Samstag, 30. Juli 2022

Mail an einen CDU Bundestagsabgeordneten

 


Sehr geehrter Herr Färber,

Sie laden morgen um 18 Uhr zu einer Besichtigung des Windenergiegebiets Lauterstein ein.

Wir beobachten seit Jahren die Windenergieleistung des Windparks Lauterstein.

https://www.mensch-natur-bw.de/index.php/energie-und-politik/faktencheck/windgeneratorenparks/94-lauterstein

 


Dieser Vorzeigewindpark von BW hat niemals den notwendigen Referenzertrag von 65% erreicht und auch nicht die Prognose des WPB

Daher hätte dieser Windpark nie genehmigt werden dürfen.

 

 BW soll  in absehbarer Zukunft mit 100 %  Erneuerbaren Energien mit Energie versorgt werden.

Die wichtigste Säule der Versorgung soll die Windenergie und Freilandphotovoltaik sein.

 Gerne stellen wir Ihnen die realen Leistungen der Windenergieanlagen in BW zur Verfügung, damit Sie eine Vorstellung davon haben, was dies in der Realität bedeutet.

Die Diagramme werden alle mit  Originaldaten von TransnetBW für BW generiert

 

Windenergieleistung in BW

 

Über 700 Windkraftanlagen tragen nur einen Bodensatz für die benötigte Stromversorgung in BW bei

Hier die Fakten dazu:


Jahr 2021

 

Das hochskalieren auf die dreifache Windenenergieanlagenanzahl zeigt , dass dies keine Lösung ist.

Die Situation , dass es immer wieder regelmäßig Nullleistung der Windenergie gibt ändert sich nicht, daher benötigen man egal wieviel Windenergieanlagen aufstellt ein hundert prozentiges Backup.
Im ursprünglichen Konzept der Politik waren dafür flexible Gaskraftwerke gedacht



Die Leistungen aller Windenergieanlagen zeigen immer das gleiche Bild hier der Monats Juni 2022



Summenbetrachtung der Netzzonen - Mega mal Null bleibt Null

Dieses Diagramm zeigt, dass alle Windenergieanlagen in Deutschland regelmäßig nahe Null Einspeisung aufweisen

Auch wenn behauptet wird, dass immer irgendwo der Wind bläst, wird eine Glättung nicht erreicht, wie die nachfolgende Grafiken mit den aufsummierten Einspeisewerte der einzelnen Netzzonen in Deutschland zeigt.
Die Lücken müssen durch regelbare
Kraftwerke geschlossen werden. Speicher für diese Leistungsdimensionen werden sich am Markt langfristig nicht etablieren können und somit Zukunftsmusik bleiben.
Die Schere zwischen installierter Kraftwerksleistung aus Windkraft und deren Einspeisung bei Flaute wächst mit jeder neu installierten Kraftwerksleistung aus Wind und Solar.

Dieser Zubau schafft zudem Probleme in der Netzsteuerung. Mit jeder installierten Windkraftanlage wächst der Betrag der zu steuernden Einspeiseleistung zwischen Flaute und Spitze.

 Europaweit ist dies nicht anders.

 


Unabhängig von dem Ukraine Konflikt ist dieses Konstrukt der Energieerzeugung  extrem teuer, da kein grundlastfähiges Gaskraftwerk wirtschaftlich arbeiten kann, wenn es nur ab und zu zugeschaltet wird. Daher ist die Aussage, die Erneuerbaren wären billiger als alle anderen Energieerzeuger, eine Falschaussage. Die ungeheure Materialschlacht mit  bis zu  300 000 Windräder, mehrere 100 000 m2  ha Freilandphotovoltaik , zehntausende Km von Stromleitungen , Natur- und Landschaftsverbrauch und  Backupkraftwerke, kann niemals ein nachhaltiger Weg sein. Speicher im technologischen Maßstab für eine Industrienation wie Deutschland sind mittelfristig nicht in Sicht.

 

Eine ehrliche Bewertung im Sinne der Abwägung des öffentlichen Interesses erwarten wir als Bürger von unseren politischen Vertretern.

 

 Sie stellen in ihrer Ankündigung zur Besichtigung des Windenergie Gebiets Lauterstein, Windenergie  als einen der wichtigsten Energieträger der Zukunft vor.

 Mit Erneuerbaren ist eine versorgungsichere, natur- und umweltschonende und bezahlbare Versorgung nicht möglich.

Auch helfen uns die sogenannten Erneuerbaren ( Energie ist nie erneuerbar, sondern wird in einen anderen Zustand verwandelt) nicht, unabhängig von Gas zu werden.

Wir haben hierzu eine faktenbasierte Ausarbeitung  erstellt. (siehe auch Anhang)

 

Im Gegenteil, flexible Gaskraftwerke sind ein elementarer Teil der Energiewende. Jedes Windrad benötigt ein Backup. Damit ist ein wichtiger Baustein der Energiewende weggebrochen bzw. unbezahlbar geworden

Das Konzept der Energiewende basierte darauf, dass die Wind und Sonnenlücken durch Backup- Gaskraftwerken geschlossen werden, daher wurde auch die Nord Stream II Gaspipeline von der Politik forciert und ermöglicht.

Die Windenergieanlagen benötigen 100% Backup, daher haben wir die höchsten Strompreise der Welt. Diesen Luxus leistet sich kein anderes Land.

