Dienstag, 21. Dezember 2021

"Mapping global electricity emissions together"

Global kartierte, momentane Situation von Stromerzeugung und -verbrauch einschließlich der zugehörigen Erzeugungsarten und CO2-Emissionen.

Diese interaktive Grafik ist so reichhaltig und spannend, dass man stundenlang darin rumspielen kann. Maus langsam bewegen und alle Knöpfe mal klicken!
https://app.electricitymap.org/zone/DE?wind=true

Glaubwürdigkeit:
Die Daten werden im Stundentakt aktualisiert und mit max. 3 Std. Zeitverzug grafisch angezeigt. Dieses "Grafik"-Projekt zieht keine Bilanz, sondern macht "nur" die aktuelle Lage und Zusammenhänge sichtbar, und zwar ausschließlich anhand öffentlich bereitgestellter Datenquellen (s.u. unter Autoren und Absicht).  

Zur ersten Orientierung:
- Rechts die Landkarte (ganze Welt!), die man natürlich zoomen und verschieben kann. Und darin rechts oben ein Umschalter auf Produktion oder Verbrauch.
Maus langsam auf der Landkarte bewegen, dann sieht man rechts unten fast ortsgenau das Windpotential und die CO2-Intensität des Stroms dort.
Interessant auch die Pfeile zwischen den Ländern, die eine Meldung aufklappen über die Import/Export-Situation.
- Links die Tabellen und Balkengrafiken. Darin oben links Auswahl des Landes, sortiert (aktuell!) nach CO2-belastetem Anteil im Strom von grün bis schwarz. Maus in der jeweiligen Zeile klappt ein Fenster auf mit Detailinformationen.

Autoren und Absicht:
Dieses Projekt ist Open Source.
(Datenquellen siehe https://github.com/electricityMap/electricitymap-contrib/blob/master/DATA_SOURCES.md).  
Seit 2016 wird die Open-Source-Visualisierung von electricMap von Millionen von Menschen, von Studenten bis hin zu Weltführern, verwendet, "um die Klimaauswirkungen des globalen Stromverbrauchs zu verstehen".
electricMap benutzt die weltweiten Stromdaten, um sie weltweit anschaulich verfügbar zu machen und so den Übergang zu einem wirklich dekarbonisierten Stromsystem voranzutreiben.
Wir haben von Anfang an mit unserer Open-Source-Community von über 1700 Mitwirkenden aus über 80 Ländern zusammengearbeitet, und unsere Arbeit ist noch lange nicht getan. Gemeinsam mit unseren Mitwirkenden nehmen wir jede Woche neue Verbesserungen an der StromMap vor.

Viel Spaß beim Ausprobieren!
Aber ich empfehle, die Seite zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten immer mal wieder aufzurufen. Dann erkennt man erst recht den Einfluß bzw. das Problem der variablen Wetterbedingungen. (Achtung: "Wetter", nicht "Klima"! Klima ist Langzeitbetrachtung=Statistik, hier geht es nur um aktuelle Messdaten. In einer Pro-Version soll man auch zurückliegende Datenlagen ansehen können.

Diese Beschreibung entstand unter Verwendung der englischen Originaltexte im Dezember 2021
M.K.
Mitglied bei Vernunftkraft-NRW e.V.
https://vernunftkraft-nrw.org

Samstag, 4. Dezember 2021

Rechtsgutachten: zum Koalitionsvertrag

 

Regelungen im Koalitionsvertrag verstoßen gegen europäisches Umweltrecht und gegen den Green Deal der Europäischen Union +++

Zu diesem Ergebnis kommt ein rechtswissenschaftliches Gutachten der Kanzlei Caemmerer Lenz aus Karlsruhe. Der auf deutsches und europäisches Umweltrecht spezialisierte Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Dr. Rico Faller hat drei zentrale Regelungen im Koalitionsvertrag untersucht, bei denen es insbesondere um den Ausbau der Windenergie in Deutschland geht. Das Gutachten wurde im Auftrag des Umweltverbandes Naturschutzinitiative e.V. (NI) erstellt.
Der „Koalitionsvertrag 2021 – 2025“ zwischen der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN und den Freien Demokraten (FDP) sieht verschiedene Maßnahmen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland vor. Neben rechtlich unproblematischen Ansätzen sind in dem Vertrag auch einige Regelungen vorgesehen, die insbesondere im Hinblick auf die Vereinbarkeit mit dem höherrangigen Umweltrecht der Europäischen Union und auch vor dem Hintergrund der Biodiversitätsstrategie der Europäischen Union, die ein Kernteil des Green Deal darstellen, erheblichen Bedenken begegnen.
Das Rechtsgutachten kommt zu folgenden Ergebnissen:
Es ist sowohl aus Gründen der Autonomie des Unionsrechts, als auch aufgrund der Rechtsprechung des EuGH zum Begriff „öffentlichen Sicherheit“ nicht mit dem Umweltrecht der Europäischen Union zu vereinbaren, wenn die Bundesrepublik Deutschland diesen unionsrechtlichen Begriff eigenständig als Regelvermutung so, wie im Koalitionsvertrag geregelt, definiert.
Die im Koalitionsvertrag beabsichtigte stärkere Ausrichtung auf den Populationsschutz ist aus den dargelegten Gründen nicht nur mit der Rechtsprechung des EuGH unvereinbar, sie lässt sich auch mit dem Green Deal bzw. mit der Biodiversitätsstrategie der Europäischen Union nicht in Übereinstimmung bringen, da sie gegenläufig ist.
Wenn die Bundesrepublik Deutschland abweichend vom Umweltrecht der Europäischen Union eine eigene Schutzgüterabwägung dergestalt vornimmt, dass eine (wenn auch zeitlich begrenzte) Vorrangregelung zulasten des in der Europäischen Union geltenden Umweltrechts getroffen wird, ist das mit dem Unionsrecht nicht vereinbar und konterkariert zudem die Biodiversitätsstrategie der Europäischen Union.
„Der Umweltverband Naturschutzinitiative (NI) fordert die Koalitionsparteien auf, das geltende Umweltrecht zu beachten und die Biodiversitätsstrategie der Europäischen Union zu unterstützen, anstatt sie zu konterkarieren. Ob noch weitere geplante Änderungen (unions)-rechtswidrig oder sogar verfassungswidrig sind, lassen wir in einem weiteren rechtswissenschaftlichen Gutachten prüfen.
Der Weg zum Bundesverfassungsgericht und zum Europäischen Gerichtshof erscheint unausweichlich, wenn diese Vorhaben tatsächlich realisiert würden. Wir fordern daher die neue Regierung auf, mehr Naturschutz zu wagen, um unsere Lebensgrundlagen zu erhalten“, erklärte Harry Neumann, Vorsitzender der NI.
Lesen Sie hier >>> das vollständige Rechtsgutachten von Dr. Rico Faller, Kanzlei Caemmerer Lenz, Karlsruhe

Montag, 29. November 2021

Erneuerbaren-Ausbau: "Schluss mit Emotionen, Blockaden und Finanzinteressen!"

