Montag, 21. Juni 2021

Die einen sprechen von Goldgräberstimmung .....

 .... die anderen von Flächenfraß und Gigantomanie.

Fakt ist: Der Bau riesiger Solarparks auf bis zu 300 Hektar Ackerland – das sind etwa 420 Fußballfelder - lässt niemanden kalt. Betreiber und Bauherren sind Energieunternehmen, Investoren, Kommunen und Landwirte. Die größten Solarparks entstehen derzeit im Osten – immer häufiger auf fruchtbarem Ackerland. Der Grund: Dort sind oft deutlich größere zusammenhängende Flächen verfügbar.

Die Verpächter bekommen in der Regel Pachtpreise, die weit über den mit Landwirtschaft erzielbaren Erlösen liegen – derzeit werden zwischen 1000 und 3000 Euro je Hektar geboten. In Brandenburg liegt die Durchschnittspacht für landwirtschaftliche Flächen bei 190 Euro und in Sachsen-Anhalt bei 290 Euro je Hektar. Die Verpächter bekommen also mehr als das Zehnfache der mit Landwirtschaft erzielbaren Pachterlöse.

Hinzu kommt die Laufzeit dieser Verträge beträgt 30 oder mehr Jahre und bedeutet für den Verpächter – im Vergleich zur Landbewirtschaftung – leicht verdientes Geld. Die für einen 30-Jahreszeitraum aufsummierten Pachtsummen liegen bei einer entsprechender Größe der Flächen schnell bei mehreren Millionen Euro – wie die aktuelle Beispielsrechnungen der Onlineseite landverpachten.de zeigen.
Gigantomanie frisst Ackerland


Der Grund für den Boom ist relativ einfach: Die Kosten für Photovoltaik sind binnen eines Jahrzehnts um mehr als 80 Prozent gefallen. Damit ist für die neuen Großanlagen keine staatliche Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz mehr nötig.

Hinzu kommt: Die am Jahresanfang in Kraft getretene neue Förderung durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) förderte auch Großanlagen bis zum Abstand von 200 Metern an Autobahnen und Bahntrassen. Bisher waren es nur 110 Meter.

Diese Entwicklung hat in vor allem in Ostdeutschland einen regelrechten Boom beim Bau von gigantischen Solarparks ausgelöst. Denn: Neben den hohen Einnahmen verkauft man auch noch ein gutes Gewissen – nämlich etwas für den Klimaschutz zu tun. Deshalb sind auch viele Kommunen – wie etwa die Stadt Potsdam – mit dabei. Doch das ist nicht zuletzt wegen des erheblichen Verlustes von knappem Ackerland fragwürdig.

Betreiber und Finanziers sind oft große Energieunternehmen, wie etwa die südwestdeutsche EnBW. Aber auch sogenannte Investoren, Landwirte und, wie schon gesagt, auch Kommunen sind mit von der Partie. Und die Liste der geplanten Projekte wird immer länger und die Projekte immer größer.

Einige der spektakulärsten Großanlagen und Projekte, bei denen die Investitionssummen mitunter 100 Millionen Euro erreichen sind:

    Solarpark Weesow-Willmersdorf (bei Berlin) auf 164 ha mit 187 Megawatt (MW)
    Solarpark Satzkorn bei Potsdam auf 76 ha und mit 65 MW
    Solarpark Haßleben, Boitzenburger Land auf 190 ha (ursprünglich 280 ha) mit jetzt 175 MW
    Solarpark Sydower Fließ (bei Bernau) auf etwa 200 ha
    Senftenberg (166 MW), Neuhardenberg ( 145 MW) und Groß Dölln (128 MW)



In vielen Regionen formt sich Protest – aus ganz verschiedenen Gründen. So sagt der Chef des Brandenburger Umwelt und Naturschutzbundes (BUND) Carsten Preuss gegenüber dem Onlineportal Niederlausitz aktuell: „Nun hat ein Wettrennen um die Ackerflächen begonnen. Ackerflächen für riesige Solarparks zu nutzen ist jedoch der falsche Weg. Stattdessen müssen Dachflächenpotentiale künftig konsequent für Photovoltaik-Anlagen genutzt werden.“ Ackerflächen sollen der Nahrungs- und Futtermittelproduktion dienen, betont der brandenburgische Umweltschützer.  