 Man fühlt sich wie in einem schlechten #Film, in dem eine feindliche Macht alles tut, um Deutschland zu schwächen:
* Selbstgemachte Gaskrise: Erst lässt Robert Habeck in den Ampel-Koalitionsvertrag einen Zubau von 35 GW an Gaskraftwerken hineinschreiben, und wundert sich dann über die Abhängigkeit von russischem Gas.
* Das einfachste Mittel, das Angebot zu steigern, eine Abschaffung der Enddaten unserer Kernkraftwerke, "geht nicht".
* Heimisches Fracking ist verboten, der Import von Frackinggas aus Übersee ist offizielle deutsche Politik.
* Braunkohle weiter zu betreiben unter CO2-Abscheidung und Verpressen im Boden (CCS): verboten.
* Verbrennungsmotoren sollen ab 2035 nicht mehr verkauft werden. In China und Russland werden sie weiter gebaut, was bei uns  zu einem Boom bei hochwertigen Verbrennern führen wird.
* Die Ausweitung von Anbauflächen in der Getreidekrise: verboten.
* Forcierung des Ausbaus wetterabhängiger Stromproduzenten, ohne dass Speicher- und Netzausbau auch nur entfernt mithalten könnten, und auf Kosten des Umweltschutzes. .

Wir fragen uns, warum darf kein Gas durch die Nordstream II Leitung fließen, damit unsere Gasspeicher voll werden und der Gaspreis bezahlbar bleibt.

Die Ukraine hat da nichts davon und Putin wird nicht geschadet. Eines ist sicher uns wird massiv geschadet. Bitte unterstützen sie dieses ideologisch grün-rote Spiel nicht.

 

Es ist verwunderlich warum die Politik so wenig Realitätssinn zeigt und unser Land in ein destrasöses Energiemangelwirtschaft führt.

Ich frage mich wo bleibt der Amtseid. Wir haben Sie als unseren Volksvertreter  gewählt, um Schaden von uns abzuwenden.

Bitte setzen Sie sich für eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke  ein. 20 Professoren haben dies in ihrer Stuttgarter Erklärung auch getan.

 

Ich hoffe, dass Sie bei ihrer Begehung die Realität darstellen und  sich dafür einsetzen, dass Schaden von unseren Bürgern abgewendet wird.

Wir sind gespannt.

Vernunftkraft-BW

Mittwoch, 27. Juli 2022

Zu Habecks Gasmangelpolitik!

Es erscheint als eine beispiellose Härte wie Minister Habeck die von ihm vorsätzlich verstärkte Energiekrise nun Anderen in die Schuhe schiebt.

Nach wie vor verbrennen deutsche Gaskraftwerke riesige Mengen Gas zur Stromproduktion.

Wären seit März diese Strom-Mengen stattdessen mit Braunkohlekraftwerken produziert worden wären heute die Gasspeicher fast voll.

Und spätestens seit den Studien der DUH zu Nord Stream 2 ist klar, dass das Gas eher klimaschädlicher ist als Braunkohle. Denn das bei der Gasgewinnung wie -beförderung unvermeidlich mehr oder weniger entweichende Methan ist gerade in den entscheidenden nächsten 20 Jahren 86-fach klimaschädlicher ist als CO2. So entpuppt sich eher Methan durch Gas als der eigentliche Klimakiller. Da bekommt das Wort "greenwashing" ganz neue Perspektiven.

Das aber will der Herr Minister nicht, weil er einer winzigen Minderheit versprochen hat, dass das sowieso schon weitgehend inexistente restliche Dorf Lützerath, trotz rechtlicher Freigabe durch das OVGNRW, nicht für die Braunkohle abgerissen wird.

Beim Beschluss des OVGNRW in Sachen Hambacher Forst vor vier Jahren war man begeistert und forderte die umgehende Umsetzung des Beschlusses. Jetzt aber passt der Entscheid des OVGNRW dem Minister nicht und es wird gegen den Gerichtsentscheid gearbeitet.

Diese Einstellung des Ministers und seine Weigerung in Zeiten einer Energiekrise statt ein "whatever it needs" durch Ermöglichen aller Energiequellen nun eine derart massive zusätzliche Energieverknappung zu verantworten, führte unmittelbar zu weiter steigenden Energiepreisen und einer Explosion der Inflation.

Die nicht mit Gas zu schliessende Stromlücke im Falle der Abschaltung der drei AKW im Januar käme noch hinzu.

Mit anderen Worten: eine "grüne" Restfassadenpolitik eines Dorfes hat zu hohen Milliardenschäden in Deutschland geführt und bringt Millonen Menschen an ihre finanzielle Leistungsgrenze.

Der Minister lässt das Land über die Kostenklinge springen und dem Klima wird so mehr geschadet als durch die Alternativen.

Was muss eigentlich noch passieren, dass über diese irreale weil von den wesentlichen Fakten ablenkende Energiepolitik eines Ministers objektiver berichtet wird?

Mittwoch, 20. Juli 2022

E-Mail an den Deutschen Wetterdienst:

 E-Mail an den Deutschen Wetterdienst:

Sehr geehrte Damen und Herren,

jetzt droht wieder der Klimawandel mit Hitzerekorden, Starkregen und Wetterextremen.
Das werden ihre Wetterdaten schon belegen, oder ? Ob die Hockeystickkurve auch darstellbar ist, werden sie mit bestimmt mitteilen.


