Mittwoch, 21. April 2021

Balsaholz - Windkraft führt zu Kahlschlag im Regenwald

In einem Rotorblatt stecken rund 15 Kubikmeter Balsaholz, das nicht nur eines der leichtesten Hölzer der Welt ist. (Quelle: Windkraft-Journal)

Nach Wikipedia werden pro Windrad 67,5 t Balsa Holz als Skelettstruktur für die Windradflügel verarbeitet. Man bedenke, die Rotorblätter werden länger und größer. Die Onlineplattform Global ForestWatch erkannte durch Satellitenbilder einen ungewöhnlich starken Kahlschlag in Ecuador. Mehr dazu
-> hier und 

-> hier.



Keiner kümmert sich um Schrott abgebrannter Windräder

Landkreis Holzminden antwortet nicht – Betreiber schwer auffindbar

Der Januar scheint kein guter Monat für den kleinen Windpark auf dem Kugelberg bei Hohe und Brökeln oberhalb von Bodenwerder zu sein. Im Januar 2020 brannte das erste von drei Windrädern ab, im Januar 2021 das zweite. Seit dem zweiten Feuer sind nunmehr fast zwölf Wochen vergangen – aber die verkohlten Reste des ...

 


Quelle: DEWEZET veröffentlicht am 05.04.2021 um 17:00 Uhr

https://www.dewezet.de/region/weserbergland/bodenwerder_artikel,-bilder-zeigen-keiner-kuemmert-sich-um-schrott-abgebrannter-windraeder-_arid,2676301.html

Resolution zur Bundestagswahl

 Aufruf
1. Resolution zur Bundestagswahl

Wir appellieren, sich aktiv einzubringen! Diese Resolution 

https://www.vernunftkraft.de/Resolution21/
zur Bundestagswahl  sollte in pers. Anschreiben verwendet werden. Jeder sollte sein Abgeordneten oder Parteifreund vor Ort anschreiben und auf Probleme des massiven Windindustrieausbaus und geplante Gestzesänderungen (siehe unten) verweisen. Es bleibt die Hoffnung, dass die Parteien Ihre Wahlprogramme anpassen und entschärfen.

Eine brutalere Zerstörung der Landschaft, als sie mit Windindustrierädern zu spicken und zu verriegeln, hat zuvor keine Phase der Industrialisierung verursacht. Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass in Deutschland, unsere Landschaften, unsere Gesundheit und die Natur durch massenweise Installationen von Windindustrieanlagen weiter zerstört wird.


 2. Das Bundesnaturschutzgesetz gerät unter Beschuss

Weil die Länder eigene Regelung in Bezug auf Artenschutz treffen können, will das Umweltministerium nun das Bundesumweltgesetz anpassen.
-> Link 

Ziel ist es, den Genehmigungsstau für WKA aufzulösen und dementsprechend den Artenschutz auszuhölen. Es geht immer noch um den Beschluss der Konferenz der Umweltminister der Länder (UMK) einen Signifikanzrahmen (Standardisierter Bewertungsrahmen zur Ermittlung einer signifikanten Erhöhung des Tötungsrisikos im Hinblick auf Brutvogelarten an Windenergieanlagen an Land) festzulegen.

Wir appellieren dringend dem entgegenzuwirken, eine weitere Aufweichung zu Gunsten einer sehr ineffizienten Technologie darf es nicht geben!

Denn weiter werden Greifvögel und Seeadler zerteilt, wie hier in Bremerhaven. 

->Link  https://seeadlerschutz.de/2021/02/26/wann-lenkt-das-land-endlich-ein-seeadler-von-windkraftanlage-zerteilt/

Überblick aller Gesetzesanpassungen hier 

->Link http://www.vi-rettet-brandenburg.de/intern/nachrichten/Attacken-auf-Natur-und-Menschenschutz.html

Dienstag, 6. April 2021

Rettet den Regenwald


Parteitagsbeschluss der Grünen: 2000 Windkraftanlagen in den Staatswald von BW
1 Windrad benötigt ca. 90 qm Balsaholz - 180 000 qm tropisches Balsaholz für 2000 Windräder
 

Beschluss der Bundestagsfraktion der Grünen 5.9.2019:
Die EU muss verbindliche entwaldungsfreie Lieferketten und somit einen Importstopp für
Waidzerstörende Produkte beschließen.

