.... die anderen von Flächenfraß und Gigantomanie.
Fakt ist: Der Bau riesiger Solarparks auf bis zu 300 Hektar Ackerland – das sind etwa 420 Fußballfelder - lässt niemanden kalt. Betreiber und Bauherren sind Energieunternehmen, Investoren, Kommunen und Landwirte. Die größten Solarparks entstehen derzeit im Osten – immer häufiger auf fruchtbarem Ackerland. Der Grund: Dort sind oft deutlich größere zusammenhängende Flächen verfügbar.
Die Verpächter bekommen in der Regel Pachtpreise, die weit über den mit Landwirtschaft erzielbaren Erlösen liegen – derzeit werden zwischen 1000 und 3000 Euro je Hektar geboten. In Brandenburg liegt die Durchschnittspacht für landwirtschaftliche Flächen bei 190 Euro und in Sachsen-Anhalt bei 290 Euro je Hektar. Die Verpächter bekommen also mehr als das Zehnfache der mit Landwirtschaft erzielbaren Pachterlöse.
Hinzu kommt die Laufzeit dieser Verträge beträgt 30 oder mehr Jahre und bedeutet für den Verpächter – im Vergleich zur Landbewirtschaftung – leicht verdientes Geld. Die für einen 30-Jahreszeitraum aufsummierten Pachtsummen liegen bei einer entsprechender Größe der Flächen schnell bei mehreren Millionen Euro – wie die aktuelle Beispielsrechnungen der Onlineseite landverpachten.de zeigen.
Gigantomanie frisst Ackerland
Der Grund für den Boom ist relativ einfach: Die Kosten für Photovoltaik sind binnen eines Jahrzehnts um mehr als 80 Prozent gefallen. Damit ist für die neuen Großanlagen keine staatliche Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz mehr nötig.
Hinzu kommt: Die am Jahresanfang in Kraft getretene neue Förderung durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) förderte auch Großanlagen bis zum Abstand von 200 Metern an Autobahnen und Bahntrassen. Bisher waren es nur 110 Meter.
Diese Entwicklung hat in vor allem in Ostdeutschland einen regelrechten Boom beim Bau von gigantischen Solarparks ausgelöst. Denn: Neben den hohen Einnahmen verkauft man auch noch ein gutes Gewissen – nämlich etwas für den Klimaschutz zu tun. Deshalb sind auch viele Kommunen – wie etwa die Stadt Potsdam – mit dabei. Doch das ist nicht zuletzt wegen des erheblichen Verlustes von knappem Ackerland fragwürdig.
Betreiber und Finanziers sind oft große Energieunternehmen, wie etwa die südwestdeutsche EnBW. Aber auch sogenannte Investoren, Landwirte und, wie schon gesagt, auch Kommunen sind mit von der Partie. Und die Liste der geplanten Projekte wird immer länger und die Projekte immer größer.
Einige der spektakulärsten Großanlagen und Projekte, bei denen die Investitionssummen mitunter 100 Millionen Euro erreichen sind:
Solarpark Weesow-Willmersdorf (bei Berlin) auf 164 ha mit 187 Megawatt (MW)
Solarpark Satzkorn bei Potsdam auf 76 ha und mit 65 MW
Solarpark Haßleben, Boitzenburger Land auf 190 ha (ursprünglich 280 ha) mit jetzt 175 MW
Solarpark Sydower Fließ (bei Bernau) auf etwa 200 ha
Senftenberg (166 MW), Neuhardenberg ( 145 MW) und Groß Dölln (128 MW)
In vielen Regionen formt sich Protest – aus ganz verschiedenen Gründen. So sagt der Chef des Brandenburger Umwelt und Naturschutzbundes (BUND) Carsten Preuss gegenüber dem Onlineportal Niederlausitz aktuell: „Nun hat ein Wettrennen um die Ackerflächen begonnen. Ackerflächen für riesige Solarparks zu nutzen ist jedoch der falsche Weg. Stattdessen müssen Dachflächenpotentiale künftig konsequent für Photovoltaik-Anlagen genutzt werden.“ Ackerflächen sollen der Nahrungs- und Futtermittelproduktion dienen, betont der brandenburgische Umweltschützer.