Jetzt gibt es nur ein Problem bei ihren Wetterstationen:
Sie liegen alle im Bereich der besiedelten Gebiete. Einige wenige private Wetterstationen, wie z.B. die Stationen von Dr. Walter Rentel    owl-wetter.de liegen im Eggegebirge /Teutoburger Wald, also im Außenbereich (ohne menschliche Besiedlung)


Die Messdaten von diesen Stationen zeigen keinen gravierenden Temperaturanstieg seit der Zeit der Inbetriebnahme. Der müsste aber auch an den Stationen messbar sein, wenn es sich um eine globale Erwärmung handeln würde.
Wie kann das sein, wo ihre Station in Marienloh doch ganz etwas anderes zeigt.


Jetzt müsste doch mal geprüft werden, ob dieser Effekt bei allen Stationen im Außenbereich festzustellen ist. Wenn dem so ist, dann müsste ja die städtische Besiedlung (Wärmeinseleffekt) der Grund dafür sein. Also die Bebauung, Flächenversieglung, Wärmespeicherung der Gebäude und der Straßen, Wege und Plätze.


Welche und wie viele Stationen wurden beim DWD seit Bestehen im Außenbereich abgebaut und welche und wie viele Wetter-Stationen im besiedelten Gebieten neu aufgestellt ?  Ich habe beim DWD in NRW, keine Stationen ohne Wärmeinseleffekt gefunden.


Wie kann das sein ? Die Stationen messen die erhöhte Temperatur durch die städtische Besiedlung. (siehe Marienloh)
Jetzt müssten Sie doch hellhörig werden und diese Sache unvoreingenommen aufklären.


Dazu könnte Ihnen Prof. Ewert aus Bad Driburg behilflich sein. Der hat Untersuchungen gemacht, welche Stationen weltweit im Außenbereich abgebaut oder geschlossen wurden und welche Stationen in besiedelten Gebieten z.B. an Flughäfen neu dazu gekommen sind.

Sie werden dann unschwer erkennen, dass die Temperaturen nur deshalb steigen, weil die Messgeräte den "Wärme-Insel-Effekt" messen und nicht einen angeblichen Treibhauseffekt durch CO2.
Dieser "Wärme-insel-effekt" ist durch die starke Bebauung in den letzten 150 Jahren entstanden und setzt sich weiter rasant fort.

Zudem bin ich irritiert, was Sie auf Ihrer Webseite über Klima schreiben und Klimavorhersagen machen. Das ist wissenschaftlich vollkommen unseriös.

Mit freundlichen Grüßen

Wilfried Schwarze
Paderborn

Donnerstag, 16. Juni 2022

4. Änderungsgesetz des BNatSchG

 Das 4. Änderungsgesetz des BNatSchG wurde diese Woche von Kabinett verabschiedet. Dazu eine Einschätzung von "Riffreporter" zum Änderungsgesetz. Der Beitrag gibt einen Einblick in die geplanten massiven Eingriffe in den Arten- und Naturschutz.
 
https://ag-w.de/archiv/wissenswert/naturschutz/windkraft-ausbau-gruene-wollen-weniger-vogelarten-schuetzen/
 
Dort ist auch der bisher bekannt Text der Änderung herunter zu laden..
 
Der Schwarzstorch gehört per Definition nicht mehr zu den gefährdeten Vogelarten und damit ist der Weg endgültig frei für den flächendeckenden Ausbau der Windkraft im Wald!
 
Interessant dazu ist  eine rechtliche Einordnung des EuGH:
Der Europäische Gerichtshof hat in zwei Entscheidungen zur Tragweite der artenschutzrechtlichen Verbote Stellung genommen. Er betont die Geltung der Verbote auch bei Maßnahmen der Forstwirtschaft, widerspricht einer Relativierung der Zugriffsverbote durch populationsbezogene Überlegungen und erstreckt den Schutz der Fortpflanzungs- und Ruhestätten auf Funktionsbeeinträchtigungen.
 
https://www.anl.bayern.de/publikationen/anliegen/doc/an44112fischer_hueftle_2022_eugh.pdf
 
ZUr Einschätzung auch die Kritik von Wissenschaftlern an den Plänen für den Bau Windanlagen im Wald

https://ag-w.de/archiv/wissenswert/naturschutz/wissenschaftler-kritisieren-eckpunktepapier-der-bundesregierung-und-fordern-keine-windenergie-im-wald-und-in-schutzgebieten/
 
sowie auf der Homepage der AG Windenergie.
 

Dienstag, 14. Juni 2022

Zuschrift von Prof. Döhler

 

Anbei eine Zuschrift von Prof. Döhler mit einem Plädoyer für eine unabhängige also nicht von der politischen Ausrichtung der Bundesregierung unabhängige fachliche Beurteilung, ob die Vielzahl der Windanlagen das lokale Klima beeinflussen- hier wird als Beispiel Hamburg und der Raum Norddeutschland besonders genannt. und dies vor dem Hintergrund, dass die aktuelle Bundesregierung den Ausbau der Windenergiekapazitäten mindestens auf das Dreifache steigern will.

Es lohnt sich die beiden Anlagen und die Argumentation durchzusehen und zu durchdenken.
 
