Meldung des Westfälischen Volksblatt v. 26. und 18.1.2016
Landesverband NRW der Bürgerinitiativen für vernünftige Energiepolitik
Donnerstag, 28. Januar 2016
Mittwoch, 23. Dezember 2015
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Gezielte Fehlinformationen
16.12.2015
Windindustrie verbreitet gezielt Fehlinformationen
Es verwundert schon, dass sich der Bundesverband Windenergie laut aktueller Medienberichte plötzlich Gedanken um die Infraschall-Emissionen von Windenergieanlagen (WEA) macht. Bislang propagierte die Windindustrie vehement, Infraschall von WEA sei nicht relevant, weil nicht gesundheitsschädlich.
Die aktuell im Kreis Paderborn vom Windverband verbreitete Aussage, „schon 700 Meter von einer Windkraftanlage entfernt könne nicht mehr gemessen werden, ob sie an oder aus ist“, entbehrt allerdings jeder messtechnischen Grundlage, wie die Messungen mit professionellen Schallmessgeräten eindrucksvoll beweisen. Die oben eingefügte Grafik zeigt neben der herkömmlichen Messkurve in db/A (TA-Lärm) auch den messbaren Infraschall (kleiner 20 Hz). Und diese Messung des von einer WEA erzeugten Schalls erfolgte in einem Abstand von über 2200 Metern.
Im Übrigen verstehen sich die meisten der vom BWE erwähnten Initiativen bzw. deren Beteiligte nicht als Windkraftgegner. Sie setzen sich vielmehr für die Rechte der Anlieger von Windparks ein.
Verantwortlicher Sprecher des "Regionalbündnis Windvernunft":
Heinrich Brinkmann, Bekscher Berg 57, 33100 Paderborn, T. 05252/ 1040
Windindustrie verbreitet gezielt Fehlinformationen
Es verwundert schon, dass sich der Bundesverband Windenergie laut aktueller Medienberichte plötzlich Gedanken um die Infraschall-Emissionen von Windenergieanlagen (WEA) macht. Bislang propagierte die Windindustrie vehement, Infraschall von WEA sei nicht relevant, weil nicht gesundheitsschädlich.
Die aktuell im Kreis Paderborn vom Windverband verbreitete Aussage, „schon 700 Meter von einer Windkraftanlage entfernt könne nicht mehr gemessen werden, ob sie an oder aus ist“, entbehrt allerdings jeder messtechnischen Grundlage, wie die Messungen mit professionellen Schallmessgeräten eindrucksvoll beweisen. Die oben eingefügte Grafik zeigt neben der herkömmlichen Messkurve in db/A (TA-Lärm) auch den messbaren Infraschall (kleiner 20 Hz). Und diese Messung des von einer WEA erzeugten Schalls erfolgte in einem Abstand von über 2200 Metern.
Im Übrigen verstehen sich die meisten der vom BWE erwähnten Initiativen bzw. deren Beteiligte nicht als Windkraftgegner. Sie setzen sich vielmehr für die Rechte der Anlieger von Windparks ein.
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| WEA-Geräusche gemessen am 22.11.2014, 02:20 h, Wind SO, Cirrus-Messtechnik Messort: Paderborn-Neuenbeken, Horner Hellweg (Höhe ehem. Berghof) |
Verantwortlicher Sprecher des "Regionalbündnis Windvernunft":
Heinrich Brinkmann, Bekscher Berg 57, 33100 Paderborn, T. 05252/ 1040
Dienstag, 15. Dezember 2015
"Stimmungsmache" der Windenergie-Gegner ?
Vertreter des Bundesverbands Windenergie aus dem Hochstift wehren sich gegen die "Stimmungsmache" der Windenergie-Gegner. Bei der Jahresversammlung in Lichtenau ging es vor allem um das Thema Infraschall. Laut dem Regionalverband schüren Anti-Windkraft-Initiativen damit nur Angst und Panik - und laut dem Verband der Windenergie-Vertreter eben völlig unbegründet. Tatsächlich kann schon 700 Meter von einer Windkraftanlage entfernt nicht mehr gemessen werden, ob sie an oder aus ist. Wesentlich lauter sei da der eigene Haushalt. Hier wird durch Heizungen, Lüftungen und Pumpen nämlich der meiste Infraschall erzeugt, so der BWE-Regionalverband. Im Frühjahr soll es dazu eine Fachveranstaltung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen geben. Thema waren auch die oft kritisierten, nachts blinkenden Lichter von Windrädern. Hier kündigte Kerstin Haarmann vom BWE-Regionalverband ein Pilotprojekt mit gedämmter Nachtbeleuchtung für einige Anlagen bei Lichtenau-Asseln an.
Quelle: Radio Hochstift 15.12.2015
Quelle: Radio Hochstift 15.12.2015
Freitag, 20. November 2015
Sonntag, 8. November 2015
Mittwoch, 28. Oktober 2015
Foto´s zur Demo
Das nächtliche Dauerblinken der Windräder hat im Kreis Paderborn
vielleicht ein Ende.
Am gestrigen Montagabend demonstrierten vor dem Kreishaus in Paderborn annähernd 100 Bürger mit blinkenden Taschenlampen, bevor um 18 Uhr der Umweltausschuss des Kreistages zusammentrat, um über das Thema in öffentlicher Sitzung zu beraten.