In der Gemeinde Tempelfelde hat sich vor dem Hintergrund des Baus einer gigantischen 200-ha-Solaranlage eine Bürgerinitiative gebildet. Man hat die Kommune und den Investoren zum Dialog aufgefordert – wobei der Investor in diesem Fall offenbar ein großer Landwirtschaftsbetrieb ist. Auffällig ist, dass sich die meisten Großanlagen im Moment auf den Osten konzentrieren – eben weil es hier große zusammenhängende Ackerflächen gibt.
Die Bürgerinitiative aus Tempelfelde erinnert in ihrem Aufruf deshalb auch an das Buch von Juli Zeh - Unter Leuten - dort ging die Sache für die beteiligten Landwirte jedenfalls nicht gut aus.
Der ehemalige Bürgerrechtler und Bundestagsabgeordnete der Grünen, Werner Schulz, sagt gegenüber dem RBB über die 200 Hektar-Mega-Anlage im ückermärkischen Haßleben: „Wir haben in Ostdeutschland viele Fehlentwicklungen erlebt - überdimensionierte Kläranlagen, falsch ausgewiesene Gewerbegebiete. Und wir haben es erneut mit etwas zu tun, wo so ein Wildwuchs ausgebrochen ist und der Osten wieder zum Experimentierfeld, in diesem Fall für Finanzhaie wird“.
Nach Schulzes Meinung sollte man deshalb ein Moratorium vereinbaren – also die Genehmigungen ausetzen -–, um solche Mega-Vorhaben zunächst einmal zu stoppen und dann zu entscheiden wie es weitergehen kann. Das will im übrigen auch der BUND.
Deutlich höherer Flächenverbrauch als bei Windkraft
Der Brandenburger Landwirtschafts- und Umweltminister Axel Vogel (Grüne) sagte gegenüber dem RBB, dass nicht nur die Uckermark im Visier der Investoren ist, wo inzwischen für 1.500 Hektar Anfragen vorliegen. „In allen Landkreisen Brandenburgs gibt es Investoren auf der Suche nach geeigneten Flächen. Der Grund ist einfach: Mit dem Solaranlagen lässt ein viel mehr Geld verdienen als mit dem Anbau von Getreide. „Das sehen wir als ausgesprochen problematisch an“, sagt der Minister.
Interessanterweise hat die Bodenverwertungsgesellschaft (BVVG) die seit der Wende ostdeutschen Flächen verkauft, bereits 2017 auf Betreiben Brandenburgs entschieden, keine Flächen mehr zur Photovoltaik-Nutzung abzugeben. Hintergrund war damals eine Initiative der Freien Wähler Brandenburg, die sich dagegen gewandt hatte „Nahrungsproduktion und lokale Landwirtschaft den erneuerbaren Energien zu opfern“.
Das brandenburgische Landwirtschaftsministerium begründet den Stopp der Ausschreibungen damals auch mit der schlechteren Effizienz im Vergleich zur Windenergie. Photovoltaik-Anlagen würden 83-fach mehr Fläche als Windkraftanlagen für die gleiche Energiemenge benötigen, hatte das Brandenburger Ministerium damals festgellt. Das ist nun aber offenbar nicht mehr wichtig.
Dr. Olaf Zinke, agrarheute
am Mittwoch, 12.05.2021
Landesverband NRW der Bürgerinitiativen für vernünftige Energiepolitik
Montag, 21. Juni 2021
Die einen sprechen von Goldgräberstimmung .....
Durch Solarparks sterben Vögel
Zumindest in Amerika.
Das ist eine für viele Betreiber und Tierschützer ziemlich unerwartete Folge des gewaltigen Solarbooms der letzten Jahre. Auch in Deutschland und anderen Ländern, mit einem ähnlichen Boom bei Solaranlagen, dürfte die Situation nicht viel anders ein. Das Problem ist aber: Niemand weiß bisher genau, wie und warum die Vögel in den Solarparks sterben.
Und es ist ein Problem für eine Energieart, die eigentlich als sehr umweltfreundlich gilt. In den USA hat man bereits auf dieses Phänomen reagiert, berichtete im vorigen Jahr das US-Wirtschaftsmagazin Wired. Dort hatte sich schon 2013 eine Gruppe von Versorgungsunternehmen, Wissenschaftlern und Umweltorganisationen zur „Avian Solar Working Group“ zusammengeschlossen. Ziel war es, Strategien zur Eindämmung des Vogelsterbens in den großen Solarparks zu entwickeln.