Liebe Freundinnen und Freunde des Klimas, liebe Natur- und Tierschützende,
Die älteren unter uns erinnern sich an frühere Sommer, in denen die Bewohner Norddeutschlands wegen der stets regenreichen norddeutschen Sommer die Bewohner Süddeutschlands beneideten, denn dort waren die Sommer meist schön warm und trocken. Der vom Atlantik und von der Nordsee kommende West- und Nordwestwind hatte Norddeutschland in den Sommermonaten immer wieder Wolken mit viel Feuchtigkeit und Regen gebracht. Für die Vegetation war das gut, die Urlauber hingegen zogen den warmen und trockenen Süden vor. Das hat sich in den letzten Jahren umgekehrt.
In der Nordhälfte Deutschlands kommt im Sommerhalbjahr kein Westwind mehr an. Ja, Schuld daran ist der „Klimawandel“. Aber wer verursacht diesen „Klimawandel“? Das vom Menschen emittierte Kohlendioxid (CO2) kann es nicht sein, denn seine Konzentrationen in der Atmosphäre sind in Nord- und Süddeutschland gleich hoch. Was aber hat sich in den letzten Jahren in Norddeutschland gegenüber Süddeutschland geändert? Die Antwort: In Norddeutschland wurden massenweise Windkraftanlagen errichtet, auf dem Land, an der Küste und in der Nordsee. In Süddeutschland hingegen vergleichsweise nur wenige.
Seit Jahren herrscht hier im Norden schon ab Ende Februar monatelange Trockenheit als Normalzustand bis zum November. 5000 Windräder in der Nordsee stellen eine "Sperre" dar und schwächen zusammen mit den 30.000 allein deutschen Windrädern den Jet-Stream. Dieser zieht nicht mehr von Westen nach Osten wie früher, ja, wie seit Menschengedenken!
Die Kulturwissenschaftlerin Dagmar Jestrzemski erforscht seit Jahren den Einfluss von Windkraftanlagen auf den Klimawandel. Sie kommt zu dem Schluss, dass vermutlich die Errichtung von Windkraftanlagen verantwortlich ist für die Erwärmung und die Trockenheit in Norddeutschland und wird in dieser Vermutung von internationalen Klimawissenschaftlern bestätigt.
Lesen Sie hierzu den aktuellen Artikel von Dagmar Jestrzemski "Wind ist eine begrenzte Ressource" aus PAZ 16, 20.04.2022 (https://eike-klima-energie.eu/2022/04/28/wind-ist-eine-begrenzte-ressource/). Der Titel bezieht sich auf einen Bericht des Helmholtz-Zentrums Hereon für Küstenforschung, Geesthacht, v. Juni 2021 ("Wind ist eine begrenzte Ressource", Zitat Naveed Akhtar, Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum Hereon(https://www.nebelspalter.ch/windraeder-bremsen-sich-gegenseitig-aus).
Frau Jestrzemski schrieb vor Kurzem eine sehr informative und lesenswerte offene Email an die Bundesministerin für Wissenschaft und Bildung  Frau Bettina Stark-Watzinger. Frau Jestrzemski gab mir die Erlaubnis, diese Email weiterzugeben und ich habe sie dieser Email als Anlage beigefügt. Leider hat Frau Stark-Watzinger bislang nicht auf diese Email reagiert oder sich zu dem Thema geäußert.
Prof. Dr. rer. nat. GERHARD KRAMM, Research Associate Professor of Meteorology (ret.) Fairbanks, Alaska, USA ist einer der weltweit renommiertesten Atmosphärenphysiker. Er schrieb in der Zeitschrift GEW Hamburg, 5-6/2018 einen Leserbrief zum Artikel „Tschüss Kohle“ (https://www.gew-hamburg.de/sites/default/files/download/hlz/rubriken_nachrichten_5-6-2018.pdf): 
„Ich empfehle Ihnen, erst einmal die Grundlagen des Energieumsatzes an der Grenzflaeche Erde-Atmosphaere zu lernen. Mit dem Entzug von kinetischer Energie des Windfeldes wird die horizontale Windgeschwindigkeit verringert, so dass die Fluesse von sensibler und latenter Waerme abnehmen und die 'Oberflaechentemperaturen' ansteigen. Mit dem grossflaechigen Einsatz von Windturbinen wird genau das Gegenteil von dem erreicht, was Sie behaupten. Es gibt kaum eine effizientere Beeinflussung des lokalen bis regionalen Klimas als diejenige, die mit dem Aufstellen von grossflaechigen Windparks verbunden ist“.
Professor Kramm beschäftigt sich auch seit vielen Jahren mit dem Einfluss von Windkraftanlagen auf das Klima. In einer Email an Frau Jestrzemski hat er deren Inhalt der Email an unsere Bundesministerin für Wissenschaft und Bildung  Frau Bettina Stark-Watzinger bestätigt. Passagen seiner Email an Frau Jestrzemski, die den Einfluss von Windkraftanlagen auf das Klima betreffen füge ich als Anlage bei. Beachtenswert sind auch die von ihm erwähnten Links zu kurzen Videos über den Einfluss von Windkraftanlagen auf die Vogelwelt (z.B.: https://www.youtube.com/watch?v=8NAAzBArYdw). Etwas für starke Nerven.
Zum gleichen Thema finden Sie auch einen Protestbrief von René Sternke an den NABU (http://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2022/06/09/protestbrief-an-den-nabu/‌) und eine lesenswerte Kommunikation hierzu zwischen Professor Kramm und René Sternke:  https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2022/06/10/zu-meinem-protestbrief-an-den-nabu/‌)
 Ein weiteres Zitat zu dieser Thematik von Dr. Lee Miller, Harvard-Univ.: „Alle erneuerbaren Technologien wirken sich auf das Klima aus, da sie bei der Stromerzeugung Wärme, Strömung und Feuchtigkeit umverteilen“, aus: The Warmth of Wind Power, in: Physics Today, 05/2020, 58/59.
Seriöse Wissenschaftler und viele Bürgerinitiativen haben den Unsinn schon lange erkannt, mit Hilfe flächendeckender Windkraftanlagen elektrischen Strom zu produzieren. Nun haben auch Investoren die Zeichen der Zeit erkannt und ziehen sich aus diesem umwelt- und klimaschädlichen Verlustgeschäft zurück (https://blackout-news.de/aktuelles/zuwenig-investoren-fuer-neue-windkraftanlagen). Einzig die Politik und einige sogenannte Umweltverbände wollen nicht erkennen, wie sehr die Errichtung von Windkraftanlagen dem Klima und der Vogelwelt schadet.
Mit klimafreundlichen Grüßen
Prof. Dr. Klaus-D. Döhler
Windenergie trägt gerade mal 3,1 Prozent (2018, gegenüber 2,8 Prozent 2017) zum Primärenergieverbrauch bei. Dazu waren knapp 30.000 Windmühlen nötig (Stefan Aust)