In der Gemeinde Tempelfelde hat sich vor dem Hintergrund des Baus einer gigantischen 200-ha-Solaranlage eine Bürgerinitiative gebildet. Man hat die Kommune und den Investoren zum Dialog aufgefordert – wobei der Investor in diesem Fall offenbar ein großer Landwirtschaftsbetrieb ist. Auffällig ist, dass sich die meisten Großanlagen im Moment auf den Osten konzentrieren – eben weil es hier große zusammenhängende Ackerflächen gibt.

Die Bürgerinitiative aus Tempelfelde erinnert in ihrem Aufruf deshalb auch an das Buch von Juli Zeh - Unter Leuten - dort ging die Sache für die beteiligten Landwirte jedenfalls nicht gut aus.

Der ehemalige Bürgerrechtler und Bundestagsabgeordnete der Grünen, Werner Schulz, sagt gegenüber dem RBB über die 200 Hektar-Mega-Anlage im ückermärkischen Haßleben: „Wir haben in Ostdeutschland viele Fehlentwicklungen erlebt - überdimensionierte Kläranlagen, falsch ausgewiesene Gewerbegebiete. Und wir haben es erneut mit etwas zu tun, wo so ein Wildwuchs ausgebrochen ist und der Osten wieder zum Experimentierfeld, in diesem Fall für Finanzhaie wird“.

Nach Schulzes Meinung sollte man deshalb ein Moratorium vereinbaren – also die Genehmigungen ausetzen -–, um solche Mega-Vorhaben zunächst einmal zu stoppen und dann zu entscheiden wie es weitergehen kann. Das will im übrigen auch der BUND.
Deutlich höherer Flächenverbrauch als bei Windkraft

Der Brandenburger Landwirtschafts- und Umweltminister Axel Vogel (Grüne) sagte gegenüber dem RBB, dass nicht nur die Uckermark im Visier der Investoren ist, wo inzwischen für 1.500 Hektar Anfragen vorliegen. „In allen Landkreisen Brandenburgs gibt es Investoren auf der Suche nach geeigneten Flächen. Der Grund ist einfach: Mit dem Solaranlagen lässt ein viel mehr Geld verdienen als mit dem Anbau von Getreide. „Das sehen wir als ausgesprochen problematisch an“, sagt der Minister.

Interessanterweise hat die Bodenverwertungsgesellschaft (BVVG) die seit der Wende ostdeutschen Flächen verkauft, bereits 2017 auf Betreiben Brandenburgs entschieden, keine Flächen mehr zur Photovoltaik-Nutzung abzugeben. Hintergrund war damals eine Initiative der Freien Wähler Brandenburg, die sich dagegen gewandt hatte „Nahrungsproduktion und lokale Landwirtschaft den erneuerbaren Energien zu opfern“.

Das brandenburgische Landwirtschaftsministerium begründet den Stopp der Ausschreibungen damals auch mit der schlechteren Effizienz im Vergleich zur Windenergie. Photovoltaik-Anlagen würden 83-fach mehr Fläche als Windkraftanlagen für die gleiche Energiemenge benötigen, hatte das Brandenburger Ministerium damals festgellt. Das ist nun aber offenbar nicht mehr wichtig.


 Dr. Olaf Zinke, agrarheute
am Mittwoch, 12.05.2021

Durch Solarparks sterben Vögel

 Zumindest in Amerika.

Das ist eine für viele Betreiber und Tierschützer ziemlich unerwartete Folge des gewaltigen Solarbooms der letzten Jahre. Auch in Deutschland und anderen Ländern, mit einem ähnlichen Boom bei Solaranlagen, dürfte die Situation nicht viel anders ein. Das Problem ist aber: Niemand weiß bisher genau, wie und warum die Vögel in den Solarparks sterben.