„Es gab nur sehr wenig Forschung über die Auswirkungen der Solarenergie auf Vögel“, sagt Misti Sporer, leitende Umweltwissenschaftlerin bei Duke Energy, einem Stromversorger, und Mitglied der Arbeitsgruppe, gegenüber Wired. „Was bedeutet es also, wenn man einen toten Vogel findet? Niemand wusste es wirklich.“ Und es erwies sich als sehr schwierig, belastbare Daten über das Sterben von Vögeln in Solaranlagen zu bekommen.
Im Jahr 2016 kam eine erste Studie ihrer Art zu dem Ergebnis, dass Hunderte von Solarparks in den USA jährlich fast 140.000 Vögel töten könnten. Die Forscher erwarteten, dass sich diese Zahl verdreifachen wird, wenn alle derzeit geplanten Solarparks ans Netz gehen. Außerdem es ist schwer zu sagen, wie genau oder vollständig diese Zahlen sind.
Der Großteil der Überwachung von Solarparks wird derzeit von Leuten durchgeführt, die von den Projektbesitzern beauftragt wurden, und es gibt keine einheitlichen Richtlinien für das Durchsuchen von Solaranlagen nach toten Vögeln. Es ist schwierig, die Gesamtzahl der Todesfälle anhand der tatsächlich gefundenen Vögel abzuschätzen, zum Teil, weil Aasfresser manchmal mit Vogelkadavern davonkommen.
Diese Faktoren könnten bedeuten, dass die gemeldeten Zahlen niedrige Schätzungen sind. Einige Solarbefürworter sagen jedoch, dass die Branche zu Unrecht angegriffen wird. Sie verweisen auf die Zahl des Vogelsterbens aus anderen Gründen. Eine Studie aus dem Jahr 2013 ergab beispielsweise, dass Katzen jedes Jahr in den USA zwischen 1,4 Milliarden und 3,7 Milliarden Vögel töten.
Yuki Hamada, ein biophysikalischer Wissenschaftler an der Argonne, sagt jedoch: „Diese Vogelprobleme der Solarparks sind ein wichtiges Anliegen und zudem etwas, was die Branche der erneuerbaren Energien unbedingt verstehen und abschwächen möchte.“
Dr. Olaf Zinke, agrarheute
am Mittwoch, 16.06.2021 - 12:14
Mittwoch, 9. Juni 2021
Unterstützung der Petition "Stoppt den Windwahn im Sauerland und Siegerland"
Wir bitten um Unterstützung der Petition "Stoppt den Windwahn im Sauerland und Siegen.Wittgenstein"
Zur Petition benutzt den folgenden Link
https://www.petitionen.com/stoppt_den_windwahn_im_sauerland_und_siegen_wittgenstei?s=87003866
Liebe Unterstützer,
bitte helft uns dabei, unsere Heimat, das Sauerland und Siegerland, mit ihrer einzigartigen Landschaft, den Bergen, Seen und Wäldern zu erhalten.
Die Bezirksregierung in Arnsberg hat einen Erarbeitungsbeschluss für einen neuen Regionalplan für ausschließlich die Teilregionen Kreis Olpe, Märkischer Kreis und Kreis Siegen-Wittgenstein gefasst.
Der Regionalplan-Entwurf sieht gemäß Ziffer 8.1-1 Z
- 89 "Windenergiebereiche" mit
- über 1300 möglichen Windrädern (Höhe bis zu 250 m)
vor.
Die gesamte Fläche der geplanten Windenergiebereiche umfasst 7.718 ha. Das wiederum entspricht in etwa der Größe von 10.800 Fußballfeldern!
Um diesen massiven Eingriff in die Natur zu unterbinden, benötigen wir Deine Stimme.
Wir sind ein großer Zusammenschluss von zahlreichen Bürgerinitiativen aus unserer Region.
Weitere Informationen zu dem Regionalplan-Entwurf, unseren Bürgerinitiativen und den Bedenken findest Du auf unseren Internetseiten, die weiter unten aufgeführt werden.
Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die unten genannten Bürgerinitiativen und erhebe Einspruch gegen die Ausweisung von Windenergiebereichen im Regionalplan der Bezirksregierung Arnsberg, Räumlicher Teilplan Kreis Olpe, Märkischer Kreis und Kreis Siegen-Wittgenstein. Über Windenergiebereiche auf ihrem Gebiet sollen ausschließlich die Kommunen entscheiden.