 

Thomas Mock hat eine umfassende Berufspraxis als Jurist mit Schwerpunkt Umwelt- und Energietechnik. Er ist Autor und Mitautor zahlreicher technischer und juristischer Berichte und Beiträge zu Energiewende, CO2-Emissionshandel und Naturschutz. In mehreren Gremien und Arbeitskreisen berät er zum Thema Klimapolitik, Imissionsschutz und Umweltrecht. Heute ist er einer der erfahrensten Anwälte für den Bereich der Genehmigung emissionsrechtlich relevanter Anlagen und den Artenschutz. Aufgrund der vielen bedeutsamen, überaus kenntnisreichen Informationen wurde dieses Interview ungekürzt belassen. Im Vorfeld der interdisziplinären Tagung zum Energierecht 2021 sprach Jörg Rehmann mit dem Experten über die vielfältigen rechtlichen Aspekte der Genehmigung von EE-Anlagen versus Natur- und Artenschutz.

Energiebedarf Deutschlands

 und die Planungen der neuen  Regierung (Ampel), siehe am Ende der Seite







Donnerstag, 25. November 2021

Das Ende der Grünen als Naturschutz-Partei

Die neue Regierung erklärt erneuerbare Energien zum Fall für die „öffentliche Sicherheit“, für die sämtliche Hürden und Hemmnisse aus dem Weg geräumt werden müssten. Damit stellen sich die Ampel-Koalitionäre gegen europäisches Recht – und die Grünen womöglich gegen Naturschutz.

„Der Erhalt der Artenvielfalt ist eine Menschheitsaufgabe und eine ethische Verpflichtung“, schreibt die angehende Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag. „Wir wollen die biologische Vielfalt schützen und verbessern, ihre nachhaltige Nutzung sichern und die Potenziale des natürlichen Klimaschutzes nutzen“, heißt es weiter. Doch die Passage ist ein Ablenkungsmanöver.

In Wirklichkeit plant die neue Koalition einen Angriff auf den Naturschutz. Ironischerweise sind es besonders die Grünen, die zur Bedrohung für die Tier- und Pflanzenwelt werden. Denn die neue Bundesregierung will den Ausbau der Erneuerbaren Energien mit der Macht des Gesetzes vorantreiben – auf Kosten der Natur.

WELT-Autor Axel Bojanowski

Donnerstag, 18. November 2021

Neue Borchener „Waldautobahn“ bald fertig erstellt

Normale neue Autobahnen sollen ja wegen des Klimawandels und der Versiegelungsproblematik in Deutschland nicht mehr genehmigt werden, aber nicht in der Gemeinde Borchen. Hier wird quer durch den Wald zwischen den Ortsteilen Etteln (Bilkental-Husener Weg-Stiegweg) und Kirchborchen (Triftweg) in Verlängerung des Husener Weges  auf der Sehrt eine neue Art von Autobahn, eine „Waldautobahn“ erstellt, die allein dem Zweck des Transports von Rotorblättern, usw. für zwei Windräder der Firma Bürgerwind Borchen dient. 

Unter dem Deckmantel der Energiewende scheint ja mittlerweile Alles erlaubt zu sein!? „Das Schlagen von breiten Schneisen in einen Wald hinein, das Verbreitern und Aufschottern von jahrzehntealten Wald- und Rückewegen und somit das Entfernen von zig Bäumen entlang dieser „Waldautobahn“. In meinem Garten darf ich nicht einen größeren Busch entfernen ohne mit einer Ordnungsstrafe belegt zu werden, aber wenn es um Windräder geht, scheint dies Niemanden zu interessieren!
Im Moment wird noch die neue große „Einflugschneise“ auf der Sehrt weiter versiegelt und eine Teerdecke aufgezogen, um das Ganze für die Ewigkeit haltbar zu machen? Bald ist die neue „Waldautobahn“ erstellt und kann von Vielen besichtigt werden! Es fehlt nur noch die offizielle Eröffnungsfeier mit den entsprechenden Ehrengästen. Vielleicht sollte man Frau G. Thunberg, Frau L. Neubauer und noch weitere Klimaaktivisten plus diejenigen, die dies genehmigt haben, zu diesem dann denkwürdigen Termin einladen?
Ach, und mir fällt noch ein, jemand müsste die wirklich tolle landschaftliche Beschreibung des „Alten Pilgerweges“ in den verschiedenen Medien grundlegend ändern oder besser löschen.

Hans-Werner Voß
(Vorsitzender Heimat- u. Verkehrsverein Etteln)

Donnerstag, 11. November 2021

Stellungnahme zum Bericht des Bund-Länder-Kooperationsausschusses

 Stellungnahme
zum Bericht des Bund-Länder-Kooperationsausschusses zum Stand des
Ausbaus von Wind- und Solaranlagen in Deutschland vom 22.10.21,
veröffentlicht am 28.10.21

Durch
Windanlagen nachteilig betroffene Anwohner und Umweltschützer sehen
sich in Ihren kritischen Einschätzungen durch diesen Bericht vollauf
bestätigt

Viele
in den Medien herumschwirrende Narrative für noch mehr und noch
schneller zu genehmigende Windanlagen lösen sich in Luft auf.

1.
Zunächst
stellt der Bericht klar, dass die Dauer der Genehmigungsverfahren für
Windanlagen onshore in der Regel weit unterhalb eines Jahres liegen.
Länger sind sie nur, wenn die Anträge aufgrund Verschulden der
Projektierer nicht vollständig sind oder bei großen
Windindustriegebieten oder wegen betroffener Schutzgebiete oder
besonderen EU-Rechts typischerweise länger dauern. Doch selbst dann
werden 2 Jahre nur selten überschritten.

Der
Bericht Seite 38ff. stellt dazu fest:

„Demnach dauerten Genehmigungsverfahren für Windenergieanlagen an
Land deutschlandweit im Berichtszeitraum im Median 6,3 Monate, im
Durchschnitt betrug die Dauer 7,6 Monate……..