Und es ist ein Problem für eine Energieart, die eigentlich als sehr umweltfreundlich gilt. In den USA hat man bereits auf dieses Phänomen reagiert, berichtete im vorigen Jahr das US-Wirtschaftsmagazin Wired. Dort hatte sich schon 2013 eine Gruppe von Versorgungsunternehmen, Wissenschaftlern und Umweltorganisationen zur „Avian Solar Working Group“ zusammengeschlossen. Ziel war es, Strategien zur Eindämmung des Vogelsterbens in den großen Solarparks zu entwickeln.

„Es gab nur sehr wenig Forschung über die Auswirkungen der Solarenergie auf Vögel“, sagt Misti Sporer, leitende Umweltwissenschaftlerin bei Duke Energy, einem Stromversorger, und Mitglied der Arbeitsgruppe, gegenüber Wired. „Was bedeutet es also, wenn man einen toten Vogel findet? Niemand wusste es wirklich.“ Und es erwies sich als sehr schwierig, belastbare Daten über das Sterben von Vögeln in Solaranlagen zu bekommen.

Im Jahr 2016 kam eine erste Studie ihrer Art zu dem Ergebnis, dass Hunderte von Solarparks in den USA jährlich fast 140.000 Vögel töten könnten. Die Forscher erwarteten, dass sich diese Zahl verdreifachen wird, wenn alle derzeit geplanten Solarparks ans Netz gehen. Außerdem es ist schwer zu sagen, wie genau oder vollständig diese Zahlen sind.

Der Großteil der Überwachung  von Solarparks wird derzeit von Leuten durchgeführt, die von den Projektbesitzern beauftragt wurden, und es gibt keine einheitlichen Richtlinien für das Durchsuchen von Solaranlagen nach toten Vögeln. Es ist schwierig, die Gesamtzahl der Todesfälle anhand der tatsächlich gefundenen Vögel abzuschätzen, zum Teil, weil Aasfresser manchmal mit Vogelkadavern davonkommen.

Diese Faktoren könnten bedeuten, dass die gemeldeten Zahlen niedrige Schätzungen sind. Einige Solarbefürworter sagen jedoch, dass die Branche zu Unrecht angegriffen wird. Sie verweisen auf die Zahl des Vogelsterbens aus anderen Gründen. Eine Studie aus dem Jahr 2013 ergab beispielsweise, dass Katzen jedes Jahr in den USA zwischen 1,4 Milliarden und 3,7 Milliarden Vögel töten.

Yuki Hamada, ein biophysikalischer Wissenschaftler an der Argonne, sagt jedoch: „Diese Vogelprobleme der Solarparks sind ein wichtiges Anliegen und zudem etwas, was die Branche der erneuerbaren Energien unbedingt verstehen und abschwächen möchte.“
Dr. Olaf Zinke, agrarheute
am Mittwoch, 16.06.2021 - 12:14

Mittwoch, 9. Juni 2021

Unterstützung der Petition "Stoppt den Windwahn im Sauerland und Siegerland"

Wir bitten um Unterstützung der Petition "Stoppt den Windwahn im Sauerland und Siegen.Wittgenstein"

Zur Petition benutzt den folgenden Link

https://www.petitionen.com/stoppt_den_windwahn_im_sauerland_und_siegen_wittgenstei?s=87003866

 Liebe Unterstützer,

bitte helft uns dabei, unsere Heimat, das Sauerland und Siegerland, mit ihrer einzigartigen Landschaft, den Bergen, Seen und Wäldern zu erhalten.

Die Bezirksregierung in Arnsberg hat einen Erarbeitungsbeschluss für einen neuen Regionalplan für ausschließlich die Teilregionen Kreis Olpe, Märkischer Kreis und Kreis Siegen-Wittgenstein gefasst.

 

Der Regionalplan-Entwurf sieht gemäß Ziffer 8.1-1 Z

  • 89 "Windenergiebereiche" mit
  • über 1300 möglichen Windrädern (Höhe bis zu 250 m)

vor.

Die gesamte Fläche der geplanten Windenergiebereiche umfasst 7.718 ha. Das wiederum entspricht in etwa der Größe von 10.800 Fußballfeldern!

 

Um diesen massiven Eingriff in die Natur zu unterbinden, benötigen wir Deine Stimme.

