Dienstag, 2. März 2021

Windkraft als Klimakiller?

In letzter Zeit geht es wieder verstärkt um Klima, Wald und Windenergie. Gut zu wissen, dass vielen bekannt ist, dass Sonne und Wind doch nicht zuverlässig den benötigten Strom liefern. Aber sollte man trotzdem die Windkraft weiter ausbauen und die Verspargelung hinnehmen?

Was bringen noch mehr Windräder im Kampf gegen den Klimawandel?

Fakt ist, der Strom aus Windkraftanlagen (WKA), leider auch der Strom aus Sonnenenergie, ist nicht grundlastfähig. Windenergie ergibt einen Flatterstrom (siehe„www.smard.de/home“), der sich nach dem Wind richtet: kein Wind und bei Sturm kein Strom. Und bei den Dunkelphasen, die häufiger auftreten, gibt es keinen Windstrom und keinen Sonnenstrom. Daher benötigen wir als Ersatz für die fossilen Energieträger Kohle und Kernenergie Gaskraftwerke, z.B. die neuen GuD Kraftwerke, wie sie in Düsseldorf und Marl gebaut werden. Stromspeicher sind in der benötigten Menge nicht möglich. Die Zukunft liegt nur in der Wasserstofftechnik und in der Brennstoffzellentechnik.

Die Argumente gegen die Windkraft waren bisher:

- Schattenwurf         der Abstand von 10 H zur nächsten Bebauung wäre die Lösung

- Infraschall              dito

- Schreddern von Vögeln und Fledermäusen     akzeptieren wir dies einfach?       

- Verspargelung der Landschaft                          dito

Nun sind wir bei der Überschrift dieses Leserbriefes. Prof. Christina L. Archer und Prof. Keith haben herausgefunden, dass Onshore WKA noch folgende Eigenschaften haben:

Durch die Verwirbelung der Luft hinter den Rotorblättern wird der Luft Feuchtigkeit entzogen, so dass sich der Boden erwärmt und austrocknet. Wie lange halten das unsere Wälder aus, die wir dringend zur CO2 Reduzierung benötigen?

Die großen WKA und Windfarmen an Land sind also mitverantwortlich für die Erderwärmung, verstärken die Klimakatastrophe und tragen nicht zu einer nennenswerten Verringerung der CO2 Emission bei. Es sind keine alten grauen Männer, die die Windraftanlagen skeptisch sehen. Es sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, deren Forschungsergebnisse man ignoriert.

Um es um das überleben auf dem Planeten geht, ist vielleicht übertrieben, aber wir müssen den Klimawandel mit den richtigen Instrumenten bekämpfen.

Der Wald spielt dabei eine wichtige Rolle. Er wird dringend zu CO2 Reduzierung (siehe oben) benötigt, versorgt uns mit dem lebenswichtigen Sauerstoff und ist wichtig für unser Klima. Aber kein Aufschrei erfolgt, wenn überall in der Welt die Regenwälder abgeholzt werden. Wenn es in einigen Jahren keine Regenwälder mehr gibt, werden wir das zu spüren bekommen.

Wir könnten aber sofort etwas gegen den Klimawandel unternehmen. Die Photovoltaik für die Hauseigentümer finanziell erschwinglich machen und umgehend von Kohle und Erdöl auf ERDGAS umsteigen. Wir benötigen jede Menge Gaskraftwerke, um die Grundlast beim Fortfall von Kohle- und Kernenergie sicherzustellen, damit die Stromversorgung Tag und Nacht gewährleistet ist. Wenn Nord Stream 2 fertig gestellt ist, werden wir und die anderen europäischen Länder diese Energie zuverlässig geliefert bekommen.

Dieter Hermann

Dez. 2020

 

Klimawandel und deutsche Energiewende

 

Das sollten wir wissen!

 

Klimawandel

Es findet ein Klimawandel statt mit Trockenperioden, Starkregen und Stürmen.

Aber in einem Schreiben, dass 500 Klimaforscher an die UNO geschrieben haben, wird mitgeteilt, dass es keinen Klimanotstand gibt. Die weitverbreiteten Klimamodelle seien für Vorhersagen nicht geeignet.

Siehe dazu: “www. Klimaforscher schreiben an die UNO

 

Die Regenwälder absorbieren weltweit rund 30 % des von Menschen verursachten Ausstoßes von Treibhausgasen. Dabei verwandeln Bäume und Sträucher das Klimagift CO2 mit Hilfe des Sonnenlichts in Sauerstoff.   

Durch Waldbände und Waldrodungen kommt es zur beschleunigten Erderwärmung.

 

Wie ist Deutschland beim Kampf gegen den Klimawandel aufgestellt?

 

CO2 Emissionen in Millionen Tonnen:

weltweit         1990:  21.304    2018:  33.685

Deutschland               1.008                    717 = 2,1 %, ein Minus von 28 %

 

Erzeugung elektrischer Energie durch Kohle in TWh/Jahr

weltweit        1990:   4.457      2018:   10.101

Deutschland                312                       229              ein Minus von 26 %

 

Deutsche Energiewende

 

Deutschlands „Stromproduktion“ beträgt rund 3 % der weltweiten Stromerzeugung  (Focus 2012). Jede CO2 Reduktion in Deutschland wird von der CO2 Erhöhung in China neutralisiert.