Im Rahmen einer Studie wurde ermittelt, dass die Dauer für
Genehmigungsverfahren mit Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung
(UVP) durchschnittlich 23 Monate beträgt, während bei Verfahren
ohne UVP-Pflicht die durchschnittliche Dauer bei 16 Monaten liegt,
sofern die Antragseinreichung als Startpunkt gewählt wird“, also
nicht ab Vollständigkeit eines Antrags, für die allein der
Projektierer Verantwortung trägt. Diese Studie wiederum ist von
einer der Windindustrie nahe stehenden Einrichtung erhoben worden.
Die
von interessierter Seite in den letzten Monaten kolportierten Dauer
solcher Verfahren von 6 oder 7 Jahren, die sich sogar Minister
offensichtlich ungeprüft zu eigen machten,  erweisen sich als völlig
aus der Luft gegriffen. Es zeigt sich ein Sturm im Wasserglas. Noch
kürzer sind Verfahren nicht durchzuführen für Mammutanlagen von
inzwischen bis zu 265m Höhe. Der Unfall einer solchen industriellen
Großanlage bei Haltern sollte eine Warnung sein.

2.
Auch
die Klagen von Anwohnern sind im Verhältnis zur gesamten Zahl von
Klagen marginal und die Klagen wegen Artenschutz liegen nur im
Mittelfeld. Selbst die Gesamtzahl von Klagen im Verhältnis zu
genehmigten Anlagen liegen bei weit unter 10%. Angesicht dessen muss
die Politik sich fragen lassen, ob sie nicht ungeprüft einem Popanz
der Windindustrie folgte und derer breit gestreuten aber nicht
belastbaren Narrative fälschlich aufgesessen ist

3.
Sodann
zeigt der Bericht dass nach dem vorgezogenen Zubau mit Windanlagen
2015-2018 im Vorfeld der Systemänderung in Richtung neuer
Ausschreibungsregeln ab 2017, nun die Projektpipeline wieder gut
gefüllt ist und schon letztes Jahr wieder in Richtung 2000MW und
dieses Jahr über 3000MW installierte Leistung errichtet werden. In
Genehmigungsverfahren befinden sich sogar über 10.000MW. Angesichts
der kurzen Genehmigungsverfahren erreichen wir also inzwischen einen
gleichen oder höheren Zubau als in Spitzenjahren, insbesondere
bezogen auf den mit diesen Anlagen produzierten Strom.

4.
Der
Bericht zeigt auch, dass in 2020 der PV-Zubau die Erwartung (4,8 GW
gegenüber 2,5 GW nach EEG) weit übersteigt. „Verglichen mit dem
Zuwachs bei Wind an Land wurde damit 2020 viermal so viel
PV-Kapazität in Deutschland zugebaut“. Deshalb ist eine praktische
Alternative dass auf
jedes Dach eine PV-Anlage gehört statt Windkraft in unbebauter
Landschaft und Schutzgebieten.
Insoweit geht Bayern mit wenig Windanlagen aber extrem vielen
PV-Anlagen einen in vielerlei Hinsicht ökologischeren Weg, wenn auch
die Ausweitung von PV-Flächen im Agrarbereich überdacht werden
sollten.

5
Der
durch diverse Interessen in den Medien orchestrierte Flächenbedarf
für Windanlagen besteht nicht
Der
Bericht offenbart allerdings eine markante Schwäche. Er stellt nur
auf Flächen und installierte MW der errichteten Anlagen ab, aber
nicht auf den durch die in Betrieb befindlichen Anlagen und den von
ihnen produzierten Strom. Insbesondere findet sich kein Überblick
über die Höhen der inzwischen üblichen Anlagengeneration 250m+.
Denn in diesen Höhen herrscht die 2 bis 3-fache Windgeschwindigkeit
verglichen mit den früher etwa 100m hohen Anlagen. Die 2-fache
Windgeschwindigkeit führt zum 8-fachen Stromertrag und die 3-fache
Windgeschwindigkeit zum 27-fachen Stromertrag. Solche
Höhenverhältnisse  führen in Verbindung mit den installierten MW
dazu, dass schon in diesem Jahr die immer höheren Anlagen durch den
physikalischen Effekt  der 3.Potenz gesteigerten Stromertrag im
Verhältnis zum Windaufkommen mehr Strom erzeugen werden als in den
Rekordzubaujahren 2015-2018. Es kommt deshalb entscheidend auf die
Höhe und den Stromertrag der Windanlagen an. Schlichte
Mengenextrapolationen installierter MW von der Vergangenheit in die
Zukunft sind bei PV möglich verbieten sich aber bei Windanlagen.
Hier hat der Bericht eine signifikante blinde Stelle.

Die
Verfügbarkeit wie auch Notwendigkeit von Flächen ist deshalb
konsequent zu hinterfragen und erst recht angesichts der sowieso
bestehenden baurechtlichen Privilegierung im Außenbereich. Denn
diese Privilegierung bedarf grundsätzlich keiner Flächen, da
grundsätzlich überall im Außenbereich Windanlagen errichtet werden
dürfen, ausgenommen Schutzgebiete. Und das Opfern dieser
Schutzgebiete ist die wahre aber fachlich nicht belastbare oder
belegte Intention des Berichts, jedenfalls wenn man die politische
Begleitmusik hört. Genau das sind die Konflikte vor denen Betroffene
und Naturschützer seit langem als unnötig warnen.
Denn
der Druck der Projektierer in die Schutzgebiete verbietet sich nicht
nur angesichts einer mit den Klimaproblemen vergleichbaren jedenfalls
gleichrangigen Herausforderungen des Arten- und Biotopschutzes.
Gerade der Green Deal der EU verpflichtet die Mitgliedsländer wie
Deutschland 30% der Flächen industriefrei der Natur zuzuführen und
ihr vorzubehalten, wenn wir überhaupt noch den seit 20 Jahren
sinkenden Zustand der Biodiversität retten wollen. Es ist deshalb
erschreckend feststellen zu müssen, dass viele Umweltverbände sich
dieser Aufgabe aus politischen und weiteren Gründen entziehen.

6
Windanlagen
können deshalb und stehen nie im "besonderen öffentlichen
Interesse". Dieses in Zukunft harte Tabukriterium verbietet die
Ausweisung von 2% Flächen für Windanlagen. Er ist aber auch gar
nicht nötig, weil die höheren Anlagen und höheren
Windgeschwindigkeiten es ermöglichen auf unter 1% der Landesflächen
die EE-Stromproduktion von 65% bis 2030 sicher zu erreichen. Das
2%-Ziel kann zudem schon deshalb wird nie erreicht werden, wenn die
Windlobby weiter gegen fast alle Flächenplanungen klagt. Außerdem:
Wenn das 2%-Ziel erreicht ist (z.B. Bbg) gibt es keinen rechtlichen
Mechanismus, der es gestattet, weitere Genehmigungen zu versagen.
Darüber wird im Bericht kein Wort verloren. Das erinnert fatal an
die Rechtsprechung des BVerwG, wonach der Windkraft signifikant Raum
gegeben werden müsse. Was das aber genau heißt im Hinblick z.B. der
extrem hohen Stromgewinnung hoher Anlagen oder wenn in einer Gemeinde
100% EE-Strom erreicht sind ist bis heute offen und liefert auch der
Bericht keinen Hinweis. Im Gegenteil hat der damalige Herr Minister
Habeck das Ziel von 300% EE-Strom für Schleswig-Holstein als Ziel
ausgegeben um zum EE-Exportland zu werden. Eine solche Zieldefinition
ohne Rücksicht auf die Leiden der Anwohner wie der Biodiversität
bewegt sich im rechtsfreien Raum und stellt die gesamte Planung in
Schleswig-Holstein infrage.