Samstag, 11. Juni 2022

SLH-Pressemitteilung vom 10.6.2022

 Meldung zum "Windflächenbedarfsgesetz", zum Stand am 10.6.2022

Der Entwurf des Gesetzes ist noch nicht vom BMWK freigegeben, wurde nur „aus der Politik an die Medien durchgestochen“, weswegen wir den Text immer noch nicht haben und nicht inhaltlich kommentieren können.

Aber mit zunehmender Verzweiflung beobachten wir, wie die Medien sich schon wieder überschlagen und mit Zahlen hantieren, die wer weiß woher kommen.

Minister Habeck hat also nicht nur mehr oder weniger bewusst gezielt Infos streuen lassen, um den ersten Hype schon mal abzukochen, sondern er hat offensichtlich für die nächste Woche erfolgende eine recht selektive Länder- und Verbändebeteiligung und nur eine Kenntnis-Frist von 24 Stunden vorgesehen. Ganz wie er bereits bei seiner PK am 11.1.2022 erklärte, die Menschen würden diese ganzen Verfahren ja doch alle nicht verstehen und er will eher inoffizielle Gespräche führen – so auf Küchentisch-Niveau im kleinen Kreis.

Vernunftkraft NRW e.V. schließt sich hiermit der Presseerklärung von Vernunftkraft Schleswig Holstein an und unterstützt ausdrücklich das Veto aus dem Bundesfinanzministerium gegen den Versuch, das Gesetz in einer Nacht- und Nebel-Aktion durchzuwinken.

Hier die Pressemitteilung von SLH

Presseerklärung  10.06.2022
FDP-Ministerium schützt die demokratischen Verfahren
bei der Gesetzgebung  

Wenn Bundesgesetze ohne ausreichende Beteiligung von
Ländern und Verbänden erlassen werden, nähern wir uns
chinesischen Verhältnissen an.


Vernunftkraft Schleswig-Holstein begrüßt das vom FDP-geführten
Justizministerium eingelegte Veto zu dem vom
Bundeswirtschaftsministerium geplanten
Windflächenbedarfsgesetz.  
Der Justizminister hat Recht, wenn er trotz aller, von
Wirtschaftsminister Habeck gewünschten Beschleunigung auf das
Einhalten grundlegender demokratischer Normen im
Gesetzgebungsverfahren besteht.

„Bundesgesetze, die so weitreichend nicht nur in die
Kompetenzen der Länder, sondern auch in die Lebensverhältnisse
der Bürger eingreifen, dürfen nicht in Quasi-Nacht- und
Nebelaktionen vorgelegt und eingeführt werden.  
Die Menschen im Land könnten den Eindruck gewinnen, das Gesetz
sei kein Windflächenbedarfs- sondern ein
Windflächendurchwinkgesetz.“, warnt Dr. Susanne Kirchhof,
Vorsitzende von Vernunftkraft Schleswig-Holstein, „Eine
angemessene Zeit zur Beteiligung der Länder und Verbände ist
eine Grundlage unserer Demokratie und letztlich auch eine
Absicherung der Bundesregierung vor Rechtsunsicherheiten beim
Gesetzgebungsverfahren.“
Vernunftkraft Schleswig-Holstein erwartet vom
Bundeswirtschaftsminister jetzt und auch zukünftig bei allen
Gesetzgebungsverfahren die Öffentlichkeit so offiziell und
umfänglich einzubinden, wie es unsere Demokratie vorsieht.  

Meldung zum "Windflächenbedarfsgesetz", zum Stand am 10.6.2022

Der Entwurf des Gesetzes ist noch nicht vom BMWK freigegeben, wurde nur „aus der Politik an die Medien durchgestochen“, weswegen wir den Text immer noch nicht haben und nicht inhaltlich kommentieren können.