Wir sind ein großer Zusammenschluss von zahlreichen Bürgerinitiativen aus unserer Region.

Weitere Informationen zu dem Regionalplan-Entwurf, unseren Bürgerinitiativen und den Bedenken findest Du auf unseren Internetseiten, die weiter unten aufgeführt werden.

 

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die unten genannten Bürgerinitiativen und erhebe Einspruch gegen die Ausweisung von Windenergiebereichen im Regionalplan der Bezirksregierung Arnsberg, Räumlicher Teilplan Kreis Olpe, Märkischer Kreis und Kreis Siegen-Wittgenstein. Über Windenergiebereiche auf ihrem Gebiet sollen ausschließlich die Kommunen entscheiden.

Wichtig: Nach Unterzeichnung der Petition erhältst Du eine automatische Bestätigungsmail. Nur wenn Du Deine Stimmabgabe über den darin enthaltenen Link bestätigst, wird Deine Stimme gewertet.

ACHTUNG: Die Bestätigungsmail kann gelegentlich auch im Spam-Ordner eingehen.

 

 

Dienstag, 18. Mai 2021

Ärztliche Sicht auf die krankmachende Wirkung ...

... von Windrädern auf
lebende Organismen und der sog. Rechenfehler durch die BGR
Windräder emittieren unbestrittenermaßen hörbaren Lärm und Infraschall. Mit
zunehmender  Höhe  und  Anzahl  der  Anlagen  wächst  die  Gefahr  negativer
Gesundheitseinwirkungen auf Menschen und Tiere.

Zahlreiche  Menschen  sind  bereits  schwer  gesundheitlich  und  irreversibel
geschädigt.  Ihre  Anzahl  nimmt  mit  den  entstehenden  Industrieparks  aus
Windrädern  durch  Überlagerungseffekte  rasant  zu.  Wir  rechnen  mit  einer
epidemiologischen Zunahme mit hoher Dunkelziffer, da sich viele Beschwerden
z.B.  in  einer  schnellen  Verschlechterung  von  Herz-Kreislaufbeschwerden
äußern.

Wahrheit wird nicht dadurch zur Lüge, dass wir die Augen davor verschließen:

Wurden  die  Messungen  der  BGR  (Bundesanstalt  für  Geowissenschaften  und
Rohstoffe)  in  den  Jahren  2004  -  2010  noch  an  einer  WKA  Typ  Vestas  47  mit
einer  Nabenhöhe  von  80  Metern  und  Nennleistung  660  KW  vorgenommen,
betragen  die  Höhen der  heutigen  Anlagen  bis  zu  250  Metern  -  mit
Nennleistungen bis über 5 MW.  Auf Berghöhen wie z.B. in den Mittelgebirgen
addieren  sich  die  Höhen  bis  zu  600  Meter  Gesamthöhe  zu  einzelnen
Wohnorten. Je größer die Anlage umso mehr verschiebt sich das Spektrum des
Schalls  zu  niedrigeren  Frequenzen  von  unter  0,1  bis  16  Hz.  Je  höher  eine
Anlage, desto weiter trägt ihr Infraschall.

Die Wahrheit ist:

   1)  dass der  sog. Rechenfehler  der  BGR aus  einem Fehler  der  Umrechnung
      des Schalldrucks der Einheit Pascal nach Dezibel besteht. Der Schalldruck
      bleibt der gleiche.

      Dazu  Prof.  Christian  Vahl:  „Nach  der  BGR-Korrektur  werden  die
      Beschwerden  der  Infraschall-Betroffenen  nicht  mehr  im  Bereich  von  größer 90 Dezibel geäußert, sondern bereits im Bereich zwischen 60 und
  70 Dezibel.“ Die Finnischen Daten und auch die aus der Nurse Cohort der
  Dänischen  Publikation  zeigen  eindeutig  schon  Probleme  >  20  dB  über
  dem normalen Hintergrund auf.