Dieses
Ergebnis entspannt allerdings die Diskussionen um Mindestabstände
von Windanlagen zu Wohnbebauungen und Habitate. Denn bei 250m hohen
Anlagen und ihren Massedimensionen wie auch Unfallgefahren usw
verstehen sich Mindestabstände von 1000m von selbst. Schon die
notwendigen Abstände der Anlagen wegen physisch wirkender
Wirbelschleppen untereinander reichen in diese Dimension. Allerdings
muss der Bericht hier nachgearbeitet und ergänzt werden, weil er
aufgrund dieser grundlegenden Mängel keine  Basis für zukünftige
Gesetze aller Art sein kann.

7.
Angesichts
dieser Entwicklung macht es keinen Sinn die vielen kleinen und höchst
 ineffektiven Anlagen weiter zu betreiben. Selbst wenn viele der
Flächen die von  kleinen Anlagen genutzt wurden zu Recht nicht mehr
von Anlagen der Generation 250m+ genutzt werden können (weil sie
z.B. ohne nähere Prüfungen in Schutzgebiete hinein gebaut wurden),
so eignen sich doch genügend Teile dieser Flächen insbesondere
außerhalb von Schutzgebieten um ein vielfaches an Strom mit der
neuen Anlagengeneration zu erzeugen.

8
Der
Mangel an Akzeptanz durch die Bevölkerung liegt vor allem an der
Aggressivität der Windindustrie und z.B. 20 Jahre Lügen über zu
niedrige falsche Lärmbelastungen durch Windanlagen.
(Interimsverfahren). Tatsächlich wurde bei den Lärmprognosen eine
gemäß TA-Lärm definierte Bauhöhe von ca 30m auch für Windanlagen
unterstellt. Tatsächlich aber sind Windanlagen schon früh 100m und
bis heute 265m hoch. Solch hohe Anlagen haben aber selbstverständlich
eine andere Sachallausbreitung, da z.B. keine Bodendämpfung
eintritt, wie bei einer Schallemission in Bodennähe. Die Folge sind
im Bereich ca. 600m bis ca 2000m bis zu dreifach höhere
Lärmimmissionen bei betroffenen Anwohnern. Tausende Anwohner müssen
zum Teil erheblich mehr Lärm durch Windanlagen hinnehmen, als durch
diese Lobby fälschlich prognostiziert. Und dieser Skandal ist immer
noch nicht angemessen aufgearbeitet, insbesondere nicht in
Schleswig-Holstein.


Dienstag, 2. November 2021

Freitag, 22. Oktober 2021

LUISA, ANNALENA und GRETA RETTEN die WELT -Fragezeichen -

Gestern an die Gesamte deutsche Presse, Rundfunk und Fernsehen.

 Bis heute keine Antwort, von allen Politikern des deutschen Bundestages geschweige denn von den allwissenden Damen.

 LUISA, ANNALENA und GRETA RETTEN die WELT -Fragezeichen -

 Können Sie die Zusammensetzung der Atmosphäre erläutern?

 

Antwort: 78% Stickstoff, 21% Sauerstoff, 1 % Edelgase und Spurengase,

Der Anteil des CO2 an dem 1 % beträgt 0,04 %, so mit beträgt der Kohlendioxid-Anteil

der Atmosphäre 0,0016 Prozent.

Deutschland soll an diesen 0,0016 % mit etwa 3,1 % beteiligt sein.

Ergebnis: Rund 0,00005 % der Weltluft ist deutsches CO2.

 

Zusatzfrage: Wie kann ein Gas welches schwerer als die Atmosphäre

                     ist aufsteigen. Wo steigt es hin?

 Antwort: CO2 steigt nur durch advektive oder konvektive Vorgänge in der Atmosphäre auf.

               99% sinkt zu Boden!
 

Advektive :   Niederschlag = horizontrale  Zufuhr von Luftmasse -, also wärmer!

Konvektive:  Feuchtwarme - Luftmasse ,  also kälter!

 

 

Frage-Allgemein!



Was halten Sie von den Auswirkungen der ersten Krebsstudie der BRD, im Hinblick auf die Erkenntnis im Bereich der 5 fach vermehrten Krebserkrankungen durch die erneuerbaren Energien.

 

Antwort: Im Bericht steht, das im Bereich von Mek-Pom und Sachsen-Anhalt durch die Nähe zu diesen erneuerbaren Energien das am häufigsten Vorkommt.

Als Empfehlung wird eine Abstandsfläche von 3000m bzw. noch besser 5000m empfohlen zu den Ach so tollen Windrädern.

 

Der Bau dieser Windräder ist das größte Verbrechen an Mensch und Tier seit dem zweiten Weltkrieg.
Herzliche Grüße
Franz.- Reischmann

Pressesprecher

Deutsche Schutz-Gemeinschaft-Schall
für Mensch und Tier

Montag, 27. September 2021

Klima, Klima! Klima, Klima!

Viele haben nur das eine Thema und wissen trotzdem nicht Bescheid!
Sie reden trotzdem, engagieren sich und demonstrieren bis der Arzt kommt.

Hallo wach hinter der grünen Brille!
Ein e-Auto ohne CO2-frei erzeugten Strom fährt nicht klimaneutral. Sogar ein moderner Diesel verursacht HEUTE weniger CO2!

Und MORGEN mit CO2-neutralem Brennstoff würde ein "Verbrenner" genau so klimaneutral sein wie ein e-Auto mit CO2-freiem Strom. Und das dauerhaft, nicht nur als Übergangslösung!

Es gäbe dann nicht das Batterien-Umwelt-Problem und nicht das Stromtrassen- und Ladestations-Problem. Man benutzte die bestehende Tankstellen- und Speicherlogistik einfach weiter. Beispiel: Im Notfall reicht ein 5-Liter-Kanister für 100km Autofahrt oder für 5 Std Notstromaggregat für ein 1-Familienhaus.

Mal zuende denken und sich dann neu aufregen:
Was bedeuten e-Antriebe für Rettungsdienste, Feuerwehr, Polizei, THW und Bundeswehr, ja sogar das Mobilfunknetz und die Intensivstationen im Krankenhaus, wenn das Stromnetz regional länger ausfällt?

Und was ist mit Schiffen und Flugzeugen? Wollen wir die etwa mit Lastenfahrrädern ersetzen?