Wichtig: Nach Unterzeichnung der Petition erhältst Du eine automatische Bestätigungsmail. Nur wenn Du Deine Stimmabgabe über den darin enthaltenen Link bestätigst, wird Deine Stimme gewertet.
ACHTUNG: Die Bestätigungsmail kann gelegentlich auch im Spam-Ordner eingehen.
Dienstag, 18. Mai 2021
Ärztliche Sicht auf die krankmachende Wirkung ...
... von Windrädern auf
lebende Organismen und der sog. Rechenfehler durch die BGR
Windräder emittieren unbestrittenermaßen hörbaren Lärm und Infraschall. Mit
zunehmender Höhe und Anzahl der Anlagen wächst die Gefahr negativer
Gesundheitseinwirkungen auf Menschen und Tiere.
Zahlreiche Menschen sind bereits schwer gesundheitlich und irreversibel
geschädigt. Ihre Anzahl nimmt mit den entstehenden Industrieparks aus
Windrädern durch Überlagerungseffekte rasant zu. Wir rechnen mit einer
epidemiologischen Zunahme mit hoher Dunkelziffer, da sich viele Beschwerden
z.B. in einer schnellen Verschlechterung von Herz-Kreislaufbeschwerden
äußern.
Wahrheit wird nicht dadurch zur Lüge, dass wir die Augen davor verschließen:
Wurden die Messungen der BGR (Bundesanstalt für Geowissenschaften und
Rohstoffe) in den Jahren 2004 - 2010 noch an einer WKA Typ Vestas 47 mit
einer Nabenhöhe von 80 Metern und Nennleistung 660 KW vorgenommen,
betragen die Höhen der heutigen Anlagen bis zu 250 Metern - mit
Nennleistungen bis über 5 MW. Auf Berghöhen wie z.B. in den Mittelgebirgen
addieren sich die Höhen bis zu 600 Meter Gesamthöhe zu einzelnen
Wohnorten. Je größer die Anlage umso mehr verschiebt sich das Spektrum des
Schalls zu niedrigeren Frequenzen von unter 0,1 bis 16 Hz. Je höher eine
Anlage, desto weiter trägt ihr Infraschall.
Die Wahrheit ist:
1) dass der sog. Rechenfehler der BGR aus einem Fehler der Umrechnung
des Schalldrucks der Einheit Pascal nach Dezibel besteht. Der Schalldruck
bleibt der gleiche.
Dazu Prof. Christian Vahl: „Nach der BGR-Korrektur werden die
Beschwerden der Infraschall-Betroffenen nicht mehr im Bereich von größer 90 Dezibel geäußert, sondern bereits im Bereich zwischen 60 und
70 Dezibel.“ Die Finnischen Daten und auch die aus der Nurse Cohort der
Dänischen Publikation zeigen eindeutig schon Probleme > 20 dB über
dem normalen Hintergrund auf.
2) dass in Deutschland eine epidemiologische Zunahme der unbestreitbar
schädigenden Auswirkungen des impulshaltigen Infraschalls festzustellen
ist, und es inzwischen Berichte und Warnungen aus allen Ländern der
Welt mit Windrädern gibt
3) dass es keinen Schutz von Menschen und Tieren außer durch einen
ausreichenden Abstand und begrenzten Höhen gibt, da die
physikalischen Eigenschaften des Infraschalls Wellenlängen von z.B. bei
0,1 Hz = 3400 Meter, bei 1 Hz bereits 340 Meter haben und
Gebäudehüllen durchdringen.
4) dass es besonders empfindliche Personenkreise gibt wie Kinder,
Ungeborene, Schwangere und Kranke, die dieser Einwirkung schutzlos
ausgeliefert sind.
Siehe auch unter: https://www.dsgs-info.de/schall/schwangere-kinder/
5) dass zu dem in der Luft übertragenen Infraschall der im Boden
übertragene Körperschall kommt. Es kann zu Überlagerungseffekten in
Innenräumen kommen, die zu einer Verstärkung des Schalls führen. In
Räumen können sich stehende Wellen („Raummoden“) ausbilden, die
maximale Intensität an den Wänden haben, wo z.B. ein Kinderbettchen
steht.