2)  dass  in  Deutschland  eine  epidemiologische  Zunahme  der  unbestreitbar
   schädigenden Auswirkungen des impulshaltigen Infraschalls festzustellen
   ist,  und  es  inzwischen  Berichte  und  Warnungen  aus  allen  Ländern  der
   Welt mit Windrädern gibt

3)  dass  es  keinen  Schutz  von  Menschen  und  Tieren  außer  durch  einen
   ausreichenden  Abstand  und  begrenzten  Höhen   gibt,  da  die
   physikalischen  Eigenschaften  des  Infraschalls  Wellenlängen  von  z.B.  bei
   0,1  Hz  =  3400  Meter,  bei  1  Hz  bereits  340  Meter  haben  und
   Gebäudehüllen durchdringen.

4)  dass  es  besonders  empfindliche  Personenkreise  gibt  wie  Kinder,
   Ungeborene,  Schwangere  und  Kranke,  die  dieser  Einwirkung  schutzlos
   ausgeliefert sind.

    Siehe auch unter: https://www.dsgs-info.de/schall/schwangere-kinder/

5)  dass  zu  dem  in  der  Luft  übertragenen  Infraschall  der  im  Boden
   übertragene  Körperschall  kommt.  Es  kann  zu  Überlagerungseffekten  in
   Innenräumen  kommen,  die  zu  einer  Verstärkung  des  Schalls  führen.  In
   Räumen  können  sich  stehende  Wellen  („Raummoden“)  ausbilden,  die
   maximale  Intensität an den Wänden haben,  wo z.B. ein Kinderbettchen
   steht.

6)  dass  die  Aussage,  die  Wissensbasis  sei  lückenhaft,  den  Staat  nicht  vom
   Vorsorgeprinzip  für  die  Gesundheit  seiner  Bürger  entbindet  und  ihn
   verpflichtet,  den  nach  GG garantierten  Rechtsanspruch  auf  seine
   körperliche  Unversehrtheit  (Artikel  2  Abs.2)  aktiv  auch  gegenüber
   Dritten durchzusetzen.

7)  dass  es  nirgendwo  in  der  natürlichen  Umgebung  etwas  Vergleichbares
   zum  impulshaltigen  und  tonhaltigen  Infraschall  ausgehend  von
   Windrädern, gibt.

8)  dass  die  krankmachende  Wirkung  insbesondere  von  den  sich  ständig
   wiederholenden  Schalldrucksprüngen  (Impulsen)  herrührt,  die  beim
   Durchgang des Rotors am Windrad-Turm entstehen.

9)  dass  schädigende  äußere  Einflüsse  nicht  davon  abhängen,  ob  wir  sie
   bewusst wahrnehmen


   10) dass  nach  dem  Dosis-Wirkungsprinzip  eine  chronische  Belastung  mit
      einem  krankmachenden  Faktor  (Agens)  keine  Regenerations-
      möglichkeit für den betroffenen Organismus zulässt, Folgeerkrankungen
      vorprogrammiert  sind  und  dies  an  dem  selbstgewählten  Ort  des
      „Zuhauseseins“, der Erholung und der Familien.

   11) dass die noch gültige TA Lärm mit ihrem Anhang  zum Infraschall immer
      noch  keine  Messungen  des  Infraschalls  von  0,1  -  8  Hz  vorsieht  und  mit
      ungeeigneten  Messverfahren  die  Impulshaltigkeit  nicht  erfasst  und  der
      neue Entwurf der zugehörigen DIN 45680 eine weiterhin ungeeignete dB(A)
      -  Bewertung  mit  Glättung  der  Spitzen vornimmt.  Die Impulshaltigkeit wird
      wiederum nicht erfasst.

Der aktuelle internationale Stand der Wissenschaft lässt folgende Aussage zu:

Technisch erzeugter und impulshaltiger Infraschall führt bei längerer Exposition
-  das  bedeutet  im  Fall  der  Windräder  am  Ort  des  täglichen  Lebens  bis  zu  24
Stunden,    Wochen   und   Jahre   zu   Konzentrationsschwäche   und
Leistungsminderung,     Forcierung     von     Herz-Kreislauferkrankungen,
Schlaflosigkeit,  Lernstörungen  bei  Kindern,  Abwehrschwäche  und  sogar
Krebsentstehung (Diese Aufzählung ist nicht vollständig). Dieser Infraschall hat
außer  seinen  Wirkungen  auf  das  Ohr  und  distinkte  Gehirnareale  extraaurale
Wirkungen  auf die molekulare  Ebene des lebenden Organismus, die zu  einem
schnell einsetzenden Energiedefizit auf allen Zellebenen führen mit allen daraus
folgenden Konsequenzen. Infraschall wird im militärischen Bereich bis heute als
nicht  tödliche  Waffe  zur  Schwächung  des  unerwünschten  Gegenübers
eingesetzt.