Deutschland 100% elektrisch geht also nicht. Wir benötigen zusätzlich die CO2-neutralen Brennstoffe!

Samstag, 25. September 2021

Fridays for Future als Festival mit Antifa und Enteignungsforderung

 tichyseinblick-24.9.21-Fridays for Future als Festival mit Antifa und Enteignungsforderung

Von Larissa Fußer
Fr, 24. September 2021
Es kommen in der Spitze laut Polizei etwas über 30.000 Menschen – Luisa Neubauer phantasiert von 100.000 Menschen: Als Querdenken vor kurzem ähnliche Zahlenspiele anstellte, reagierte die Medienöffentlichkeit noch höhnisch – hier nicht. Ist ja auch für die gute Sache.

So sieht die grüne Zukunft aus

Dahl am 23.Sept. 2021

 

Die neue Doku Headwind“21 von Marijn Poels ist jetzt online:

Pressemitteilung:

Headwind”21 stellt Fragen zur Windenergie und versucht, das globale grüne Narrativ zu visualisieren.  Letztlich reibt er die Wahrheit tief in die Wunden der Windindustrie. Poels brauchte ein halbes Jahr, um diesen Film zu recherchieren und zu produzieren, als er erstmals mit dem ehemaligen Londoner Banker Alexander Pohl in Kontakt kam, der jahrelang für eine der grünsten Banken der Welt arbeitete.
Alexander wurde allmählich klar, dass das heutige grüne System in Wirklichkeit ein egogetriebenes, korruptes und kaputtes System ist. 

Er gab das Bankgeschäft auf und wanderte mit seiner Familie in ein kleines Waldparadies im abgelegenen Nordschweden aus.  Sein Traum war es, zur Natur zurückzukehren, einen Ökobauernhof zu gründen und so viel Abstand wie möglich zwischen seiner Familie und der Industrialisierung der Natur zu schaffen. 

Bis ….. 

 Vor den Toren seines Paradiesgartens ein Windpark geplant war.
Poels und Pohl machen sich gemeinsam auf den Weg, um Fragen zu stellen und das grüne Wunderland auf seinen wahren Kern zu enträtseln. „Alexander und ich sind echte Umweltschützer“, sagt Poels, „und wir sind beide bereit, einen Aufwand zu betreiben, um das natürliche Gleichgewicht zu stabilisieren, wenn es nötig ist. 

Wir diskutieren gerne aus einer demokratischeren und ganzheitlicheren Perspektive. Aber wir haben festgestellt, dass große Unternehmen, die sich für „gute Zwecke“ engagieren, über ihr Ziel hinausschießen und die großen Interessen eine Richtung vorgeben, die korrupt und das Gegenteil von Naturmanagement ist. Es ist nicht die Überbevölkerung, es ist nicht der Unwille der Menschen, sondern es ist einfach die Ordnung des Denkens…“ Poels hat diesen Film für jedermann frei zugänglich gemacht und es geschafft, seine Geschichte vollständig durch Spenden seiner Anhänger zu finanzieren.

Samstag, 18. September 2021

Wir müssen reden...

 .. über unser Tun


... über die Natur

mehr dazu hier


.. über Versorgungsscherheit

mehr dazu hier

 

…über Strompreise

Nach aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamtes zahlen deutsche Haushalte mittlerweile die höchsten Strompreise in Europa. Bewegten sie sich 1999 noch im europäischen Mittelfeld, so kennen die hiesigen Strompreise seitdem nur eine Richtung: aufwärts. Dies ist zu einem wesentlichen Teil dem subventionierten und mehrfach privilegierten Ausbau von Windkraftanlagen zu verdanken: Über EEG-Umlage, Netzentgelte, notwendige Stabilisierungsmaßnahmen (Redispatch-Kosten) und Kuriositäten wie der Vergütung für nicht-produzierten Strom schlagen sich Ausbau und Betrieb der wetterabhängigen Erzeuger in den Strompreisen nieder. Eine soziale Schieflage ergibt sich daraus, dass einkommensschwache Haushalte einen besonders hohen Anteil für Strom ausgeben müssen (Beleg). Auch für die Wirtschaft haben sich die Strompreise zum echten Problem entwickelt. Energieintensive Industrien üben sich seit Jahren in Investitionszurückhaltung. Erweiterungsinvestitionen werden im Zweifel eher in den USA oder Frankreich getätigt. Dies führt zu einer schleichenden De-Industrialisierung.

…über gesunden Schlaf


 


Der bisherige Ausbau von Windkraftanlagen bedeutet für unzählige Mitbürger im ländlichen Raum einen erheblichen Verlust an Lebensqualität bis hin zu handfesten Gesundheitsschäden. Aktuelle Planungen lassen erwarten, dass diese Verluste und Schädigungen demnächst flächendeckend zu beklagen sein werden. Neben den psychologischen Auswirkungen des Verlusts von Heimat und Stille, der optischen Bedrängung, sowie der Belästigung durch Schlagschatten und hörbaren Lärm, ist zu den potentiell krank machenden Effekten der Windkraft das Phänomen des unhörbaren Infraschalls zu zählen. Obwohl im Prinzip seit vielen Jahren bekannt, ist dessen Wirkung immer noch kaum erforscht. Die Windkraftlobby und ihr nahestehende Kreise verbreiten seit April 2021 die These, dass sich dieses Thema wegen eines Messfehlers erledigt hätte. Tatsächlich ist das Gegenteil richtig. Die Beschwerden sind real, ihre pandemische Ausbreitung ist zu befürchten.

…und über vernünftige Alternativen.


Einspeisevorrang, Abnahmegarantie, Festpreis, baurechtliche Privilegierung, Sonderrechte bei Natur- und Artenschutz – für die Windkraftindustrie sind die Rahmenbedingungen seit über 25 Jahren ganz hervorragend.  Gleichwohl trägt die Windenergie bislang nur marginal zur Energieversorgung bei. Für ihre grundsätzlichen Probleme – die geringe Energiedichte und die Unzuverlässigkeit („Volatilität“) – ist keine realistische Lösung in Sicht. Nur der technologieoffene Wettbewerb kann uns langfristig Wohlstand, Lebens- und Umweltqualität sichern. Die Stromerzeugung der Zukunft muss den Kriterien Umweltverträglichkeit, Bezahlbarkeit und Verlässlichkeit Rechnung tragen und dahingehend fortwährend optimiert werden. Im Wettbewerb verdrängt das Bessere das Gute. Aktuell verdrängt das deutlich Schlechtere das Passable. Unser Alternative lautet:

    marktwirtschaftlicher Wettbewerb in Verbindung mit
    technologieoffener Ausweitung der Energieforschung bei
    stringentem Schutz von Mensch und Natur

…und über vernünftige Alternativen.