Aber über des erneuerbare Energiegesetz (EEG) und das Klimapaket der Bundesregierung will man trotzdem 2050 klimaneutral sein.

 

Wind-, Sonnen- und Biostrom alleine sind aber nicht grundlastfähig.

Bei einer Dunkelflaute (kein Wind, keine Sonne) benötigen wir Strom aus dem Ausland, da Stromspeicher in der erforderlichen Größenordnung nicht vorhanden bzw. nicht machbar sind.
Hans Werner Sinn hat bei 50 % Ökostrom den Bedarf von 20.000 Pumpspeicher-kraftwerken ermittelt. Deutschland verfügt z.Zt. nur über 35 solcher Kraftwerke.

Bei Starkwind und Sonne tritt das andere Extrem auf: Es wird mehr Strom erzeugt als nachgefragt. Da, wie oben beschrieben, Stromspeicher fehlen, wird der Überschuss-strom zu Schleuderpreisen an unsere Nachbarländer verkauft.

>> Jedes neue Windrad trägt also nicht zur Verbesserung der Stromversorgung bei.

Den Flatterstrom kann man sich unter “www.smard.de/home“ anschauen.

 

In Deutschland werden demnächst die Kernkraftwerke, dann die Kohlekraftwerke abgeschaltet. Weltweit sind aber noch 446 KKW in Betrieb und weitere sind im Bau bzw. in der Planung. Bei den Kohlekraftwerken sieht es ähnlich aus.

Weltweit sind 491 Kohlekraftwerke im Bau, weitere 700 in der Planung. China alleine plant und baut weltweit 300 Kohlekraftwerke. Weltweit existieren 3600 Kohlekraftwerke. Der Kohleverbrauch wird also weltweit zunehmen.
Zwei Fragen: Sind die KKW auch so sicher wie die deutschen?

                      Bekommen die neuen Kohlekraftwerke auch die Entschwefelungs- und

                      Entstaubungsanlage wie bei den deutschen Kraftwerken?

Weitere Informationen

 

Bei der Verbrennung von Holz in offenen Feuerstellen ist im Winter die Feinstaubemission größer als im Straßenverkehr.
In Zukunft wird die Holzverbrennung mit mehr als die Hälfte für Ruß und Feinstaub in Europa verantwortlich sein.

Bei der Verbrennung von Braunkohlebriketts in offenen Feuerstellen wird die Umwelt sehr stark mit CO2, SOx, NOx Ruß und Feinstaub belastet.

Unsrer Braunkohlekraftwerke sind sauberer.

 

Prof. Sigmund Kobe:

„So lange es noch keine Stromspeicher mit gigantischen Speicherkapazitäten gibt, kann Strom aus physikalischen Gründen nicht emissionsfrei erzeugt werden“.

 

Die Lösung: (nicht Emissionsfrei, aber eine Alternativ für den Kohlestrom)

Die Kraft-Wärmekopplung mit Gas-Dampf-Kombikraftwerken.

Internetsuche: GuD Kraftwerke.

Z.Zt. gebaut in Marl und Düsseldorf. Das Düsseldorfer Kraftwerk ist Weltmeister im Wirkungsgrad mit 61 %.

 

Ein Thorium-Flüssigsalzreaktor könnte die Energieproduktion komplett revolutionieren, da Thotium kein Atommüll und daher kein Risiko darstellt.

Diese Technik wurde jedoch von der Nuklearindustrie totgeschwiegen.

“www.arte.tv.thorium-atomkraft-ohne-risiko“

 

Die Netzstabilität ist wegen der unzuverlässigen Arbeitsweise der Windkraftanlagen nicht gegeben, ist aber für viele Produktionszweige erforderlich.

Es müssen daher immer, auch in der Zukunft, wenigstens Pumpspeicherkraftwerke oder Gaskraftwerke den Strombedarf sichern.

Nur diese Kraftwerke können wegen der EEG Umlage nicht wirtschaftlich arbeiten. Ein Beispiel: 3 Gaskraftwerke in Bayern wollten die Betreiber stilllegen. Das wurde verboten, da diese systemrelevant sind. > Planwirtschaft!    

 

Ein Wahnsinn!

Es gibt vom Staat tatsächlich Geld für Strom aus Windenergie, der gar nicht erzeugt wurde. Bei Starkwind müssen etliche Windräder auf “Durchzug“ gestellt werden, weil der Strom vom Netz nicht aufgenommen werden kann. Der Windmüller bekommt aber den nicht erzeugten Strom vergütet. > das EEG machts möglich!

 

Die Mobilität der Zukunft

Hans Werner Sinn: „E-Autos sind schlimmer als Diesel“.

Entscheidend für die Ökobilanz sind außer Verschleiß, Verbrauch und Produktion auch die Rohstoffe und Energieträger.