Vor Beginn der Sitzung traten der Ausschussvorsitzende Dr. Kappius und Landrat Müller vor die Tür und diskutierten mit den Demonstranten und den Vertretern des Vereins Regionalbündnis-Windvernunft e.V., der zu der Demo aufgerufen hatte und einen offenen Brief an Dr. Kappius übergab. Beide Politiker bekräftigten, dass sie die nächtliche Blinkerei als echte Belästigung der Bürger ernst nehmen. In der Beratung ginge es darum, ob die Kreisverwaltung durch die neue Gesetzgebung die Möglichkeit habe, neue oder auch bestehende Windräder zur Installation solcher Technik zu verpflichten.
Ein großer Teil der Demonstranten folgte dem Landrat als stille Zuhörer in die Sitzung, die diesem Thema allein fast 1 ½ Stunden einräumte. Nach Vorträgen zu technischen und rechtlichen Einzelheiten blieb das Fazit, dass nur noch zu klären bleibt, wie die Kreisverwaltung rechtssicher eine Verpflichtung umsetzen kann.
vielleicht ein Ende.
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| RBW-Vorsitzender Heiner Brinkmann vor der Demo |
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| Übergabe des Fragen- und Aufgabenkatalogs an Ausschussvorsitzenden für Umwelt und Klimaschutz Dr. Ludger Kappius |
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| Landrat Müller in der Diskussion mit den Demo-Teilnehmer |
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| Landrat Müller in der Diskussion mit den Demo-Teilnehmer |
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| Diskussion mit Dietmar Halbig BI-Lichtenau |
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| Diskussion mit Heiner Brinkmann |
Sonntag, 25. Oktober 2015
Dienstag, 20. Oktober 2015
Blinklichtgewitter
Liebe Mitstreiter!
das Ärgernis hat viele Namen: Blinklichtgewitter, Vegas-Beleuchtung und
viele Namen mehr gibt es für die Lichtinstallation an und auf den Türmen
der Windräder. Es geht um die Signallampen, die permanent die großen
Windräder als "Luftfahrthindernis" kennzeichnen müssen. Aber für alle,
die sich nicht in der Luft bewegen, wirken die Lampen häßlich, störend,
belästigend.
Leider leider, so sagten das bisher auch die Politik und die Betreiber
der Windräder, stimmten bürgernah in das Bedauern ein und machten
Zusagen, was sie alles tun würden wenn. Nur "leider" ließe die
Gesetzeslage ja gar nichts zu.
Nun ist es plötzlich so weit: Die neuen internationalen Vorschriften der
Flugsicherung sind in deutsches Recht umgesetzt worden und erlauben ab
1. Oktober 2015 eine "Bedarfsgerechte Befeuerung". D.h. vereinfacht:
Ab sofort kann normalerweise alles abgeschaltet bleiben, nur wenn ein
Flugobjekt sich nähert, müssen die Lichter vorübergehend angehen!
(Bei Einhaltung detaillierter Vorschriften natürlich, siehe
Bundesgesetzblatt).
Und nun kommt's: Das Gesetz ist eine Kann-Vorschrift, aber keine
Verpflichtung!
Und jetzt plötzlich haben die Betreiber der Anlagen große Probleme mit
der Realität und die Politiker möchten nicht an ihre Versprechungen
erinnert werden. Aus "kann" macht man "muss nicht" ... Hallo?
Der Paderborner Kreistag wird das Thema am Mittwoch kommender Woche
28.10.2015 debattieren.
Die Bürger wollen dann die Politiker durch eine Demo an die Versprechen
erinnern, es gibt ein Blinklichtgewitter per Taschenlampen!
Mittwoch kommender Woche (28. Oktober) ab 17 Uhr
vor dem Kreishaus Paderborn, Aldegreverstrasse.
das Ärgernis hat viele Namen: Blinklichtgewitter, Vegas-Beleuchtung und
viele Namen mehr gibt es für die Lichtinstallation an und auf den Türmen
der Windräder. Es geht um die Signallampen, die permanent die großen
Windräder als "Luftfahrthindernis" kennzeichnen müssen. Aber für alle,
die sich nicht in der Luft bewegen, wirken die Lampen häßlich, störend,
belästigend.
Leider leider, so sagten das bisher auch die Politik und die Betreiber
der Windräder, stimmten bürgernah in das Bedauern ein und machten
Zusagen, was sie alles tun würden wenn. Nur "leider" ließe die
Gesetzeslage ja gar nichts zu.
Nun ist es plötzlich so weit: Die neuen internationalen Vorschriften der
Flugsicherung sind in deutsches Recht umgesetzt worden und erlauben ab
1. Oktober 2015 eine "Bedarfsgerechte Befeuerung". D.h. vereinfacht:
Ab sofort kann normalerweise alles abgeschaltet bleiben, nur wenn ein
Flugobjekt sich nähert, müssen die Lichter vorübergehend angehen!
(Bei Einhaltung detaillierter Vorschriften natürlich, siehe
Bundesgesetzblatt).
Und nun kommt's: Das Gesetz ist eine Kann-Vorschrift, aber keine
Verpflichtung!
Und jetzt plötzlich haben die Betreiber der Anlagen große Probleme mit
der Realität und die Politiker möchten nicht an ihre Versprechungen
erinnert werden. Aus "kann" macht man "muss nicht" ... Hallo?
Der Paderborner Kreistag wird das Thema am Mittwoch kommender Woche
28.10.2015 debattieren.
Die Bürger wollen dann die Politiker durch eine Demo an die Versprechen
erinnern, es gibt ein Blinklichtgewitter per Taschenlampen!
Mittwoch kommender Woche (28. Oktober) ab 17 Uhr
vor dem Kreishaus Paderborn, Aldegreverstrasse.
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