Wir nehmen die Grünen beim Wort!!!

 https://umwelt-watchblog.de/tropenwaldzerstoerung-fuer-windradrotoren/

Sonntag, 21. März 2021

EuGH Vorgaben zum Artenschutz

Sehr geehrte Frau Skudelny, sehr geehrte Herren Köhler und Professor Neumann,


sicher haben Sie sich mit der jüngsten Entscheidung des EuGH zum Thema Artenschutz vom 4. d.Mts befaßt. In Verbindung damit schreibt Dr. Wolfgang Epple in der heutigen Ausgabe des Rundbriefs der Naturschutzinititive über antidemokratische und autoritäre Tendenzen in der Durchsetzung des Ausbaus weiterer Windanlagen seitens der Windkraft-Lobby und ihrer Hilfsorganisationen. Beispielhaft wird die versuchte Annäherung von RA Prof. Maslaton an rechtsnationale Kräfte angeführt.

Hier der Artikel

Wie erwähnt hatte kürzlich der EuGH einen Antrag der deutschen Generalanwältin Juliane Kokott abgelehnt, für die  weitere rechtliche Aufweichung von  Naturschutzrichtlinien von einem als individielles Geschehen betrachteten Schutz gefährteter Arten in einen Populationsschutz zu ändern, wobei die Anwältin bemerkenswert abschätzig von Allerweltsarten sprach, wohl ein auch semantischer Versuch, den Klimafolgeschutz über Naturschutzvorschriften zu stellen.

Damit sollen bisher geschützte Flächen für den Bau von 250  und mehr Meter hohen Windanlagen geöffnet werden, damit für die astronomisch  hohen Gewinne der Windanlagen- Projektierer und -Betreiber Raum für weitere Projekte geschaffen werden kann. Dabei geht es nicht um Klimafolgeschutz sondern nur noch ums Geld. Fast besessen werden Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit von der Windkraftlobby bedrängt, seitdem meterologische Untersuchungen belegen, dass eine Verdichtung von Windanlagen das Mikroklima ungünstig beeinflusst.

Diese Aufweichung von Naturschutzgesetzen und Grundrechten der Anwohner ist leider auch in Gesetzgebung und Rechtssprechung in Deutschland verstärkt zu beobachten.

Der EuGH hat diesem Ansinnen der Generalanwältin widerstanden. Die Bedeutung dieses Urteils verlangt, jetzt - wie dies Prof. RA Gellermann fordert - die notwendigen Schitte zu unternehmen, um das nationale Artenschutzrecht in Übereinstimmung mit den unionsrechtlichen Vorgaben zu bringen.
 
Die Freien Demokraten als Rechtschutzpartei sollten dazu die entsprechenden Schritte einleiten.
 
Vernunftkraft-NRW e.V. 