6) dass die Aussage, die Wissensbasis sei lückenhaft, den Staat nicht vom
Vorsorgeprinzip für die Gesundheit seiner Bürger entbindet und ihn
verpflichtet, den nach GG garantierten Rechtsanspruch auf seine
körperliche Unversehrtheit (Artikel 2 Abs.2) aktiv auch gegenüber
Dritten durchzusetzen.
7) dass es nirgendwo in der natürlichen Umgebung etwas Vergleichbares
zum impulshaltigen und tonhaltigen Infraschall ausgehend von
Windrädern, gibt.
8) dass die krankmachende Wirkung insbesondere von den sich ständig
wiederholenden Schalldrucksprüngen (Impulsen) herrührt, die beim
Durchgang des Rotors am Windrad-Turm entstehen.
9) dass schädigende äußere Einflüsse nicht davon abhängen, ob wir sie
bewusst wahrnehmen
10) dass nach dem Dosis-Wirkungsprinzip eine chronische Belastung mit
einem krankmachenden Faktor (Agens) keine Regenerations-
möglichkeit für den betroffenen Organismus zulässt, Folgeerkrankungen
vorprogrammiert sind und dies an dem selbstgewählten Ort des
„Zuhauseseins“, der Erholung und der Familien.
11) dass die noch gültige TA Lärm mit ihrem Anhang zum Infraschall immer
noch keine Messungen des Infraschalls von 0,1 - 8 Hz vorsieht und mit
ungeeigneten Messverfahren die Impulshaltigkeit nicht erfasst und der
neue Entwurf der zugehörigen DIN 45680 eine weiterhin ungeeignete dB(A)
- Bewertung mit Glättung der Spitzen vornimmt. Die Impulshaltigkeit wird
wiederum nicht erfasst.
Der aktuelle internationale Stand der Wissenschaft lässt folgende Aussage zu:
Technisch erzeugter und impulshaltiger Infraschall führt bei längerer Exposition
- das bedeutet im Fall der Windräder am Ort des täglichen Lebens bis zu 24
Stunden, Wochen und Jahre zu Konzentrationsschwäche und
Leistungsminderung, Forcierung von Herz-Kreislauferkrankungen,
Schlaflosigkeit, Lernstörungen bei Kindern, Abwehrschwäche und sogar
Krebsentstehung (Diese Aufzählung ist nicht vollständig). Dieser Infraschall hat
außer seinen Wirkungen auf das Ohr und distinkte Gehirnareale extraaurale
Wirkungen auf die molekulare Ebene des lebenden Organismus, die zu einem
schnell einsetzenden Energiedefizit auf allen Zellebenen führen mit allen daraus
folgenden Konsequenzen. Infraschall wird im militärischen Bereich bis heute als
nicht tödliche Waffe zur Schwächung des unerwünschten Gegenübers
eingesetzt.
Welche Politiker und Entscheidungsträger würden ihre Familie und Kinder
dieser Gefahr aussetzen wollen?
Unbestreitbar wird ein weiterer Ausbau zu Verstärkung der Auswirkungen im
Sinne einer zunehmenden „Verschallung“ auch der Städte führen. Diese riesige
Umweltverschmutzung, die zu Lasten der in ihnen lebenden Menschen, Tiere
und Landschaften geht, muss auf einen sofortigen Prüfstand. In einigen
Gebieten Norddeutschlands sind weitgehende Landschaftsabschnitte zu
Industriegebieten geworden, es droht eine Entsiedelung der Menschen
(Beispiel: Dithmarscher Marsch), Tiere halten sich dort nicht mehr oder nur
unter größter Gefahr auf. Inzwischen bedrohen die dichten Anlagen den
internationalen Vogelzug. Und wissen wir nicht schon längst, dass unser
Wohlergehen und Gesundheit auch von einer gesunden und intakten Umwelt –
dem ureigensten Umweltschutz – abhängen?
Haben wir aus der Vergangenheit, als Asbest in den Fokus geriet, nichts
gelernt?
Konsequenzen für eine verantwortliche Politik:
Entsprechende Schallfrequenzen sind nach geeigneter DIN-Norm zu erfassen
und in die Bewertung des impulshaltigen und tonhaltigen Infraschalls,
ausgehend von Windrädern, aufzunehmen. Dies ist auch bei schon
bestehenden Anlagen notwendig und muss zu sofortiger Abschaltung der
Anlagen führen, die schädigende Emissionen auf ihre Nachbarschaft ausüben.
