Montag, 7. Mai 2018

Energiewende und Klimaschutz in Deutschland ...

... stehen immer noch im Widerspruch zueinander
Obwohl beim derzeitigen Vorgehen zur Energiewende nachweislich der CO2-Ausstoß weiter steigen muss, je mehr Windräder in Betrieb gehen, wird mit harten Bandagen weitergemacht. Die Branche weigert sich, auf immer weitere Steigerung der Profite zu verzichten, und wiegelt sogar die Leute auf. Die Lobby hat sogar die Presse im Griff. Unter publikumswirksamem Gejammer, aber in Wirklichkeit aus Eigennutz.
Jetzt geht's über die Internet-Medien weiter. Siehe die Fake-News in den Argumenten der jüngsten Campact-Petition "Klimaschutz und Kohleausstieg":
"Die Union drischt auf den Klimaschutz ein. Jetzt will Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) auch noch den Ausbau der Erneuerbaren Energien verschleppen. Sonder-Ausschreibungen auf der Kippe!"
Diese Behauptung ist frech und grundweg falsch: Altmeier und andere bemängeln lediglich, dass der schrittweise Abbau der Subventionen, wie er unter der vorigen Bundesregierung beschlossen in 2017 in 4 Schritten vollzogen wurde, Anfang 2018 von der Netzagentur entgegen den eigenen Regeln unterbrochen(!) wurde. Vorgesehen war eigentlich das Abschmelzen der Subventionen, um Bezahlbarkeit und Akzeptanz der Energiewende zu verbessern und damit die Energiewende langfristig zu sichern!
Jetzt in 2018 bekommen informierte Bürger langsam die Wut, weil immer noch nicht gelöst ist, was schon lange als Kernproblem bekannt war. Die Verbandslobby hat wieder mal erfolgreich ihre Geldquelle verteidigt und die Verbraucher zahlen.
In Deutschland gab es mal einen wohlgeordneten Atomausstieg und eine Energiewende, deren Beschlüsse wegen ihrer Tragweite begleitet wurden von einer Ethik-Kommission. Aber vor 7 Jahren, am 11. März 2011 gab es das Erbeben in Japan, in dessen Folge das Kernkraftwerk Fukushima havarierte. Danach gingen in Deutschland die Pferde durch. Sie galoppieren noch heute ungezügelt ..

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