Aber mit zunehmender Verzweiflung beobachten wir, wie die Medien sich schon wieder überschlagen und mit Zahlen, die wer weiß woher kommen, hantieren.

Minister Habeck hat also nicht nur mehr oder weniger bewusst gezielt Infos streuen lassen, um den ersten Hype schon mal abzukochen, sondern er hat offensichtlich für die nächste Woche erfolgende Länder- und Verbändebeteiligung nur eine Frist von 24 Stunden vorgesehen. Bei seiner PK am 11.1.2022 erklärte er, die Menschen würden diese ganzen Verfahren ja doch alle nicht verstehen und er will eher inoffizielle Gespräche führen – so auf Küchentisch-Niveau. An den Küchentisch lädt ein Robert Habeck aber nicht jeden ein.

Vernunftkraft NRW e.V. schließt sich hiermit der Presseerklärung von Vernunftkraft Schleswig Holstein e.V. an und unterstützt ausdrücklich das Veto aus dem Bundesfinanzministerium gegen den Versuch, das Gesetz in einer Nacht- und Nebel-Aktion durchzuwinken.

Hier die Presserklärung 

https://www.vernunftkraft-sh.de/wp-content/uploads/2022/06/PE-Flaechengeschacher-gegen-alle-Vernunft.pdf




Freitag, 3. Juni 2022

PM 9 und Offener Brief

 Offener Brief an MP Hendrik Wüst und CDU Fraktion

 zum Sondierungspapier CDU und Grüne NRW

Sehr geehrter Herr Wüst,
sehr geehrter Herr Merz,
sehr geehrte Damen und Herren der CDU-Fraktion,

aus gegebenen Anlass möchten wir auf die folgend aufgeführten Sachverhalte zu den
Sondierungsgesprächen aufmerksam machen und stehen, wie auch in der Vergangenheit für weitere
Gespräche gerne zur Verfügung.

Gerne möchte ich ihnen und den Landtagsabgeordneten im Vorfeld noch zur Wahl gratulieren, so wie die Grüße unseres gesamten Vorstandes nebst den Regionalsprechern übermitteln.                                                                 

Im Wahlkampf ist den Wählern, wie auch hier im Kreis PB, ein Festhalten an der „1000-Meter-
Regelung“ suggeriert worden. Dieses Wahlversprechen, und da darf ich für Tausende unserer Mitglieder und zu vertretenden Bürger sprechen, muss eingehalten werden.  

In einer Ausschußsitzung vom 09.03.2022 des Landtages NRW haben wir vor kurzem aufzeigen dürfen, wie die Klimaziele in NRW zu schaffen sind, und das sogar bei einem Rückbau von alten WKA.
Dies ist in der Drucksache „17-15864“ hinterlegt.

Im Sondierungspapier ist von Klima-und Artenkrise die Rede. Auch ein soziales und sicheres NRW, so wie eine lebenswerte Heimat wird angesprochen. Auch das Thema Gesundheit wird dort angesprochen.

All dies sind Fakten, die für einen Mindestabstand von 1000m zu WKA sprechen, da sich u.a. herausgestellt hat, das u.a. immer mehr Menschen durch die WKA krank werden. In meinem Heimatort z.B. sind es mittlerweile über 1%, die in einem kausalen Zusammenhang stehen.

Wir sprechen hier über eins der unsozialsten Projekte dieses Jahrzehntes. In einem Artikel hieß es jüngst
„Minister Habeck und seine Windoligarchen“.
Ganz zu schweigen von dem enormen Flächenverbrauch, der uns in der Versorgung und der Landwirtschaft fehlt.

Wir haben hier nun einmal ein paar Fragen und Fakten für sie zusammengestellt.


1. Wie wird in Zukunft bei Abständen von unter 1000m von Windanlagen zu Wohnhäusern die Entschädigung der Immobilienenteignungen gem Art 14 GG geregelt?

2. Wie wird sicher gestellt, dass die Lärmwerte ohne benachteiligende Mittelwertbildung konsequent
eingehalten werden um gegenüber den scharf kontrollierten flächendeckenden 30kmh-Lärmschutzzonen in den Städten nicht weiter diskriminiert zu werden?

3. Wie werden die bei den kommenden Windindustriegroßanlagen extrapolierenden Körperschallemissionen so begrenzt, dass es zu keinen vom UBA als gefährlich eingestuften Infraschall in geschlossenen Wohnräumen kommt.

4. Was wird getan um die gefährliche Bodenkontamination den durch unvermeidliche  Mikropartikelerosion der Rotoroberflächen vorzubeugen bevor der Boden unersetzbar vergiftet ist (bis zu 60 kg pro WKA und Jahr).

5. Wie vermeiden Sie durch die Öffnung der Schutz- und Waldgebiete, dass dieses vorbildliche Verhalten Deutschlands nicht in den Regenwaldgebieten zur Öffnung der dortigen Schutzgebiete für nationale Wirtschaftsinteressen nachgeahmt und für weiteres Abholzen genutzt wird (CO2 Speicher durch Bäume und Boden).  