Einspeisevorrang, Abnahmegarantie, Festpreis, baurechtliche Privilegierung, Sonderrechte bei Natur- und Artenschutz – für die Windkraftindustrie sind die Rahmenbedingungen seit über 25 Jahren ganz hervorragend.  Gleichwohl trägt die Windenergie bislang nur marginal zur Energieversorgung bei. Für ihre grundsätzlichen Probleme – die geringe Energiedichte und die Unzuverlässigkeit („Volatilität“) – ist keine realistische Lösung in Sicht. Nur der technologieoffene Wettbewerb kann uns langfristig Wohlstand, Lebens- und Umweltqualität sichern. Die Stromerzeugung der Zukunft muss den Kriterien Umweltverträglichkeit, Bezahlbarkeit und Verlässlichkeit Rechnung tragen und dahingehend fortwährend optimiert werden. Im Wettbewerb verdrängt das Bessere das Gute. Aktuell verdrängt das deutlich Schlechtere das Passable. Unser Alternative lautet:

  • marktwirtschaftlicher Wettbewerb in Verbindung mit
  • technologieoffener Ausweitung der Energieforschung bei
  • stringentem Schutz von Mensch und Natur

Sonntag, 12. September 2021

Keine Windkraftanlagen im Wald - Rettet den Regenwald e.V.

 

Der Reinhardswald ist das „Schatzhaus der europäischen Wälder“. Doch in Hessens größtem Waldgebiet sollen 20 Windräder errichtet werden. Örtliche Umweltschützer wollen das Projekt verhindern und sind nicht allein. Bundesweit wehren sich Bürger gegen Windkraftanlagen im Wald.

www.regenwald.org

Freitag, 10. September 2021

Kurze Rede an die wohlstands-verwahrlosten Luxuskinder

Carlos A. Gebauer, Gastautor / 09.09.2021

Eine Generation, die nicht mehr weiß, was körperliche Arbeit ist, bekämpft den Motor und setzt auf Muskelkraft.

Es ist die Generation Zentralheizung, die glaubt, Wärme komme einfach aus der Wand. Die Generation, die nie Kohle aus dem Keller in den fünften Stock geschleppt hat, um es warm zu haben.

Ohne Aufzug. Die Generation, die nicht einmal mehr den Satz auf den Mülltonnen kennt „Keine heiße Asche einfüllen“.

Eine Generation, die jeden erdenklichen Luxus – von der Waschmaschine über den Wäschetrockner bis zur Spülmaschine und von der elektrischen Zahnbürste über den Akkurasierer bis zum Kaffeevollautomaten – für naturgegeben hält.

Es ist diese Generation, die nun ganze Städte zu Fußgängerzonen umbauen will, damit die alternde Bevölkerung ihre Wasserkästen möglichst nicht nach Hause transportieren kann, sondern Flasche für Flasche einkaufen muss; so wie sie auch jede einzelne Flasche aus dem Müll fischt, um das Pfand in Rente zu wechseln.

Die wohlstandsverwahrlosten Luxuskinder, deren Schweiß bislang allenfalls im Fitnessstudio floss. All diese Entschleuniger und Natureinklangsfetischisten, die Work-Life-Balancierer und Latte-Macchiato-Jonglierer werden lernen: Motorsägen und Elektrobohrer, Fahrstühle und Lkws, sie alle wurden nicht erfunden, um das Biotop des dreifach gefächerten Wildlurchs oder das Habitat der fluoreszierenden Zwerglaus zu stören, sondern um den endlosen Schmerz, die ächzende Pein und das zerrende Keuchen bei der Bewältigung alltäglichen Tuns zu reduzieren, um das Leben lebenswerter und die Welt freundlicher zu gestalten.

Ich wage vorauszusehen: Erst wenn Ihr Euer letztes Bettgestell, Eure letzte Schrankwand, Euren letzten Bierkasten und Euren letzten Gartengrill im Nieselregen eines Herbstnebeltages auf dem Lastenfahrrad den Berg hochgezerrt habt, werdet Ihr begreifen, warum Opa froh war, ein Auto zu besitzen.

Und wenn Ihr dann in einer anschließenden Zwischenphase wieder zwischen Bergen von Pferdeäpfeln über die Straßen gehüpft seid, dann kommt der Tag, an dem Ihr Euer Lastenfahrrad in einem glücktriefenden Moment zum Sperrmüll stellt.

Sei’s drum: Jede Generation hat das Recht, aus ihrer eigenen Dummheit zu lernen. Schmerzen sind der beste Lehrer.

Zuerst erschienen bei eigentümlich frei.

 

Freitag, 3. September 2021

Pressestimmen

newstral-24-9-21-250 Prozent „Gasflation“- Droht Deutschland jetzt das Briten-Szenario

tichyseinblick-
24.9.21-Fridays for Future als Festival mit Antifa und Enteignungsforderung

NZ-24.9.21-Europa schlittert vor dem Winter in eine Energiekrise

Welt-24.9.2021- Klimawandel- Ist der Mensch wirklich schuld an Erderwärmung und Klimakrise

Spektrum-15.9.2021-Bestäuber im Sinkflug

rbb24-8.9.2021-Was mit alten Windrädern passiert

Amazon-Wie die Wissenschaftler der Welt für den »Klimawandel« weichgeklopft wurden

Deutschlandradio-17.9.2021-Steigender Strombedarf - Metall-Arbeitgeber für Rückkehr zur Atomenergie

Welt 9.9.21 Politik der Verbote- Dieses Land ist eine Warnung für alle

DWN 9.9.21 Klima_ Studie zerreißt Klima-Aktionismus der Grünen

Westfalen-Blatt 9.9.21 Gefährden Windräder Europas größte Vogelwarte

tichyseinblick.de 8.9.21 Die künstlich erzeugte Angst vor der Fünf-Grad-Erwärmung

nebelspalter.ch 7.9.21 Wissenschaftlicher Frontalangriff auf den Weltklimarat

 Riff-Reporter 7.9.21 Diese Energiewende ist ein Irrweg  auch hier

derstandard.de 2. Der Klimawandel und Folgen für die Energiewende

 tichyseinblick.de 6.9.21 Retuschen und falsche Interviewte Die verzerrte Wirklichkeit der Öffentlich-Rechtlichen

Merkur  7.9.21 Stadtwerke- Hürden für Windkraft zu hoch

pro-lausitz.de Industrieverband warnt vor einem Vorziehen des Kohleausstiegs

 capital.de 7.9.21 Deutschland sitzt in der selbst gebauten Energiefalle

N.Z.Z.  6.9.21 Deutschland- Wo die Blamage politischer Alltag ist

exxpress.at 6.9.21 Preise auf Rekordhoch- Trifft uns jetzt die Energiekostenkeule