Bei Erdgas- und Wasserstoffantriebe sind E-Antriebe nie klimafreundlicher. Erst bei 100 % Ökostrom ist das E-Auto ab einer Fahrleistung von 48000 km umwelt-freundlicher.

Und woher kommt der Strom?  Mit Windkraftanlagen benötigt man dafür eine Fläche in der Größe von Thüringen.

Autos mit Elektromotoren werden also das Klimaproblem nicht lösen.

Die Zukunft kann nur in der Wasserstofftechnik oder in der Brennstoffzellentechnik liegen, aber auch in neuen Atomkraftwerken.

 

Dieter Hermann, Am Rothenberg 19 in 57080 Siegen               Dez. 2020

Landtagswahl BW 2021: Wahlprogramme Energiewende

 

 
Landtagswahl BW 2021: Wahlprogramme Energiewende
 
Untenstehend haben wir die Highlights zur Energiewende in den Wahlprogrammen der im Bundestag vertretenen Parteien zusammengestellt;
Quelle ist die Stuttgarter Zeitung vom 11.02.2021 und der Wahl-O-Mat (ohne Gewähr).
 
Zur Eigenrecherche haben wir die Wahlprogramme verlinkt.
 
 
Grüne:
 
·         Klima-Sofort-Programm
 
·         Kohleausstieg schon 2030 statt 2038
 
·         Der grüne Umweltminister Franz Untersteller sieht in Baden-Württemberg ein Potenzial für bis zu 20.000 Windkraftanlagen; (nicht Bestandteil des Wahlprogramms).
 
„Unser Ziel muss es sein, auszuschöpfen was auszuschöpfen ist.“, sagte der Minister in einer Presseerklärung.
 
·         Bis zu 1.000 Windkraftanlagen im Staatswald
(dies würde die Rodung von bis zu 10 Millionen QM Wald bedeuten)
 
·         KEIN Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung
(KEIN Schutz der Menschen)
 
·         Pflicht zum Bau von Fotovoltaik-Anlagen auf neuen Wohngebäuden und bei Bestandsgebäuden , wenn eine Dachsanierung ansteht.
 
·         400.000 Hektar Freifläche für Fotovoltaik-Anlagen  ( = 4 Milliarden QM)
 
·         Klimaverträglichkeitsprüfung für jedes neue Landesgesetz
 
 
CDU:
 
·         Schaffung eines Klimabelangs als Abwägungstatbestand im Natur- und Umweltrecht
 
·         Mehr Akzeptanz für die Windkraft
 
·         Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von mind. 1.000 Meter
(Unzureichender Schutz der Menschen)
 
·         Fotovoltaik: Zubau von bis zu 1.000 MW pro Jahr; bis 2030 Ausbau auf 16.000 MW
 
·         Keine Verpflichtung zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen beim Bau neuer Wohngebäude
 
·         Klimaverträglichkeitsprüfung für jedes neue Landesgesetz
 
 
AfD:
 
·         … warnt, dass mit der „Dekarbonisierung“ die „Deindustrialisierung“ droht
 
·         … tritt für einen Energiemix aus Kohle und Kernkraft ein, der auf die Belange von Ökonomie und Ökologie achtet und Versorgung sichert
 
·         Ausbau von Windkraft sofort stoppen
 
·         Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von mind. 1.000 Meter
 
·         Keine Verpflichtung zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen beim Bau neuer Wohngebäude
 
·         Keine Klimaverträglichkeitsprüfung für neue Landesgesetze
 
 
SPD:
 
·         Zukunftsfonds zur Dekarbonisierung der Industrie
 
·         75% der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien bis 2030
 
·         Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung ist für die SPD eine „Blockade“
(KEIN Schutz der Menschen)
 
·         Windkraft-Offensive im Staatswald
(1 WKA bedeuten die Rodung von 10.000 QM Wald)
 
·         Pflicht zum Bau von Fotovoltaik-Anlagen auf neuen Wohngebäuden
 
·         Klimaschutzgesetz mit “funktionierenden Kontrollen und Mechanismen“ ergänzen
 
·         Anreize für Fotovoltaik und Pellet-Heizungen
 
·         Klimaverträglichkeitsprüfung für jedes neue Landesgesetz
 
 
FDP:
 
·         CO2-Emissionshandel
 
·         Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von mind. 1.500 Meter
(Mäßiger Schutz der Menschen)
 
·         Keine Verpflichtung zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen beim Bau neuer Wohngebäude
 
·         Keine Klimaverträglichkeitsprüfung für neue Landesgesetze
 
 
Linke:
 
·         klimaneutrales Baden-Württemberg bis 2035
 
·         KEIN Mindestabstand von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung
(KEIN Schutz der Menschen)
 
·         Pflicht zum Bau von Fotovoltaik-Anlagen auf neuen Wohngebäuden
 
·         Klimaverträglichkeitsprüfung für jedes neue Landesgesetz
 
 
Bitte treffen Sie die richtige Wahl zum Schutz von Landschaft, Natur, Wäldern und Menschen!
 
 
Quellen:
Stuttgarter Zeitung  11.02.2021:  Klimaschutz – das fordern die Parteien
Wahl-O-Mat Baden-Württemberg 2019