Spätestens jetzt brauchen wir - unter Beteiligung von unabhängigen Ärzten und
Wissenschaftlern - ein sofortiges Moratorium für den weiteren Ausbau mit
allen daraus folgenden Konsequenzen, auch wenn die Politik „mit Hinweisen
auf einen Rechenfehler“ sich ihrer Verantwortung entziehen will.
Die Politik kann die medizinische Unbedenklichkeit nicht vorweisen!
Dr. med. Ursula Bellut-Staeck
Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der DSGS e.V.
am 12.05.2021
Die Autorin ist unabhängig und nicht von Infraschall selbst betroffen.
Die Quellen zu den Aussagen können über die DSGS e.V. erfragt werden unter:
https://www.dsgs-info.de
Peter P. Jaeger
Vorsitzender der DSGS e.V.
DSGS e.V. / Deutsche Schutz-Gemeinschaft-Schall für Mensch und Tier e.V. www.dsgs-info
.de
Sitz: Wilhelm-Böhmer-Str.21 52372 Kreuzau Tel. 02422 – 95 98 823 kontakt@dsgs-info.de
Samstag, 15. Mai 2021
Artikel Wärme durch Windkraft
„Wenn Windkraftanlagen Energie ernten, verteilen sie die Wärme in der unteren Atmosphäre um. Landwirte nutzen den Effekt seit Jahrzehnten“, lautet der Subtitel. Und weiter: „Windkraftanlagen verändern das Klima durch die Vermischung der Luftmassen in der unteren Atmosphäre, was völlig unabhängig von den Prozessen des Klimawandels erfolgt.“
Windräder in den USA erreichen Höhen bis zu 300 Metern. Bisher wurden 60.000 Turbinen installiert, die jährlich 300 Milliarden kWh Strom erzeugen. Jede Turbine hat Rotorblätter von 50 Meter Länge, gleich einem halben Fußballfeld. Die Anlagen sind so konstruiert, dass sie mehr kinetische Energie abziehen als um sich herum lenken, erklärt der Autor. Während die Turbinen permanent Windenergie abschöpfen, reduzieren sie die Windgeschwindigkeiten und erzeugen langsamer strömende, turbulente Nachläufe, wodurch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Impulsaustausch zwischen Erdoberfläche und der unteren Atmosphäre großflächig verändert werden. Wie Messungen über deutschen Offshore-Windparks in der Nordsee ergaben, können die Nachläufe hinter den Turbinen bis 75 Kilometer lang sein. Mit den aufeinander folgenden Turbinenreihen dehnen sie sich räumlich aus. Die großräumigen Klimaeffekte aufgrund der reduzierten Windgeschwindigkeiten werden hier nicht erörtert.
Miller untersuchte den Temperaturanstieg nahe der Erdoberfläche, der erfolgt, wenn die in größerer Höhe normalerweise wärmere und trockenere Luft nach unten gewirbelt und mit oberflächennaher Luft durchmischt wird. Nachts ist der Wärme-Effekt durch Windkraft stärker als tagsüber, weil die solargetriebene atmosphärische Durchmischung fehlt. Tag- und Nachtunterschiede aufgrund von satellitengestützten oder bodennahen Messungen werden bereits in fast einem Dutzend US-Studien diskutiert. Miller hat nächtliche Satellitenbilder über Nordtexas ausgewertet und eine Erwärmung von 2 bis 4 ° Celsius noch mehrere Kilometer hinter den Turbinenreihen festgestellt. Andere Beobachtungen über Windparks in Texas schätzen einen jährlichen Erwärmungseffekt bei Nacht auf 0,3 ° bis 0,6 ° Celsius.
Für die verantwortlichen Politiker führt aufgrund des jetzt objektiv feststellbaren Wärmeeffektes der Windenergie kein Weg mehr daran vorbei, sich endlich mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass Windenergie-Abschöpfung auf hohem Niveau den Klimawandel nicht eindämmt, sondern unmittelbar zu einem Temperaturanstieg führt. Mit Lee Miller macht ein weiterer erfahrener Atmosphärenforscher die Gesellschaften auf den Umwelteinfluss durch „dramatisch erhöhte vertikale Mischraten von hohen und bodennahen Luftmassen“ infolge der Windkraft-Abschöpfung aufmerksam.