Welt 6.9.21 „Wir werden einen hohen Preis bezahlen“

Welt 5.9.21 Klimawandel: Wahrheiten über das gefährliche Wetter 

kalteSonne.de 5.9.21 Wie die Sonnenaktivität in Deutschland

tichyseinblick.de 5.9.21 Was das EuGH-Urteil für die deutsche Energiewirtschaft und -politik bedeutet

NZZ 5.9.21 Bundestagswahl- Der Mittelstand fürchtet Rot-rot-grün

derstandard.de 4.9.21 Das lukrative zweite Leben von Atommüll - Zukunft
Fabian Sommavilla

F.A.Z  4.9.21 Umfrage:Ist Klimaschutz gerecht? 

exxpress 4.9.21 Anna Dobler: Warum ich nicht die Grünen wählen werde

3sat.4.9.21 Kampf um Strom - Welchen Preis zahlen wir für die - Energiewende?

blackout news 3.9.21 Stromversorgung: Erste Industriebetriebe verlassen Deutschland

taz, 3.9.21 Konferenz zum Artensterben: Unangenehme Wahrheiten

F.A.Z  4.9.21 Umweltverbände wollen Klimaschutz erzwingen

Aachener Zeitung 3.9.21 Klimakrise- BDI hält vorzeitigen Kohleausstieg für schwierig

F.A.Z  3.9.21 Taunuskamm- Grüne Einflussnahme auf Windradprozess-

tichyseinblick.de, 3.9.21 Flaute treibt Energiepreis auf Rekordhöhe  v. Holger Gouglas

F.A.Z , 3.9.21 Bundesnetzagentur - Deutschlands Regulierer ist nicht unabhängig genug

Vernunftkraft.de, 3.9.21  Sichere Versorgung? Chaos droht, v. K-E. Wagner

Die Welt, 3.9.21 DUH und Greenpeace - Jetzt beginnt die Ära der Klimaklagen, v. Daniel Zwick

ntv, 2.9.21 NABU zeigt sich entsetzt: Klima spielt für ältere Wähler kaum Rolle 

Zeit 2.9.21 Im Moment überwiegen die Hinweise, dass der Golfstrom nicht kippt

der Freitag,  Klimawandel ǀ „Grünes Wachstum“ wird uns nicht retten 

Energiewende: 9.21 Offenen Auges in den Untergang

Blick.ch 8.8.21 Rotorblatt von Windrad stürzt in Österreich zu Boden

F.A.Z 13.8.21 Der bedenkenlose Landschaftsverbrauch

Donnerstag, 26. August 2021

Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“

 Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,
 
sie kündigen in der Sonntagsausgabe der FAS  bei einem Wahlsieg ein Planungsbeschleunigungspaket binnen 100 Tagen an
 


Zitat:
 

„Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) will im Falle eines Sieges bei der
 
Bundestagswahl in den ersten hundert Tagen seiner Amtszeit ein
 
Planungsbeschleunigungspaket vorlegen, zu dem auch ein „Fast-Track-
 
Genehmigungsverfahren“ gehören soll. Dieses Vorhaben werde er „zuallererst
 
anpacken“, sagte Laschet der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Um
 
Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu bewahren und international nicht abgehängt
 
zu werden, müsse man in Deutschland „schneller planen, genehmigen und
 
umsetzen“ können.  

 
 

Dafür müsse zunächst das Verbandsklagerecht beschränkt werden, sagte Laschet der Zeitung. Außerdem sollten gerichtliche Klagen nur jenen möglich sein, die auch am Verwaltungsverfahren beteiligt gewesen seien. Das sei heute nicht so. „Sie können klagen, obwohl Sie im ganzen langen Verfahren zuvor nie Bedenken geäußert haben“, kritisierte der Unionspolitiker. Hier sei eine europarechtskonforme Neuregelung nötig. Ohne solche Schritte könnten Großprojekte wie die Energiewende „nie zum Erfolg werden“, warnte Laschet. Das beschleunigte Verfahren solle unter anderem für Stromtrassen, Windräder und Bahnstrecken gelten sowie für Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum, sagte er der „FAS“. „Dies nützt den Menschen unmittelbar: schnellere
 
Bauzeiten, schnelleres Internet im ländlichen Raum, schnellere Bahnverbindungen.“
Soweit es um Genehmigungsverfahren bei Windanlagen geht werden vom Bundesverband Windenergie und anderen nicht belastbare Zahlen in Umlauf gebracht,. So wird behauptet, dass Genehmigungsverfahren für Windnlagen sechs Jahre (Min ister Olaf Scholz) oder sogar sieben Jahre (DR. Markus Krebber, RWE) dauerten.
 

Diese Zahlen können wir nicht bestätigen.
 

Schon das InvestitionsBeschlG hat Anwohnern viele Rechte genommen: Es gibt nur noch eine gerichtliche Instanz, das Widerspruchsverfahren ist abgeschafft, fast kein Eilverfahren ist mehr möglich usw
 


Im Beschleunigungsverfahren könnte eine Windanlage schon heute nach 6 Monaten genehmigt werden. Für Windanlagen braucht es deshalb gar keinen „Fast-Track“. Den gibt es schon jetzt. Der Durchschnitt der Genehmigungen liegt dennoch bei 2 bis 3 Jahren. Uns ist in ganz Deutschland kein Genehmigungsverfahren bekannt, das 6 oder 7 Jahre gedauert hat. Warum also dauern manche Verfahren etwas länger bzw länger als 6 Monate. Hier eine Liste der wesentlichen Ursachen:
 
 
1.
 Die Projektierer legen unvollständige Unterlagen vor. Sehr häufig sind die Unterlagen – aus
 unserer Sicht vorsätzlich - fehlerhaft.
 

2  
 Die Projektierer wollen besonders nah an die Wohnbebauung, also unter 1000m Abstand.
 Dann sind Probleme intendiert. Zudem sind damit enteignungsgleiche Eingriffe in das Eigentum der Anwohner verbunden. Wenn Betroffene ihre Heimat gegen Braunkohletagebaue verteidigen dürfen so gilt das nicht weniger für Betroffene deren Heimat durch Windindustrieanlagen zerstört werden soll.  
 

3.  
 Die Projektierer wollen in Schutzgebieten bauen. Schon 25% aller Windanlagen stehen in
 Schutzgebieten. Das ist mit dem Schutzanspruch für 30% aller Gebiete zum Schutz der
 Biodiversität im Rahmen des EU Vorschriften unvereinbar. Dazu läuft bereits ein
 Verletzungsverfahren der EU gegen die Bundesrepublik Deutschland.  
 Das EU-Recht fordert zahlreihe Rücksichtnahmen auf die Natur und die Bevölkerung.
 Immer mehr EU-Recht ist nicht umgesetzt oder wird nicht beachtet
 

4.  
 Komplexe Vorbelastungen durch immer häufiger schon existierende Windanlagen oder
 andere Lärm- und Schallquellen. Je mehr Windanlagen errichtet werden, desto dichter
 stehen sie und desto häufiger kommt es zu rechtlichen Herausforderungen durch
 Vorbelastungen.
 