6. Heutige Windanlagen haben einen Flächenbedarf von min 2 ha. Wieviel CO2 kann eine Windanlage im Vergleich zu Wald pro Hektar binden? Und wie sehen Sie das Verhältnis der biodiversitären Leistung von Wald zu den waldlosen Windindustriegebieten?

7. Warum nimmt gemäß Zustandsbericht in NRW der Zustand der Biodiversität parallel ab mit dem Zubau von Windanlagen?

8. Die grössten onshore-Windanlagen erreichen inzwischen 300m Gesamthöhe. Haben Sie schon einmal eine 250m hohe Anlagen in nur 1000m Nähe besichtigt?



Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine hat uns die Problematik noch einmal besonders deutlich gemacht:
Wir müssen unabhängiger werden, und das auf allen Ebenen. Diese Thematik muss ganzheitlich
angegangen werden. Über die Nutzung heimischer Energien muss tabufrei diskutiert werden.

Aus politischen Gründen, aber auch aus Gründen des Klimaschutzes, brauchen wir umweltfreundlichere Alternativen, die den CO2 – Ausstoß reduzieren und die Erderwärmung stoppen.

Ein weiterer Ausbau der Windenergie ist hier keine Lösung der aktuellen Energiekrise.  

Das Klima muss global betrachtet werden, und so kann es nicht sein, das WKA zum Abholzen des
Regenwaldes beitragen. Es sind pro WKA ca. 450 m³ Balsaholz verarbeitet, was einer jährlichen Rodung von 13 Mio. ha Regenwald entspricht. Das ist KLIMASCHÄDLICH, und wird häufig in der Betrachtung nicht berücksichtigt, zumal das Holz ja auch noch transportiert und verarbeitet werden muss.

So auch die Bindung von CO2, der Boden, die Pflanzen, und besonders der Wald sind ein riesiger CO2-
Speicher. Durch den Zubau durch WKA werden pro WKA ca. 5000 – 8000 m² Fläche versiegelt, die vorher CO2 gebunden hat. Im Wald ist dies eine doppelte Klimasünde, da hier häufig nur die Bäume betrachtet werden, die für den Bau weichen müssen. Weit gefehlt, hier speichert, bzw. bindet der Waldboden schon alleine Rund 1500 Millionen Tonnen Kohlenstoff befinden sich in den Waldböden Deutschlands (Auszug: Waldsterben2.0)

Schauen wir uns einmal die Erderwärmung an, können wir feststellen, das WKA zur Erderwärmung beitragen.
Jede versiegelte oder bebaute Fläche leistet einen Beitrag zur Erderwärmung, so auch die Windkraftanlagen mit ihren Flächen. Sogar quasi doppelt, da wir hier auch die Fläche des Turmes und der Flügel betrachten müssen. Und wir reden über ein 1,5°-Ziel?!                                                                                                    
Bewirtschaftete und naturbelassene Flächen tragen zur Reduzierung der Erwärmung bei.

Und was macht unsere Politik aktuell? Sie protegoniert die Windlobby, trotz all der negativen Einflüsse.                          
So brauchen wir gar nicht nach Russland schauen, sondern haben, mit Hilfe der Grünen und Minister Habeck unsere eigenen Oligarchen.                                                                                                                                              
Aktuell scheint im Rahmen des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine niemand das Gesamtbild vor Augen zu haben. Sind wir nicht auch landwirtschaftlich abhängig von diesen Ländern?                                            
Warum wollen wir dann immer mehr landwirtschaftliche Fläche einer Energiequelle opfern, die stark
volatil ist und uns keinerlei Versorgungssicherheit bringt.

Immer mehr Bürger können ihre Energierechnungen nicht bezahlen und auf der anderen Seite werden
Riesengewinne mit politischer Hilfe gefahren. Aus Sicht immer mehr Bürger ist dies „Abzocke“.

Durch die gestiegenen Strompreise an der Börse - im Maximum 70 Eurocent / kWh --  haben die
Betreiber von Windanlagen und auch Solaranlagen- aber wohl überweigend Wind-  im März also eine
zusätzliche Rendite von 759 MIo € über die  EEG Umlagezahlungen erhalten. Ein WINDFALL Profit, der von den Stromverbrauchern gezahlt werden muss! Während die EEG Zahlungen ab dem 1.07.22 zu 100% vom Steuerzahler getragen werden sollen!  
Wir fordern eine offene und ehrliche Kommunikation. Der Bürger ist lange genug an der Nase herum geführt worden!


Samstag, 28. Mai 2022

Sondierungspapier der CDU Nordrhein-Westfalen und GRÜNE NRW

 Auszug! 27.5.2022

Transformation: Klimaschutz, Energie und Wirtschaft  

Wir werden Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen.
Unser Land kann beim Schutz des Klimas zum Vorbild für andere werden. In einer modernen
Wirtschaft gehören Klimaschutz, der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, gute
Arbeitsplätze  und  soziale  Sicherheit  untrennbar  zusammen.  Mit  einer  gezielten
Innovationsoffensive werden wir die kleinen und mittelständischen Unternehmen auf dem Weg
zur Klimaneutralität fördern.

Der Angriffskrieg auf die Ukraine hat den Handlungsdruck verstärkt, noch schneller
unabhängig  von  fossilen  Energieträgern  zu  werden,  um  Versorgungsicherheit  und Energiepreisstabilität zu gewährleisten. Gleichzeitig halten wir am Kohleausstieg 2030 fest.
Der beschleunigte Ausbau der Erneuerbaren Energien ist daher von überragendem
öffentlichem Interesse.  