Autorin: D. Jestrzemski
Sonntag, 25. April 2021
Guter Artikel von Daniel Wetzel und Axel Bojanowski in Welt am Sonntag
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiHidvm8pnwAhUFCuwKHS3lBu8Q_1N6BAgFEAY&url=https%3A%2F%2Ftwitter.com%2FWELTAMSONNTAG%2Fstatus%2F1386198285854052353%3Fref_src%3Dtwsrc%255Egoogle%257Ctwcamp%255Eserp%257Ctwgr%255Etweet&usg=AOvVaw0ggUWDBNPNwW4sJ1d250_H
Vom Ende der Evolution und des Menschen
Thema „Vom Ende der Evolution und des Menschen – Die Bedeutung der Biodiversität für unser Überleben“
Mittwoch, 21. April 2021
Balsaholz - Windkraft führt zu Kahlschlag im Regenwald
In einem Rotorblatt stecken rund 15 Kubikmeter Balsaholz, das nicht nur eines der leichtesten Hölzer der Welt ist. (Quelle: Windkraft-Journal)
Nach Wikipedia werden pro Windrad 67,5 t Balsa Holz als Skelettstruktur für die Windradflügel verarbeitet. Man bedenke, die Rotorblätter werden länger und größer. Die Onlineplattform Global ForestWatch erkannte durch Satellitenbilder einen ungewöhnlich starken Kahlschlag in Ecuador. Mehr dazu
-> hier und
Keiner kümmert sich um Schrott abgebrannter Windräder
Landkreis Holzminden antwortet nicht – Betreiber schwer auffindbar
Quelle: DEWEZET veröffentlicht am 05.04.2021 um 17:00 Uhr
https://www.dewezet.de/region/weserbergland/bodenwerder_artikel,-bilder-zeigen-keiner-kuemmert-sich-um-schrott-abgebrannter-windraeder-_arid,2676301.html
Resolution zur Bundestagswahl
Aufruf
1. Resolution zur Bundestagswahl
Wir appellieren, sich aktiv einzubringen! Diese Resolution
https://www.vernunftkraft.de/Resolution21/
zur Bundestagswahl sollte in pers. Anschreiben verwendet werden. Jeder sollte sein Abgeordneten oder Parteifreund vor Ort anschreiben und auf Probleme des massiven Windindustrieausbaus und geplante Gestzesänderungen (siehe unten) verweisen. Es bleibt die Hoffnung, dass die Parteien Ihre Wahlprogramme anpassen und entschärfen.
Eine brutalere Zerstörung der Landschaft, als sie mit Windindustrierädern zu spicken und zu verriegeln, hat zuvor keine Phase der Industrialisierung verursacht. Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass in Deutschland, unsere Landschaften, unsere Gesundheit und die Natur durch massenweise Installationen von Windindustrieanlagen weiter zerstört wird.
2. Das Bundesnaturschutzgesetz gerät unter Beschuss
Weil die Länder eigene Regelung in Bezug auf Artenschutz treffen können, will das Umweltministerium nun das Bundesumweltgesetz anpassen.
-> Link
Ziel ist es, den Genehmigungsstau für WKA aufzulösen und dementsprechend den Artenschutz auszuhölen. Es geht immer noch um den Beschluss der Konferenz der Umweltminister der Länder (UMK) einen Signifikanzrahmen (Standardisierter Bewertungsrahmen zur Ermittlung einer signifikanten Erhöhung des Tötungsrisikos im Hinblick auf Brutvogelarten an Windenergieanlagen an Land) festzulegen.
Wir appellieren dringend dem entgegenzuwirken, eine weitere Aufweichung zu Gunsten einer sehr ineffizienten Technologie darf es nicht geben!
Denn weiter werden Greifvögel und Seeadler zerteilt, wie hier in Bremerhaven.
->Link https://seeadlerschutz.de/2021/02/26/wann-lenkt-das-land-endlich-ein-seeadler-von-windkraftanlage-zerteilt/
Überblick aller Gesetzesanpassungen hier
->Link http://www.vi-rettet-brandenburg.de/intern/nachrichten/Attacken-auf-Natur-und-Menschenschutz.html