Welche  Politiker  und  Entscheidungsträger  würden  ihre  Familie  und  Kinder
dieser Gefahr aussetzen wollen?


Unbestreitbar  wird  ein  weiterer  Ausbau  zu  Verstärkung  der  Auswirkungen  im
Sinne einer zunehmenden „Verschallung“ auch der Städte führen. Diese riesige
Umweltverschmutzung,  die  zu  Lasten  der  in  ihnen  lebenden  Menschen,  Tiere
und  Landschaften  geht,  muss  auf  einen  sofortigen  Prüfstand.  In  einigen
Gebieten  Norddeutschlands  sind  weitgehende  Landschaftsabschnitte  zu
Industriegebieten  geworden,  es  droht  eine  Entsiedelung  der  Menschen
(Beispiel:  Dithmarscher  Marsch),  Tiere  halten  sich  dort  nicht  mehr  oder  nur
unter  größter  Gefahr  auf.  Inzwischen  bedrohen  die  dichten  Anlagen  den
internationalen  Vogelzug.  Und  wissen  wir  nicht  schon  längst,  dass  unser
Wohlergehen und Gesundheit auch von einer gesunden und intakten Umwelt –
dem ureigensten Umweltschutz – abhängen?

Haben  wir  aus  der  Vergangenheit,  als  Asbest  in  den  Fokus  geriet,  nichts
gelernt?


Konsequenzen für eine verantwortliche Politik:

Entsprechende  Schallfrequenzen  sind  nach  geeigneter  DIN-Norm  zu  erfassen
und  in  die  Bewertung  des  impulshaltigen  und  tonhaltigen  Infraschalls,
ausgehend  von  Windrädern,  aufzunehmen.  Dies  ist  auch  bei  schon
bestehenden  Anlagen  notwendig  und  muss  zu sofortiger  Abschaltung  der
Anlagen führen, die schädigende Emissionen auf ihre Nachbarschaft ausüben.

Spätestens jetzt brauchen wir - unter Beteiligung von unabhängigen Ärzten und
Wissenschaftlern  -  ein  sofortiges  Moratorium  für  den  weiteren  Ausbau mit
allen  daraus folgenden  Konsequenzen,  auch  wenn  die  Politik  „mit  Hinweisen
auf einen Rechenfehler“ sich ihrer Verantwortung entziehen will.  

Die Politik kann die medizinische Unbedenklichkeit nicht vorweisen!



Dr. med. Ursula Bellut-Staeck

Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der DSGS e.V.

am 12.05.2021

Die Autorin ist unabhängig und nicht von Infraschall selbst betroffen.

Die Quellen zu den Aussagen können über die DSGS e.V. erfragt werden unter:

https://www.dsgs-info.de

Peter P. Jaeger
Vorsitzender der DSGS e.V.












     DSGS e.V. / Deutsche Schutz-Gemeinschaft-Schall für Mensch und Tier e.V.     www.dsgs-info
                                                                          .de
     Sitz:    Wilhelm-Böhmer-Str.21    52372 Kreuzau    Tel. 02422 – 95 98 823    kontakt@dsgs-info.de




 

Samstag, 15. Mai 2021

Artikel Wärme durch Windkraft

„Wärme durch Windkraft“ lautet die Überschrift eines neuen Aufsatzes von Lee Miller, Mitarbeiter des Instituts für Atmosphären- und Umweltforschung in Lexington, US-Bundesstaat Massachusetts. Veröffentlicht wurde der zweiseitige Artikel im August 2020 in der Zeitschrift „Physics today“. Mittlerweile ist die zweite Seite im Internet gelöscht worden, möglicherweise wegen der dort angeführten brisanten Daten.