Samstag, 20. März 2021

19.03.2021 - PRESSEMITTEILUNG von Naturschutzinitiative.de

Harvester zerstören Quellbiotope im Hauser Wald und bei Westernohe

Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI) fordert mehr Waldschutz
„Der flächendeckende Einsatz von großen und schweren Forstmaschinen führt zunehmend zu Umweltschäden, die nicht nur für den Lebensraum Wald, sondern auch für die außerhalb liegenden Gebiete Folgen haben. Erschreckende Beispiele mit tief zerfahrenem Waldboden finden sich im Hauser Wald und bei Westernohe, verursacht durch tonnenschwere Harvester“, erklärten Harry Neumann, Landesvorsitzender des Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V. (NI), Dr. Holger Rittweger, Wissenschaftlicher Beirat der Naturschutzinitiative e.V. (NI) und Dipl.-Biologe Immo Vollmer, Naturschutzreferent der NI.
Dabei geht es nicht nur um die unmittelbare Zerstörung schützenswerter Feuchtbiotope, sondern auch um ständig zunehmende Bodenverdichtung, die vor allem anhand bleibender tiefer Fahrrinnen sichtbar wird. Letzteres führt nachweislich zu einem beschleunigten oberflächlichen Wasserabfluss und damit einhergehend zu einem schnelleren und längerfristigen Austrocknen der Waldböden sowie einer Minderung der Grundwasserneubildungsraten. „Der zunehmende Verlust an Wasserrückhaltevermögen im Wald (Pufferkapazität) muss deshalb auch als eine der Ursachen für die Zuspitzung von Hochwasserereignissen im Umland bei Starkregen und/oder Schneeschmelze begriffen werden“, so die Experten weiter.
Quellen und Quellgerinne nebst begleitenden Einzugsbereichen sind als besonders sensible Lebensräume zu betrachten. Sie sind durch eine speziell angepasste und nur in diesen Biotopen vorkommende Fauna gekennzeichnet, die auf reinstes Wasser angewiesen ist: z. B. Höhlenflohkrebse, Alpenstrudelwurm oder Quellschnecken. Da unzählige Quellen bereits aus unserer Landschaft verbannt bzw. durch anthropogene Eingriffe wie Drainage oder Überbauung zerstört wurden, gehören die verbliebenen zurecht zu den nach § 30 Bundesnaturschutzgesetz (BNatschG) geschützten Biotopen. Ihr Schutz ist eine Sache, Ihr sicheres Erkennen im Gelände jedoch eine ganz andere – erst recht aus dem Führerhaus einer großen Forstmaschine.
„Quellen sind durch ein vielfältiges Erscheinungsbild gekennzeichnet und in manchen Waldgebieten weitaus häufiger als die meisten Menschen annehmen - insbesondere im Bereich von Wasserscheiden. Nicht selten sind hier viele kleine Quellaustritte auch unter der Oberfläche miteinander verbunden, sodass der Lebensraum der Quellfauna (vom sog. oberflächennahen „Interflow“ bis ins Grundwasser) sehr viel größer ist, als oberirdisch zu erahnen. Nicht alle Quellen schütten ganzjährig; ihr sicheres Erkennen, vor allem der unterirdischen Zusammenhänge, erfordert viel Zeit und Erfahrung. Gerade der häufigste Quellentyp, die sog. Versumpfungsquelle (Helokrene) wird oftmals nicht als solche erkannt. Aufgrund des meist fehlenden eindeutig zu lokalisierenden Grundwasseraustritts werden Helokrenen nicht selten mit Staunässezonen verwechselt“, erklärt Dr. Rittweger, der mit der Kartierung dieser besonderen Lebensräume befasst ist.
Wälder, in denen Quellen in besonderer Häufung auftreten, verdienen in jedem Fall besondere Aufmerksamkeit und erfordern eine äußerst behutsame Bewirtschaftung. Sie sollten unter Naturschutz gestellt werden. „Ein Beispiel ist der Hauser Wald bei Waldbrunn-Hausen im Westerwald, für den seitens der Naturschutzinitiative e.V. (NI) und der HGON bereits im März 2019 ein Antrag auf Ausweisung als Naturschutzgebiet (NSG) gestellt wurde. Ein entsprechendes Verfahren wurde bislang jedoch noch nicht eröffnet“, so Harry Neumann und Immo Vollmer.
