Sorry.
Hunderttausende Kilowattstunden sind so schon bei uns nicht produziert worden. Weil die Politik das gar nicht auf dem Schirm hat. AKWs einschalten, weil der Strom knapp ist. Kohle wieder verbrennen, weil der Strom knapp ist und auch ordentlich noch Gas in die Kraftwerke, weil der Strom knapp ist. Und Windparks ausstellen- damit der Strom knapp bleibt. Lieber Stromkunde: Sie werden verarscht und wir auch.
Ich möchte gern den nächsten Bäcker mit bezahlbarem Strom beliefern, die nächste Siedlung oder die nächste Fabrik. Ich darf es nicht. Weil die Großen das Geschäft machen, für sich und nicht für die Allgemeinheit. Und die Politik spielt mal wieder mit.

Wolfgang Kiene, Geschäftsführer Maka Windkraft
https://www.makawind.de/index.php?show=news

Freitag, 16. September 2022

„Stuttgarter Erklärung“ als Petition 136760

Endlich steht die von Prof. Dr. André D. Thess (Uni Stuttgart) und weiteren aktiven Universitäts-Professorinnen und -Professoren initiierte „Stuttgarter Erklärung“ als Petition 136760 zum Mitzeichnen online. Hier der Link:

 Bei mehr 50.000 Unterzeichnern muss die Forderung der Petition, die Rücknahme des deutschen Atomausstiegs, im Parlament behandelt werden. Zum Erreichen der notwendigen 50.000 Unterschriften bleiben 28 Tage, danach wird die Petition geschlossen. 

 Man kann mit seinem Klarnamen oder unter einem Pseudonym unterzeichnen, vorher muss man sich nur einmal registrieren (geht ganz schnell, habe es eben auch erstmalig gemacht). Einfach auf der oben verlinkten Website die dunkel hinterlegte Schaltfläche anklicken, dann wird man Schritt für Schritt durchgeführt. Dauert keine zwei Minuten.

 Ich bitte um Unterzeichnung und um weite Verbreitung dieser Petition, weiter unten habe ich den ganzen Text sowie die Namen der Professorinnen und Professoren hinterlegt. Denn auch hier muss gelten: Follow the science!

 Nur mit einem Umsteuern in der Energiepolitik kann Deutschland vor dem wirtschaftlichen Niedergang bewahrt werden. Diese Petition bietet die Möglichkeit, daran mitzuwirken.

 ______________________________

Mit der Petition "Stuttgarter Erklärung" vom 25.07.2022 fordern 19 erstunterzeichnende aktive Professorinnen und Professoren deutscher Universitäten, vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Energiekrise sowie der vom IPCC und der EU als CO2-arm und nachhaltig eingestuften Kernenergie, die sofortige Aufhebung der Atomausstiegs-Paragraphen (Insbesondere § 7 Atomgesetz) und eine Prüfung der sicherheitstechnischen Betriebserlaubnis, um deutschen Kernkraftwerken den Weiterbetrieb zu ermöglichen.

 Stuttgarter Erklärung vom 25. Juli 2022

Mit einseitiger Ausrichtung auf Sonne, Wind und Erdgas wurde Deutschland in Energienot manövriert. Steigende Energiepreise und sinkende Versorgungssicherheit gefährden Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. Das Festhalten am deutschen Atomausstieg verschärft diese Gefahren und bremst – zusammen mit anhaltender Kohleverstromung – den internationalen Klimaschutz. Der Weltklimarat IPCC bezeichnet die Kernenergie als ein Instrument des Klimaschutzes. Die Europäische Union ordnet Kernenergie als nachhaltige Energiequelle ein. Auf dieser Grundlage plädieren wir für den Weiterbetrieb der deutschen Kernkraftwerke als dritte Klimaschutzsäule neben Sonne und Wind. Wir fordern die sofortige Aufhebung der Atomausstiegs-Paragraphen (insbesondere § 7 Atomgesetz) und eine Prüfung der sicherheitstechnischen Betriebserlaubnis, um deutschen Kernkraftwerken den Weiterbetrieb zu ermöglichen.

Erstunterzeichner:
Prof. Dr. André D. Thess , Universität Stuttgart
Prof. Dr. Harald Schwarz, BTU Cottbus-Senftenberg
Prof. Dr. Michael Beckmann, TU Dresden
Prof. Dr. Burak Atakan, Universität Duisburg-Essen
Prof. Dr. Alexander Dilger, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Prof. Dr. Francesca di Mare, Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. Kerstin Eckert, TU Dresden
Prof. Dr. Sabine Enders, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Prof. Dr. Martina Hentschel, TU Chemnitz
Prof. Dr. Dr. Rafaela Hillerbrand, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Prof. Dr. Antonio Hurtado, TU Dresden
Prof. Dr. Matthias Kind, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Prof. Dr. Marco Koch, Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. Andrea Luke, Universität Kassel
Prof. Dr. Frank R. Schilling, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Prof. Dr. Klaus Steigleder, Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. Robert Stieglitz, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Prof. Dr. Gerhard Wegner, Universität Erfurt
Prof. Dr. Thomas Wetzel, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)