„Wenn Windkraftanlagen Energie ernten, verteilen sie die Wärme in der unteren Atmosphäre um. Landwirte nutzen den Effekt seit Jahrzehnten“, lautet der Subtitel. Und weiter: „Windkraftanlagen verändern das Klima durch die Vermischung der Luftmassen in der unteren Atmosphäre, was völlig unabhängig von den Prozessen des Klimawandels erfolgt.“

Windräder in den USA erreichen Höhen bis zu 300 Metern. Bisher wurden 60.000 Turbinen installiert, die jährlich 300 Milliarden kWh Strom erzeugen. Jede Turbine hat Rotorblätter von 50 Meter Länge, gleich einem halben Fußballfeld. Die Anlagen sind so konstruiert, dass sie mehr kinetische Energie abziehen als um sich herum lenken, erklärt der Autor. Während die Turbinen permanent Windenergie abschöpfen, reduzieren sie die Windgeschwindigkeiten und erzeugen langsamer strömende, turbulente Nachläufe, wodurch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Impulsaustausch zwischen Erdoberfläche und der unteren Atmosphäre großflächig verändert werden. Wie Messungen über deutschen Offshore-Windparks in der Nordsee ergaben, können die Nachläufe hinter den Turbinen bis 75 Kilometer lang sein. Mit den aufeinander folgenden Turbinenreihen dehnen sie sich räumlich aus. Die großräumigen Klimaeffekte aufgrund der reduzierten Windgeschwindigkeiten werden hier nicht erörtert.

Miller untersuchte den Temperaturanstieg nahe der Erdoberfläche, der erfolgt, wenn die in größerer Höhe normalerweise wärmere und trockenere Luft nach unten gewirbelt und mit oberflächennaher Luft durchmischt wird. Nachts ist der Wärme-Effekt durch Windkraft stärker als tagsüber, weil die solargetriebene atmosphärische Durchmischung fehlt. Tag- und Nachtunterschiede aufgrund von satellitengestützten oder bodennahen Messungen werden bereits in fast einem Dutzend US-Studien diskutiert. Miller hat nächtliche Satellitenbilder über Nordtexas ausgewertet und eine Erwärmung von 2 bis 4 ° Celsius noch mehrere Kilometer hinter den Turbinenreihen festgestellt. Andere Beobachtungen über Windparks in Texas schätzen einen jährlichen Erwärmungseffekt bei Nacht auf 0,3 ° bis 0,6 ° Celsius.

Für die verantwortlichen Politiker führt aufgrund des jetzt objektiv feststellbaren Wärmeeffektes der Windenergie kein Weg mehr daran vorbei, sich endlich mit der Tatsache auseinanderzusetzen, dass Windenergie-Abschöpfung auf hohem Niveau den Klimawandel nicht eindämmt, sondern unmittelbar zu einem Temperaturanstieg führt. Mit Lee Miller macht ein weiterer erfahrener Atmosphärenforscher die Gesellschaften auf den Umwelteinfluss durch „dramatisch erhöhte vertikale Mischraten von hohen und bodennahen Luftmassen“ infolge der Windkraft-Abschöpfung aufmerksam.

Autorin: D. Jestrzemski

Sonntag, 25. April 2021

Guter Artikel von Daniel Wetzel und Axel Bojanowski in Welt am Sonntag

 


https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwiHidvm8pnwAhUFCuwKHS3lBu8Q_1N6BAgFEAY&url=https%3A%2F%2Ftwitter.com%2FWELTAMSONNTAG%2Fstatus%2F1386198285854052353%3Fref_src%3Dtwsrc%255Egoogle%257Ctwcamp%255Eserp%257Ctwgr%255Etweet&usg=AOvVaw0ggUWDBNPNwW4sJ1d250_H

Vom Ende der Evolution und des Menschen

 Thema „Vom Ende der Evolution und des Menschen – Die Bedeutung der Biodiversität für unser Überleben“


Glaubrecht zeigte anhand verschiedener wissenschaftlicher Untersuchungen, dass der Artenschutz die Lebensgrundlage der Menschheit ist und ein Verlust an Arten uns alle unmittelbar trifft und wesentlich fataler ist als die Erderwärmung, denn an Klimaänderungen können sich die Arten und Menschen anpassen und haben dies auch über Jahrmillionen getan. Artenverlust ist unwiederbringlich, eine Entwicklung einer neuen Art dauert Hundertausende von Jahren.