Wir werden durch eine Ermöglichungsplanung die Voraussetzungen dafür schaffen, dass in
den kommenden fünf Jahren
•  mindestens 1.000 zusätzliche Windkraftanlagen in unserem Land entstehen, auch auf
   Industrie-, Gewerbe-, Forst- und Kalamitätsflächen sowie entlang von Verkehrswegen,
•  sämtliche für Photovoltaik geeignete Flächen (bebaute und versiegelte Flächen,
   Verkehrswege, Wasser- und schwache Agrarflächen usw.), genutzt werden können und  
•  mittels eines Masterplans die vorhandenen Potenziale der Geothermie gehoben und durch
   eine  Wärmepumpenoffensive  in  Verbindung  mit der  Möglichkeit  kommunaler
   Wärmeplanung die Gasabhängigkeit deutlich reduziert werden.

Damit dies gelingt, müssen der Netzausbau und die Planungs- und Genehmigungsverfahren
substantiell schneller werden. Bestehende Regelungen gehören auf den Prüfstand – nicht nur
im Bereich der Erneuerbaren Energien.  

Schutzwürdige Interessen der Bevölkerung und der Umwelt erfordern mit Blick auf den
notwendigen weiteren Ausbau eine akzeptanzsteigernde und zugleich konfliktreduzierende
Planung und Genehmigung von Windenergieanlagen. Die aktuelle Rechtsprechung bestätigt
regelmäßig einen Mindestabstand von 3H zu geschlossenen Siedlungsbereichen. Aufgrund
des überragenden öffentlichen Interesses an einem beschleunigten Ausbau werden wir alle
einschlägigen rechtlichen Regelungen grundlegend überprüfen und wenn notwendig ändern.
Zudem soll die Landesplanung in Zukunft den Ausbau der Windenergienutzung raum- und
umweltverträglich ermöglichen und steuern. Um die Betroffenheit der Anwohner zu
minimieren, soll der Ausbau auf neue geeignete Flächen konzentriert werden. Gleichzeitig wird
der Ausbau damit auch mit Blick auf die Steigerung der Leistung optimiert, weshalb wir das
Repowering von Windenergieanlagen so weit wie möglich erleichtern wollen. Auch dafür wird
eine Konzentration der Belange des Arten- und Naturschutzes im Rahmen des EU-Rechts auf
den  Schutz  von gefährdeten  Populationen  sowie  die  Abschaffung  der  pauschalen
Abstandsregelung notwendig sein. Wir werden ermöglichen, nicht verhindern.

Die Instrumente des Bundes und der EU zur Unterstützung der Industrie auf dem Weg in die
Klimaneutralität werden wir konsequent nutzen und die Wasserstoffstrategie des Landes
weiterentwickeln.

Wir werden ein Klimaschutzsofortprogramm auflegen, das Klimaschutzgesetz fortentwickeln,
ein jährliches Monitoring des Ausbaus der Erneuerbaren Energien etablieren und Innovationen
und Investitionen für die Transformation unserer Industrie fördern. Wir streben an, so schnell
wie möglich, entlang des 1,5 Grad-Ziels die Klimaneutralität mit Netto-Null-Emission in
Nordrhein-Westfalen zu erreichen. Wir wollen den Kohleausstieg bis 2030 umsetzen und für
das Gelingen des Strukturwandels die Regionen dabei gezielter unterstützen. Mit einer
zeitnahen neuen Leitentscheidung sorgen wir für Klarheit und Sicherheit für die Menschen im
Rheinischen Revier. Alle Dörfer des dritten Umsiedlungsabschnitts sollen bleiben.  

Wir wollen gute Arbeitsplätze und soziale Sicherheit in Zeiten des Umbruchs. Dazu werden
wir den Wirtschafts- und Industriestandort Nordrhein-Westfalen auf verschiedenen Ebenen
weiter stärken. Um Fachkräfte für Industrie, Handwerk und Mittelstand zu sichern und zu
gewinnen,  stärken  wir  die  duale  Ausbildung.  Durch  einen  konsequenten  weiteren
Bürokratieabbau und den Ausbau der digitalen Infrastruktur in der Fläche verbessern wir die
Standortbedingungen.    Wir    machen    Nordrhein-Westfalen    zum    Vorreiter    bei
Umwelttechnologien, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft und legen die Grundlagen
für nachhaltiges Wirtschaften in allen Branchen, insbesondere beim grünen Wasserstoff.

Bei der Förderung von Startups legen wir einen Schwerpunkt auf Ausgründungen an
Universitäten und wollen Frauen als Gründerinnen besonders fördern.

Freitag, 13. Mai 2022

Unser Wald, was bringt er uns?

https://www.baysf.de/de/wald-verstehen/was-leisten-eigentlich-unsere-waelder.html
 

  jedoch was von dieser Vielfalt gibt uns ein Windrad? 

Nur 15% der installierten Leistung,
Infaschall zum krank werden,
Microplastik für die Umwelt,
Verschandelung der Landschaft,
Wertminderung unserer Häuser

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ 

“Only after the last tree has been cut down / Only after the last river has been poisoned / Only after the last fish has been caught / Then will you find that money cannot be eaten.”