5.  
 Windanlagen schränken immer häufiger andere Gebietsplanungen von Kommunen ein,
 sowohl Gewerbe – wie auch Wohngebiete. Beide werden aber dringend gebraucht.
 

6.
 Windanlagen sind heute industrielle Großanlagen mit 260m und mehr Gesamthöhe. Solche
 Großanlagen bedürfen umfassender und vertiefender Planungen und Prüfungen.
 

7.
 Die Personalausdünnung bei den Genehmigungsbehörden hat dramatische Auswirkungen
 auf die Verfahren. Diese Verantwortung und Ursache ist öffentlich zu machen.
 
 
8.
 Bitte bedenken Sie die Rechtsweggarantie gem. Art 20 GG.
 Der singuläre Fall „Corona“ sollte singulär bleiben.
 

9.
Nach Meinung von unabhängigen Energiefachleuten ist eine Stromversorgung allein auf
 Basis von Wind- und Solarstrom nicht sicher, In jedem Monat- so zeigen die Daten der
 Bundeszetzagentur- gibt es leider 5-6 Tage, an denen Sonnen und Wind fast keinen Beitrag
 zur Stromversorgung leisten. Durch immer komplexeres Strommangement zur Erhaltung der
 Netzstabilität wird dazu die Stromkosten weiter verteuern, wenn Kern und Kohlekraftwerke
 abgeschaltet sind.
 

10.
 Bisher werden 70 % des Primärenergiebedarfs aus dem Ausland impostiert. Wenn die
 eigenen Energie-Ressourcen in Deutschland abgeschaltet werden, wird noch mehr Energie
 importiet werden müssen,  Dazu ist Nord Stream 2 ein  Teil der Lösung. Oder wozu sonst ist
 diese Leitung gegen die USA und NGO durchgesetzt worden?  
 
Bitte bedenken Sie diesen Teil Ihrer Verlautbarung. Wir empfehlen, dass Sie wie bisher als Ministerpräsident in NRW auch als CDU Vorsitzender und Kanzlerkandidat  den Wählerinnen und Wählern Wege aufzeigen, die technologisch, ökologisch und ökonomisch realisiebar sind.
 
Volker Tschischke

Sonntag, 22. August 2021

Wieviel Zappelstrom verträgt das Netz

 Ein Vortrag von Prof. Sinn

https://www.youtube.com/watch?v=rV_0uHP3BDY

 Münchner Seminar, 18.12.2017 www.ifo.de/de/w/7GwZaVJ8 Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts a.D. 

Dienstag, 17. August 2021

Industriebetriebe kurzzeitig vom Stromnetz genommen

niza. Frankfurt Am vergangenen Samstag fuhr die Stromerzeugung in Deutschland wieder einmal Achterbahn. Wie üblich an sonnenverwöhnten Tagen im August, speisten Solaranlagen tagsüber kräftig ins Netz ein. Doch in Richtung Abend änderte sich das Bild, und zwar schlagartig: Lieferte die Photovoltaik von 13 bis 14 Uhr noch mehr als 30 000 Megawattstunden und damit so viel wie kein anderer Energieträger, schrumpfte die Einspeisung zwischen 19 und 20 Uhr auf weniger als 3000 Megawattstunden zusammen. Für das Stromnetz blieb das nicht folgenlos: Weil die Nachfrage in den Abend hinein praktisch unverändert bei rund 50 000 Megawattstunden verharrte, mussten Reserven wie Pumpspeicher aktiviert werden. Braunkohlekraftwerke liefen auf Hochtouren, auch wurde vermehrt Strom importiert. 

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Donnerstag, 5. August 2021

Landtag verabschiedet neues Gesetz zum Ausbau der Windindustrie

  betrifft auch Haaren.

Kein neuer Windindustriestandort im Kreis Paderborn mehr nötig

LEE NRW bestätigt Aussage der Bürgerinitiativen im Paderborner Land

Bereits seit mehreren Jahren verweisen die Bürgerinitiativen, ihre Regionalbündnisse und zuletzt ihr Landesverband Vernunftkraft NRW e.V. auf die enorme Leistungssteigerung, die die modernen Windindustrieanlagen inzwischen aufweisen. In der Anhörung des Bauausschusses Ende Mai im Düsseldorfer Landtag forderte der Sachverständige der CDU Landtagsfraktion, der Fürstenberger Hubertus Nolte, zu einem Paradigmenwechsel beim Ausbau der Windstromerzeugung auf: Mehr Leistung statt mehr Anlagen. Volker Tschischke von Vernunftkraft NRW unterstrich diese Forderung ebenfalls und schilderte noch einmal die Eindrücke und Belastungen durch die WKA vor Ort im Paderborner Land in der Sitzung vor dem Landtag.

In dieser Woche meldete sich der Landesverband Erneuerbare Energien (LEE) NRW zu Wort und bestätigte die Aussage des Sachverständigen. ,,Die Anlagen sind nicht nur leistungsstärker, sondern auch effizienter geworden: Dank höherer Türme und optimierter Rotorblätter „ernten" sie heute mehr Windenergie aus der angeströmten Rotorfläche. An einem mittleren Binnenlandstandort produziert eine Windenergieanlage mittlerweile rund zehn Mal so viel sauberen Strom wie noch zur Jahrtausendwende" (LEE NRW, Hintergrundpapier zur Studie „Volllaststunden von Windenergieanlagen", 23.07.2021). Grundlage ist eine Studie der WindGuard im Auftrag der Lobbyverbände LEE und BWE, deren Ergebnis bereits seit Ende 2020 vorliegt, aber jetzt erst bekannt gemacht wurde.

Im Kreis Paderborn stehen ab 2021 eine Vielzahl von Repoweringprojekten an, hier werden viele Altanlagen, die nun aus der Förderung fallen, durch neue ersetzt. Positive Beispiele sind die Vorhaben bei Elisenhof und am Attler Ort zwischen Etteln und Ebbinghausen. Am Attler Ort sollen 13 Neuanlagen gebaut werden, die 30 Altanlagen ersetzten, bei Elisenhof ersetzten 2 Neuanlagen 9 alte. In beiden Fällen ist mit einer Verdoppelung der Windstromproduktion zu rechnen.

Hubertus Nolte rechnet damit, dass sich allein mit dem Repowern von Altanlagen an konfliktfreien und - armen Standorten in den kommenden Jahren die Stromproduktion aus Windenergie im Kreis Paderborn nahezu verdoppeln, wenn nicht gar verdreifachen wird.