Mittwoch, 21. April 2021

Balsaholz - Windkraft führt zu Kahlschlag im Regenwald

In einem Rotorblatt stecken rund 15 Kubikmeter Balsaholz, das nicht nur eines der leichtesten Hölzer der Welt ist. (Quelle: Windkraft-Journal)

Nach Wikipedia werden pro Windrad 67,5 t Balsa Holz als Skelettstruktur für die Windradflügel verarbeitet. Man bedenke, die Rotorblätter werden länger und größer. Die Onlineplattform Global ForestWatch erkannte durch Satellitenbilder einen ungewöhnlich starken Kahlschlag in Ecuador. Mehr dazu
-> hier und 

-> hier.



Keiner kümmert sich um Schrott abgebrannter Windräder

Landkreis Holzminden antwortet nicht – Betreiber schwer auffindbar

Der Januar scheint kein guter Monat für den kleinen Windpark auf dem Kugelberg bei Hohe und Brökeln oberhalb von Bodenwerder zu sein. Im Januar 2020 brannte das erste von drei Windrädern ab, im Januar 2021 das zweite. Seit dem zweiten Feuer sind nunmehr fast zwölf Wochen vergangen – aber die verkohlten Reste des ...

 


Quelle: DEWEZET veröffentlicht am 05.04.2021 um 17:00 Uhr

https://www.dewezet.de/region/weserbergland/bodenwerder_artikel,-bilder-zeigen-keiner-kuemmert-sich-um-schrott-abgebrannter-windraeder-_arid,2676301.html

Resolution zur Bundestagswahl

 Aufruf
1. Resolution zur Bundestagswahl

Wir appellieren, sich aktiv einzubringen! Diese Resolution 

https://www.vernunftkraft.de/Resolution21/
zur Bundestagswahl  sollte in pers. Anschreiben verwendet werden. Jeder sollte sein Abgeordneten oder Parteifreund vor Ort anschreiben und auf Probleme des massiven Windindustrieausbaus und geplante Gestzesänderungen (siehe unten) verweisen. Es bleibt die Hoffnung, dass die Parteien Ihre Wahlprogramme anpassen und entschärfen.

Eine brutalere Zerstörung der Landschaft, als sie mit Windindustrierädern zu spicken und zu verriegeln, hat zuvor keine Phase der Industrialisierung verursacht. Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass in Deutschland, unsere Landschaften, unsere Gesundheit und die Natur durch massenweise Installationen von Windindustrieanlagen weiter zerstört wird.


 2. Das Bundesnaturschutzgesetz gerät unter Beschuss

Weil die Länder eigene Regelung in Bezug auf Artenschutz treffen können, will das Umweltministerium nun das Bundesumweltgesetz anpassen.
-> Link 

Ziel ist es, den Genehmigungsstau für WKA aufzulösen und dementsprechend den Artenschutz auszuhölen. Es geht immer noch um den Beschluss der Konferenz der Umweltminister der Länder (UMK) einen Signifikanzrahmen (Standardisierter Bewertungsrahmen zur Ermittlung einer signifikanten Erhöhung des Tötungsrisikos im Hinblick auf Brutvogelarten an Windenergieanlagen an Land) festzulegen.

Wir appellieren dringend dem entgegenzuwirken, eine weitere Aufweichung zu Gunsten einer sehr ineffizienten Technologie darf es nicht geben!

Denn weiter werden Greifvögel und Seeadler zerteilt, wie hier in Bremerhaven. 

->Link  https://seeadlerschutz.de/2021/02/26/wann-lenkt-das-land-endlich-ein-seeadler-von-windkraftanlage-zerteilt/

Überblick aller Gesetzesanpassungen hier 

->Link http://www.vi-rettet-brandenburg.de/intern/nachrichten/Attacken-auf-Natur-und-Menschenschutz.html