Ein weiteres Beispiel aus dem Westerwald sind die bewaldeten Höhenzüge östlich Rennerod inkl. des südöstlich anschließenden Knoten (605 m NN), wo u.a. im Bereich der Wasserscheide zwischen Lahn und Dill zahlreiche kleine Bäche entspringen – z.B. der Lasterbach und der Holzbach. In beiden Waldgebieten nehmen quellige Vernässungszonen große Flächen ein. Diese sind meist auch in trockenen Sommern zuverlässig anhand einer Vielzahl von Entwässerungsgräben zu erkennen – Relikte aus Zeiten, in denen die Bedeutung des Wassers im Wald nur von wenigen Fachleuten erkannt wurde.
„Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt jedoch überdeutlich, dass hier dringend ein Umdenken einsetzen muss, sowohl was das möglichst naturnahe Bewirtschaften als auch das Zulassen und Wiederherstellen (!) von Vernässung anbelangt. Das großflächige Fichtensterben infolge zu trockener Sommer und Borkenkäferbefall ist auch in den beiden hier genannten Wäldern geradezu als Fanal für eine falsche, kurzsichtige und zu sehr profitorientierte Waldbewirtschaftung zu werten. Gleiches gilt für das aktuell auf dem Fuße folgende, geradezu industrieartig organisierte und komplett naturferne „Aufräumen im großen Stil“. Mit schwerstem Gerät und ohne jedes Bewusstsein für Jahrtausende alte Zusammenhänge und Strukturen wird „geerntet“ was abgestorben bzw. kurz davor ist. Die Frage, ob der zerfahrene und verdichtete Untergrund womöglich um ein Vielfaches wertvoller als die darauf stockenden traurigen Fichtenmasten ist, stellt sich erst gar nicht“, sind sich die Naturschützer einig.
Dabei sollte doch völlig klar sein, dass sich der Einsatz von kraftstoffbetriebenen Maschinen und Fahrzeugen im Einzugsbereich von Quellen eigentlich von selbst verbietet. Neben der Kontaminationsgefahr durch Kraft- und Schmierstoffe (auch des so gern ins Feld geführten sog. „Bio-Öls“), die hier nicht nur die Biotope, sondern immer auch die Grundwasserqualität beeinträchtigen können, steht die enorme Bodenverdichtung durch tonnenschwere Fahrzeuge wie Harvester. „Im Bereich von Quellen und feuchten Böden richten sie geradezu verheerende Schäden an (s. Abb.). Sie schaffen künstliche Entwässerungsgräben, die die Quellgerinne umleiten - nicht selten direkt auf die Waldwege. Diese müssen, um für schwere Fahrzeuge befahrbar zu bleiben, dann nachfolgend durch noch tiefere Seitengräben „vor Durchweichung geschützt“ werden. Im Verein mit der Bodenverdichtung führen die genannten Eingriffe somit zu einer deutlichen Erhöhung der Abflussraten und damit zu einer Verschärfung von Hochwasserereignissen außerhalb der Wälder“, erklärte Dr. Rittweger. Gleichzeitig komme es zu einer rascheren Austrocknung der Waldböden und einer Minderung der Grundwasserneubildungsraten. Dass dies ein ernst zu nehmendes und sich weiter potenzierendes Problem darstellt, zeige allein ein Blick in großmaßstäbige Schummerungskarten (Digitales Geländemodell/LiDAR-Scans), in denen die eingetieften Fahrrinnen streckenweise schon zahlreicher und deutlicher hervortreten als natürliche Oberflächenformen. Aus Sicht des Natur- wie auch des Grundwasserschutzes fordert die NI für naturnahe Wälder deshalb alternativ und grundsätzlich den Einsatz von Rückepferden.
Hinzu komme laut NI schließlich noch ein weiteres Problem, dem bislang viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt werde: Mit jeder Fahrt in einen Wald werden naturunverträgliche Fremdpartikel und schwer abbaubare Substanzen (Reifenabrieb etc.) eingetragen - im Winter sogar Streusalz. Mag das im Einzelfall auch eine zu vernachlässigende Größe sein, in der Addition über Jahrzehnte ergibt sich ein durchaus messbares und gewichtiges Problem – z.B. für die eingangs erwähnten höchst empfindlichen Quellorganismen. „Hier sind insbesondere Forst und Jägerschaft gefordert, gleichsam umzudenken: wo immer machbar, auf das Fahren zu verzichten, um einer möglichst unberührten Natur wieder den so dringend benötigten Raum zu überlassen“, betonten Harry Neumann, Dr. Holger Rittweger und Immo Vollmer.
Mehr Infos:
Foto 1: Blick auf die durch Harvester vollkommen zerfahrene ‚Steinbach‘-Quelle im Hauser Wald; die tiefen Fahrspuren leiten das austretende Quellgerinne nach NO um - Foto: Dr. H. Rittweger
 
 

Foto 2: Tiefe Fahrrinnen im feuchten Waldboden zwischen der Wacholderheide und dem Oberlauf des Lasterbachs bei Westernohe (VG Rennerod) - Foto: Dr. H. Rittweger

Donnerstag, 11. März 2021

Zum besseren Verständnis: Faktencheck

 von  Verein Mensch und Natur Baden-Württemberg

https://www.mensch-natur-bw.de/faktencheck_einfuehrung.htm

https://www.mensch-natur-bw.de/faktencheck_netzzonen_uebersicht.htm

Umfrage zu Hürden für die Energiewende: Jeder Zweite…

 … hält fehlende Speicher und schleppenden Netzausbau für die derzeit größten technischen Hemmnisse für das Gelingen der Energiewende

 Presseinformation von bedw

 https://www.bdew.de/presse/presseinformationen/umfrage-zu-huerden-fuer-die-energiewende-jeder-zweite/


In den Bereichen Energiespeicher und Netzausbau sehen die Deutschen erhebliches Verbesserungspotenzial. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Prolytics im Auftrag des BDEW. Gefragt, worin ihrer Meinung nach derzeit die größten technischen Probleme für das Gelingen der Energiewende liegen, nannten 51 Prozent der Befragten die derzeit noch nicht ausreichenden Speichermöglichkeiten für Erneuerbare Energien. 45 Prozent sehen Hindernisse durch einen nicht ausreichenden Ausbau der Stromleitungen und Stromnetze.

„Die Bürgerinnen und Bürger beweisen ein gutes Gespür für die Probleme, die wir bei der Energiewende angehen müssen. Neben einem konsequenten Netzausbau sind auch Speichertechnologien unverzichtbar für die Energiewende. Sie ermöglichen, Schwankungen in der Stromerzeugung aus Wind und Sonnenenergie auszugleichen und leisten damit einen bedeutenden Beitrag zur Netzstabilität und Versorgungssicherheit“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Im Zuge der Energiewende bedarf es einer Vielzahl von leistungsfähigen Speicherlösungen – von kleinen Speichern für Eigenheimbesitzer mit PV-Anlage auf dem Dach bis hin zu riesigen Kavernenspeichern, von Kurzzeitspeichern zur Stabilisierung der Stromnetzfrequenz bis hin zu Langzeitspeichern zum saisonalen Ausgleich von Erzeugung und Bedarf. Daher sollten alle Speichertechnologien von Batterien über Pumpspeicher bis hin zu Wasserstoff technologieoffen, fair und gleichberechtigt im Markt behandelt werden.“

Leider liefere der aktuelle Rechtsrahmen noch keine nachhaltige Perspektive zur Investition in Energiespeicher für die Energiewende. Eine Gefahr sei zudem die Doppelbelastung des gespeicherten Stroms: „Derzeit ist gespeicherter Strom teurer, weil er zum einen bei der Einspeisung in den Speicher und ein zweites Mal bei der späteren Nutzung mit Gebühren belegt wird. Das ist weder nachvollziehbar noch zielführend.“ Um dies künftig zu vermeiden, hat der BDEW einen Lösungsvorschlag für die ‚Definition des Begriffes Energiespeicher‘ vorgelegt.

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 Vernunftkraft-NRW e.V. :

An der Umfrage wie der PM sieht man deutlich die finanzielle Eigenbezogenheit des Verbandes als verlängerter Arm der Windlobby.

Denn wenn ich Strom einspeichere und anschliessend wieder ausspeichere um ihn zu nutzen, bleiben nur etwa 25% des ursprünglichen Stroms übrig.
Die Windlobby will aber den ursprünglichen Strom in voller Höhe bezahlt haben, von dem nur ca 25% nach der Speicherung übrig bleiben. Das wiederum heisst, gespeicherten Strom zu nutzen ist viermal so teuer wie der Strom vor der Speicherung. Hinzu kommen die Kosten des Speichers, der den dann bereits vierfach teuren Strom noch einmal im Preis verdoppelt oder verdreifacht.
So bekommt der Kunde Strom der in etwa 10 mal so teuer ist wie der sowieso schon teuer und hochsubventionierte Strom gem. EEG.

Nichts davon findet sich in den Fragen oder Antworten dieser Umfrage. Deshalb darf man solche "Umfragen" manipulativ bezeichnen.
Denn unter Voranstellung dieser Kostendimensionen würden die Antworten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anders ausfallen.

Der Verlust des Stroms bei seiner Speicherung von etwa 75% gilt nur für die Zwischenspeicherung in Wasserstoff oder synthetischem Methan oder auch Hochtemperaturwärme.
Aber das ist ja das Ziel der Windlobby. Anders geht es auch nicht.

Für elektrische Speicher (Li-Ion oder andere Akkus) ist der Wirkungsgrad besser, dafür aber sind die Kosten astronomisch und die Vorkettenemissionen auch ...
 

Billigen Strom durch Sturm?

 Lieber Mitstreiter in BW,

selten liest man soviel Unsinn in einem Bericht angeblich aus dem Mund eines Ministerpräsidenten.

Herr Kretschmann scheint überhaupt nicht informiert zu sein über die Folgen eines hohen CO2-Preises für den Strompreis. Das wirft auch ein außerordentlich bedenkliches Bild auf die Berater und die gesamte Energiepolitik in BW und bei den "Grünen".

Denn die "Grünen" sitzen beim Strompreis in der selbst gezimmerten Sackgasse. Um es kurz zu machen:

Selbst wenn die gesamte EEG-Umlage vom Staat übernommen und gezahlt werden würde, irgendwie muss sie dennoch finanziert werden und 35 Mrd p.a. sind immer noch kein Pappenstil.

Doch der Strompreis wird nicht fallen.

Denn stattdessen sorgt der immer weiter steigende CO2-Preis (innerhalb von etwas über 2 Jahren von 5 auf ca. 40 EurotCO2) inhärent für steigende Strompreise, weil der CO2-Preis im Strom mit dem Faktor 0,7 eingepreist wird. Nebeneffekt ist, dass der durch den seit 2 Jahren stark gestiegene CO2 Preis zugleich den Strompreis treibt und dadurch die EEG-Umlage senkt. Doch die Senkung der EEG-Umlage ist ja nur Folge des durch CO2 getriebenen Strompreises. WINDANLAGEN WERDEN ALSO ZWINGEND DURCH DAS EEG und DAS ETS subventioniert.

Das ist die Falle aus der die Grünen nicht mehr herauskommen. Strom kann nicht mehr preiswerter werden, weil CO2 immer teurer werden soll, manche befürchten eine Steigerung bis Ende des Jahres auf 80 bis 100 EurotCO2.

Und diese Konsequenz zu pushen und zu diskutieren erscheint mir wichtig.

Es soll jetzt sehr windig werden.

Letzte Tage lag der Preis an der EEX bei über 50 Euro..Achten Sie mal die nächsten 5 Tage auf den Strompreis. Der starke Wind/Sturm soll ja bis Montag gehen.

Also könnte soviel Windstrom produziert werden, dass am WE die Null sehr nahe kommt, trotz einzupreisender 40 Euro für CO2.

Doch sobald der Wind aufhört steigt der Strompreis wieder usw usw


https://www.merkur.de/politik/kretschmann-dringt-auf-niedrigere-strompreise-zr-90235362.html

 Der unsinnigste Satz im Interview ist natürlich der folgende:

"Die Produktion von Windenergie sei inzwischen billiger als Kohlestrom oder Atomstrom aus neuen Kraftwerken."

1.
Wenn es so ist kann das EEG für Neuanlagen umgehend abgeschafft werden.
Herr Kretschmann, wir nehmen Sie beim Wort!

2.
Bei Windstrom sind die Systemkosten massgeblich, weil keine Anlage ohne Infrastruktur Strom liefern kann.

Das EEG liegt derzeit bei 9.6 CentkWh. Hinzu kommen Netzentgelte von etwa 7 CentkWh.

Hinzu kommen die sog. Redispatchkosten von ca 2 CentkWh sowie gewisse CO2-Kosten im Strompreis (das seit 01.01.21 Erdöl und Ergas teurer machende BEHG ist davon völlig unabhängig, soll aber 2021 und 2022 die EEG-Absenkung von 9,6 auf 6,5 CentkWh querfinanzieren, wobei völlig offen ist wie es danach weiter geht.

Die wahre Kosten für Windstrom liegen also bei mindestens 15CentkWh, ggfls. auch bei 20CentWh. Es dürfte kaum teurer gehen, ausser wenn bei Wasserstoff die wahnsinnigen physikalisch unvermeidlichen Umwandlungsverluste hinzu gerechnet werden! Dann dürfte die kWh ca 30 bis 40CentkWh kosten!

Selbst wenn das subventioniert werden sollte. Wer soll diese Subventionen bezahlen?

Vernunftkraft-NRW